Nr. 128. 27. Jahrgang.
Protestbewegung
gegen die Luftbarkeitssteuer.
troffen werden.
Sonnabend, 4. Juni 1910.
Schönhausen , züchten Rosen in erheblicher Menge. Die west- Frage und zahlt achtlos für ein scheinbares Mehr 5 Pf. oder lichen Vorortgegenden sind um diese Zeit geschwängert mit 10 Pf. Der Verkäufer verdient durch solche Frage, die er Rosenduft aus den Villengärten der Besitzenden. Im Ber - täglich vielleicht 50 mal stellt, so nebenher noch eine recht beliner Weichbilde selbst ist es mit der Rosenzucht lange Jahre achtliche Summe. Der arme, der achtsame Einkäufer sollte obige Frage: Die vom Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nicht weit her gewesen. In den noch immer recht zahlreichen zur Beratung und Beschlußfassung vorgelegte Lustbarkeits- Vorgärten, wenigstens der Vorstädte, sieht man verhältnis. Darf's mehr sein?" stets verneinen, sollte stets ganz befteuerordnung bringt neben einer schweren Schädigung des mäßig selten wirklich schöne und wertvolle Rosenstämme. Die stimmte Gewichtsmengen fordern und sich nicht durch jene auf Gastwirtsgewerbes eine außerordentlich erhebliche Beeinträch- großen Parkanlagen fangen neuerdings mit der Anpflanzung die Dummheit berechnete Frage die Fünfpfennigstücke aus der tigung der Bildungsbestrebungen und des Erholungsbedürf- besserer Rosenstöcke in größerem Maßstabe an. Früher war Tasche ziehen lassen. Gerade in den größten Butter- und nisses der arbeitenden Bevölkerung mit sich. Die Steuer nur der Rosengarten im Humboldthain vor der Inspektor Fleischwarengeschäften sind solche raffinierte Tricks allgemein wird nur ergiebig sein, wenn sie auf möglichst breiter Basis Anlage, die allerdings rein naturwissenschaftlichen Wert be- einer vor mehreren Jahren erlassenen Polizeiverordnung, die wird nur ergiebig sein, wenn sie auf möglichst breiter Basis villa das Ziel Tausender von Naturfreunden. Heute ist diese üblich. Ich erinnere mich so schreibt uns ein Leser- aufgebaut ist. Und deshalb hat der Magistrat seine Steuer- fitt, ordnung so gestaltet, daß auch die breiten Massen von ihr be- fit, an Umfang und äußerer Schönheit überholt von dem im ausdrücklich verbot, die Wageschalen durch Pappschilder, ordnung so gestaltet, daß auch die breiten Massen von ihr be- Tiergarten am Kleinen Stern geschaffenen, nebenbei der Ver- Konservenbauten und ähnliche Barrikaden vor dem Käufer zu Kein Gastwirt kann nach der Steuerordnung Klavier herrlichung lebender Hohenzollern dienenden Rosarium. Auch verdecken. Aber jene Verordnung ist längst in Vergessenheit der Versuch, in kleineren Schmuckanlagen auf Berliner Pläßen geraten, obgleich sie lange nicht so alt ist wie die Gesindespielen lassen, ohne erst Steuern zu zahlen; fein Gesangverein Rosen einzusetzen, hat sich gut bewährt. Die Besorgnis bor ordnung von 1808, die doch mit so viel Eifer gepflegt wird. fann in Zukunft mehr irgendeine gefangliche Veranstaltung Plünderungen durch das Publikum war völlig grundlos. Wo Ganz ohne Schutz in dieser Beziehung sind aber die treffen, ohne erst dem Magistrat seinen Obulus gezahlt zu gelegentlich mal von ungezogener Hand eine Rose gebrochen Konsumenten auch nicht. Wir wollen bei dieser Gelegenheit haben; insbesondere können die Arbeiter ihrem Theater- worden ist, kann das im Verhältnis zu den sonstigen Er- darauf hinweisen, daß die Konsumgenossenschaft Berlins als bedürfnis, das vor allem die Volksbühnen zu befriedigen sich fahrungen gar nicht ins Gewicht fallen. Stam im vorigen obersten Grundsatz aufgestellt hat, daß neben preiswerter angelegen sein lassen, nachgehen, ohne Tributleistung an die Jahre infolge der kühlen Juniwitterung die Rosenernte Ware reelles Gewicht gegeben wird. Wer sich also vor solcher städtische Steuerfasse. Hart getroffen durch die magistratliche außerordentlich spät, daß sie bis meit in den Juli hinein lebervorteilung schützen will, werde Mitglied der Konsum. Steuerpolitik werden auch die Veranstaltungen der Gewerk- dauern konnte, so entwickelt sie sich diesmal um so falender- genossenschaft. schaften and der Partei, die der Erholung gewidmet sind mäßiger. Von Rosenduft erfüllt sind schon jetzt die großen und die gerade in den letzten Jahren durch immer beffere Rosengeschäfte, wo Rosen in allen Farben und Sorten für Aus Wasserersparnis? Auswahl des Gebotenen einen eminent erzieherischen Charak- billiges und auch recht teures Geld zum Verkauf stehen. Dem Aus den verschiedensten Gegenden der Stadt Berlin gehen uns ter angenommen haben. Rosenfeinschmecker kommt es gar nicht darauf an, für eine lebhafte Klagen zu über den Staub, der sich bei dem geringsten Alle diese Bestrebungen auf Hebung der Lage der breiten einzige Blüte von auserlesener Schönheit einen Taler und Windstoß auf unseren Straßen entwidelt und zu einer Gefahr für Massen in geistiger Beziehung werden durch die Magistrats mehr zu zahlen. Und für die Masse des Volkes, die sich am die Gesundheit der Bewohner wird. Die Klagen richten sich nun vorlage aufs schwerste getroffen. Rosenduft noch tausendmal mehr berauscht als der verwöhnte gegen die Verwaltung der städtischen Straßenreinigung, die nicht in Und deshalb haben weite Kreise der Berliner Bevölfe- Glückgeborene, ist hauptsächlich der Straßenhandel da. Rosen, dem Maße für genügende Sprengung der Straßen sorgt, wie das rung dringend Ursache, gegen die kunst- und kulturfeindlichen schöne Rosen... sechs Stück forn Froschen" tönt es uns an dem Bedürfnis entspricht. Besonders start sind die Klagen aus dem Absichten des Berliner Magistrats energisch Front zu machen. Hunderten von Straßenecken verführerisch in die Ohren. Selbst Südosten und Often der Stadt. Nicht nur, daß die Straßenpaffanten Um hierzu Gelegenheit zu geben, haben die Vertreter wer den Nickel beinahe ebenso nötig für Brot braucht, fann durch Einatmen des Straßenstaubes gefundheitlich geschädigt werden, der interessierten Arbeiterschaft( der Partei, Gewerkschaften, oft, vom Duft berauscht, nicht widerstehen und macht den lagen viele Bewohner jener Gegend darüber, daß sie kaum die Arbeiterfängerbund, sowie Volksbühne, freie Gaft- und Lieben daheim, die in der dumpfigen Hinterhauswohnung Fenster ihrer Wohnung öffnen können, wollen sie nicht den Schankwirte) beschlossen, eine große bon Naturschönheit nichts zu spüren bekommen, eine herzliche Staub auf den Möbeln, Tischen usw. haben. Es ist ganz Protestversammlung gegen die Luftbarkeitssteuerordnung Freude. selbstverständlich, daß in diesen heißen Tagen die Besprengung am Dienstag, den 7. Juni, abends 8 Uhr, nach Kellers FestStraßen öfter geschehen muß als an fühlen Tagen. fälen, Koppenstr. 29, einzuberufen. Es wird nun allgemein die Vermutung ausgesprochen, daß die
entsenden.
der
Als Referent ist der Stadtverordnete Hugo Heimann haben in den letzten Jahren eine nur geringe Mehrung Verwaltung der Straßenreinigung zu der gekennzeichneten Pflichtin Aussicht genommen. gehabt. In dem Jahre vom 1. April 1909 bis zum 31. März 1910, vernachlässigung komme, weil sie an Wasser sparen wolle. Wir Es wird ersucht, daß alle Vereine, die von der neuen erstattet hat, ist der Zuwachs wieder noch mäßiger als in dem sich in weiteren Kreisen der Bevölkerung macht. Daß die aus über das jetzt das Wahlbureau des Magistrats den Geschäftsbericht tönnen das nicht nachprüfen; man sieht aber, welche Gedanken man Steuer getroffen werden, Vertreter zu dieser Versammlung vorhergehenden Jahr gewesen. Das Plus betrug für 1909/10 nur gesprochene Vermutung nicht so ganz unbegründet zu sein scheint, Es gilt die Abwehr einer fulturfeindlichen Maßnahme! noch 3408, während in den Jahren 1908/09, 1907/08, 1906/07, erfiebt man aus der Art der Reinigung der Bürgersteige. Der Für die Partei Berlins : Eugen Ernst . Für die Gewerf- 1905/ 06 die Zahl der stimmfähigen Bürger sich um 12 042, 9696, Tropfen Waffer, mit dem vor dem Abfegen des Schmuges der fchaften: Alwin Rörsten. Für den Arbeiter- Sängerbund: 16 374, 23 228 erhöht hatte. Man sieht, wie in dem letzten Jahr. Bürgersteig besprengt wird, reicht in den wenigsten Fällen hin, um Kupfer. Freie Bolfsbühne: Winkler. Ausschuß der Stadt. fünft ziemlich ununterbrochen der Zuwachs immer mehr hinter den das Bublifum vor den sich beim Fegen entwickelnden Staub au berordneten: Basner. Freie Gast- und Schankwirte: Matthes, ein Umschwung sich gezeigt, aber das Ergebnis des letzten Jahres Straßenreinigung ben vorgetragenen Klagen schleunigst abhilft. früheren Zahlen zurüdgeblieben ist. Nur im vorletzten Jahr hatte schüßen. Es ist dringend wünschenswert, daß die Verwaltung der Litfin.
Partei- Angelegenheiten.
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Die Lokalkommission.
Eine Gemeinheit.
"
In der Ausgabe des Berliner Lokal- Anzeiger vom 2. Juni 1910 war folgendes Inferat zu lesen:
of 30-40 rbeiter oder Arbeiterinnen toerden für Teichte Arbeit in einer mechanischen Werkstatt verlangt. Wochenlohn 30-40 M... Persönliche Vorstellung heute nachmittag zwischen 5 und 6 Zehlendorf , Parkstr. 2; Mechaniter Treuer. Auch die nicht an geftellt werden, erhalten Fahrgelb vergütet.
Auf dieses Inserat hin fanden sich viele Hunderte von Arbeits
war eine erneute Abwärtsbewegung. Das alljährliche Plus wird geliefert durch die neu nach Berlin zugezogenen wahlfähigen sowie durch die im Laufe des Jahres wahlfähig gewordenen Berliner , wobon in Abzug zu bringen sind die aus Berlin weggezogenen Wahlfähigen und die hier verstorbenn Wahlfähigen den fünf Bur Lokalliste. In Mogen( T.-B.) ist es unseren Genoffen trop Jahren 1909/10 zurüd bis 1905/06 wurden für zugezogene Wahl aller aufgewendeten Mühen nicht gelungen, auch nur ein einziges fähige und bahtfähig gewordene Berliner zusammen 91907, 95 018, Bersammlungslokal zu erhalten. Selbst die Abhaltung von Ber 105 639, 108 845, 108.911 Karten neu angelegt und für weggezogene fammlungen unter freiem Himmel wird ihnen unmöglich gemacht. Wir ersuchen daher die Parteigenoffen und speziell die Radfahrer, Wahlfähige und gestorbene Wahlfähige zusammen 88 499, 82 976, welche Partien nach Teupik unternehmen und dabei durch Mogen 95 943, 92 471, 85 683 Karten ausgeschrieben. Diese Zahlenreihen lofen vor der Wohnung des Herrn Treuer ein, der darüber sehr er. Tommen, nur den Gasthof 3um deutschen Hause, Inh. lassen erkennen, daß in den letzten Jahren besonders die Gestaltung staunt war. Er selbst hatte das Inserat nicht aufgegeben. Es stellte Janiszewski, zu berüdsichtigen. Dieses Lokal steht uns als Verkehrs- der Zuzugs. und wegzugsverhältnisse, die unter sich heraus, daß irgend ein guter Freund" fich einen Geburtstagslolal zur Verfügung; alle anderen Lokale find streng zu meiden. dem Einfluß der Wirtschaftskrise und des BeschäfAuf Wunsch der Parteigenoffen von Mariendorf bringen wir tigungsmangels immer ungünstiger geworden war, auch die scherz erlaubt hatte. Das teilte die telephonisch herbeigerufene nochmals in Erinnerung, daß der Inhaber des Lokals" Joh. Mehrung der Wahlfähigen in Berlin beeinträchtigt hat. Die Be- Polizei den Arbeitslosen mit. Herr Treuer, der sich nicht zu retten Graßls Gefellihaftshaus". Chauffeestraße 305, fämt richte des Wahlbureaus enthalten übrigens immer nur die oben wußte, übergab den Gendarmen zehn Mark zur Verteilung an die lichen dort tagenden Arbeitervereinen sofort nach der Uebernahme wiedergegebenen Gesamtzugangs- und Arbeiter, damit sie wenigstens nach Hause fahren konnten. Wie wir wiedergegebenen Gesamtzugangsbas Lotal entzogen hat. Ehrenpflicht jebes organisierten Arbeiters nennen uns aber leider niemals die Einzelanteile des Zu- oder hören, haben die Arbeitslosen die Annahme abgelehnt, weil sie Gesamtabgangsziffern, ist es daher, das genannte 2otal streng zu meiden. Wegzuges Wahlfähiger sowie des Gin- oder Austrittes durch Gr. hörten, daß der alte Herr felbft nichts übrig habe und traten entAblershof. Dienstag, den 7. Juni, abends 812 Uhr, findet im langung des Wahlrechts bezw. durch Tod. Warum nicht auch diese geopfert in der Hoffnung, Arbeit zu bekommen. Es ist ein gar an. hatte feinen legten Groschen Lolal uns ordnung: Herr Lehrer Möbius in der Schulflaffe: Referent:. was sonst noch in den Berichten steht, interessiert besonders die Zahl nicht scharf genug zu brandmartender Bubenstreich, in solcher Weise Sorlis, Gemeindebertreter. 2. Diskussion. Der Vorstand. der dem Wahlbureau als unterstüt gemeldeten Personen. In mit den Arbeitslosen Schindluber zu treiben. Bankow. Am Sonntagnachmittag 4 Uhr wird auf dem Ge- den fünf Jahren von 1909/10 an( rückwärts) waren es 68 485, meindefriedhof( Schönholzer Heide ) das Dentmal des Genoffen Obier 69 179, 55 981, 45 944. 42 575. Auch in diesen Zahlenreihen zeigt das" Berliner Tageblatt" wie folgt: Eine häßliche Szene spielte Neber Studentenunfug in der Friedrichstraße berichtete geftern enthüllt. Wir bitten die Parteigenoffen, sich an der Feier zu be- fich für die letzten Jahre in Wirkung der Wirtschaftskrise mit sich heute morgen um 4 Uhr vor der Kaserne des 2. Garderegiments teiligen. Die Bezirksleitung. ihrer Arbeitslosigkeit und ihrem Notstand, der viele Einwohner zu Fuß in der Friedrichstraße ab. Zwei Studenten, die in be Franz. Buchholz. Morgen Sonntag früh 7 Uhr Agitationstour der Stadt zwang, die Hilfe der Armenpflege in Anspruch zu iruntenem Zustande singend die Friedrichstraße in der Richtung nach Blantenburg und Karow . Treffpunkt der Genossen bei Ried, nehmen. Nach Aussonderung derjenigen, deren Wahlrecht wegen nach dem Oranienburger Tor hinunterzogen, machten vor der Sta Bahnhofstraße. Die Bezirksleitung. Unterstützung aus öffentlichen Mitteln oder wegen Aberkennung ferne halt und hänselten die wachthabenden Soldaten mit ihren Wilhelmsruh- Nieder- Schönhausen- Weft. Die Mitgliederversamm der Ehrenrechte, wegen Konkurs usw. vorübergehend ruhte, wur- Stöden. Zunächst nahmen die Soldaten die Sache spaßig auf, als lung am Dienstag, den 7. Juni, fällt aus, dafür findet für alle den in die Gemeindewählerliste für Herbst 1909 im ganzen 377 832 die Studenten aber auf die Mannschaften, die aus dem Fenster 5 Bezirke am Mittwoch, den 8. Juni, ein gemeinsamer wichtiger wähler aufgenommen. Daran waren beteiligt die erste Abteilung die Studenten ihr Treiben trotzdem fortseßten, ließ die Wache die sahen, einschlugen und Schimpfworte äußerten, wehrten sie ab. Da Bahlabend im Lotal des Genossen Kollmann, Stronprinzenſtr. 2, statt. mit nur 995 Wählern, die zweite Abteilung mit 31 506 Wählern, beiden Ruheftörer durch die Polizei feststellen, da auch StraßenDie Bezirksleitung. die dritte Abteilung aber mit 345 331 Wählern. Das herrliche passanten sich belästigt fühlten. Der Haupttäter ist der Student Dreiklassensystem des Gemeindewahlrechts mit Brunzel aus der Eljasser Straße 51." seiner Geldsadsbevorrechtung gewährte diesmal dem Wähler erster Abteilung ziemlich 350 mal soviel Einfluß auf die Zusammensetzung des Stadtparlaments wie dem Wähler dritter Abteilung.
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Wenn das Arbeiter gewesen wären, wie würde es ihnen er.
gehen.
Ueber den Ausbruch einer epidemischen Haarkrankheit in mehreren Gemeindeschulen und in einer höheren Schule des In wie vielen Liedern sie schon befungen worden ist, Nordens wird berichtet. Der Herd der Krankheit soll sich in dem die ewig schönste der Blumen, man weiß es nicht. Aelteste Der Arme als Einkäufer wird, wie bekannt, auf die israelitischen Kinderhort in der Gipsstr. 3 befinden. Der Arzt des Kulturvölfer feierten die Poesie der Nose als Sinnbild der mannigfachste Art benachteiligt. In den Kolonialwaren- Instituts, Dr. Georg Friedländer, stellte vor drei Tagen bei brei Schönheit. Die Völker und Menschen sind verweht vom Fluge geschäften hängen vor den Wageschalen Pappschilder mit harm- indern kreisrunde, tahle Stellen auf der behaarten Kopfhaut fest, der Zeit, die Rose und ihr sinnberückender Duft ist geblieben. losen Anzeigen: Kieler Sprotten"," Frankfurter Würstchen " Dr. Friedländer überwies die Kinder der Polifflinik des Spezia. die bis zur Größe eines Zweimarkstückes vorhanden waren. Berühmt seit Jahrtausenden sind die föstlichen Rosenfelder und dergl. Die Schilder sind so vor das Zünglein der Wage listen für Hautkrankheiten Dr. Dreuw, und dieser stellte bei der und Rosengärten des Südens und des Orients. Von da hat aufgehängt, daß der Käufer verhindert ist, die Richtigkeit des Untersuchung weiterer Kinder des Instituts fest, daß fast alle die Rose allmählich durch Anbau und Züchtung ihren Sieges- Gewichts zu kontrollieren. Mancher Verkäufer besigt ein be- Knaben an der Haarkrankheit litten. Auf welche Weise die Krant zug auch nach unseren gemäßigten Zonen angetreten. Einen sonderes Geschick, den Daumen mitzuwiegen. heit in den Kinderhort eingefchleppt ift, fonnte bisher nicht feftausgedehnten Handel mit Roſen treibt namentlich Bulgarien . Nun bedente man, worauf ja der Vorwärts" schon gestellt werden. Die Krankheit ist in feinem Falle gefährlich, da Die meisten Erzeugnisse dort werden zu dem im Orient so be- öfters hingewiesen hat, was für schweres Papier in den fie mit Entzündungserscheinungen nicht berbunden ist. Solche liebten Rosenwasser und zu einigen anderen Zweden ver- Butter- und Fleischwarenläden mit eingewogen wird, wie das haben sich bisher auch in keinem Falle ergeben. arbeitet. Aber es macht heute für unsere vorgeschrittenen Papier für die Butter angespritzt wird unter dem Vorwande, Weiterverbreitung der Krankheit erstreckten sich darauf, daß die Die bisher getroffenen Schußmaßregeln zur Verhinderung der Verkehrsverhältnisse auch keine Schwierigkeiten mehr, aus die Butter vom Papier leichter loszulösen, dann hat man davon befallenen Kinder sämtlich in dem bezeichneten Hort isoliert fernen Ländern frische Rosen bei uns einzuführen, natürlich einen Begriff von dem erheblichen Schaden, den der Käufer, untergebracht sind und dort beobachtet werden. unter Beobachtung eines sehr sorgfältigen Konservierungs- und besonders der arme Kleinfäufer, tagtäglich zum zweitenDer Mord an der Dienstmagd Berta Conradt, der in der Nacht berfahrens. Außerhalb der heimischen Rosensaison bringen mal erleidet, nachdem ihm durch unser Junker- und Pfaffen zum 29. Januar 1905 auf dem Grundstück der Weberschen Gärt die Orient- Expreßzüge ganze Waggons auf Eis gelagerter regiment ohnehin schon alle Nahrungsmittel künstlich verteuert nerei in der Dorfstraße, jetzt Möllendorffstraße Nr. 57, zu Lichten. Rosen nach Deutschland . Erst in neuerer Zeit hat auch bei wurden. berg berübt wurde, sollte nach einer Zeitungsmeldung des Lokal Berlin die Rosenzucht großen Umfang angenommen. Die Beim Käse- und Wurstverkauf ist gegen unachtsame Käufer anzeiger" durch ein Geständnis jetzt aufgeklärt sein. Die Magd, herrlichen Rosenfelder bei Briß werden mit ihrer entzücken- noch ein besonderer Sniff beliebt:" Darf's für 5 Pf. die in der Gärtnerei 12 Jahre lang diente und eine sehr selbständige den Bracht bald wieder an jedem Sonntag viele Tausende für 10 Pf. mehr sein"? Der unaufmerksame Stäufer sieht gar erschlagen. Die alte Frau Weber, mit der und deren Mann sie Stellung innehatte, wurde in jener Nacht mit einer Radehade naturliebender Großstädter anloden. Da draußen kann das nicht, wie er hier geschröpft wird. Das geringe Uebergewicht allein in dem Kammhaus der großen Gärtnerei wohnte, fand fie Auge sich nicht satt sehen an dem Blütenmeer, der Geruch sich ist weder für 5 Pf. noch für 10 Pf. mehr, es ist meist nur morgens in ihrem Bette mit zertrümmertem Schädel tot baliegen. nicht fatt trinken an den Wunderschöpfungen der Natur. Auch etwas besser gewogen, ein fleiner Ausschlag zugunsten des Man dachte zunächst an einen Raubmord. Diese Annahme wurde Binige andere Vororte, besonders Pankow , Reinickendorf und Käufers. Der Gleichgültige bejaht in der Regel jene geschickte aber hinfällig, als man später das Sparkassenbuch der Ermordeten.
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darf's