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B. 247 . 27. Jahrgang 3. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Partei- Angelegenheiten.

Zur Lokalliste!

In Mariendorf hält am Sonnabend, den 22. Oftober der Kolonistenverein Sahara" sein Stiftungsfest im gesperrten Lokal von Rau, Dorfstr. 1 ab. Gleichzeitig machen wir nochmals darauf aufmerksam, daß Graßl's Gesellschaftshaus, Chauffeestr. 305 nach wie vor gesperrt ist. Die Lokalfommission.

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Freitag, 21. Oktober 1910.

hindern, sich der Jugend zu bemächtigen. Ja, tvenn das Mißstände ändert die jeßige ärztliche Erklärung, bei der Aussage ,, Wenn" nicht wäre! gegen Aussage steht, nicht das mindeste.

In derselben Sigung leistteten die Freifinnigen fich eine Londoner und Berliner Verkehrspolizei. Höflichkeit" gegen einen fremden Potentaten, diesmal eine, Trotz der vielen Besuche Berliner Verkehrspolizeibeamten und die wenigstens nichts foftet. Der Magistrat bat um Zustim­mung zur Umtaufung des Opernplages in Bolizeipräsidenten in London zum Zwecke des Studiums des groß­einen Franz- Josef- BIat. Genosse Borgmann städtischen Verkehrs find die Erfolge dieser Reisen für Berlin noch stellte fest, daß der Magistrat bisher noch niemals bei Straßen- wenig in die Erscheinung getreten. Die neueste von London über­oder Plattaufen die Stadtverordneten zu Gevatter gebeten nommene Verkehrsregelung, die Wagen an verfehrsreichen Straßen­hat. Offenbar handle es sich hier um eine höfische Demon- Weise gehandhabt. Ein einziger unbeholfener Schuhmann auf dem Fünfter Wahlkreis. Die vierte und fünfte Abteilung hält stration, die auf diese Weise möglichst wirkungsvoll gestaltet Botsdamer Blag 3. B., der kein Verständnis für die Tatsache hat, daß hat. Offenbar handle es sich hier um eine hösische Demon- eden aufzuftauen, wird bei uns doch noch in recht unvollkommener heute am Freitag, den 21. Oftober, abends 8 Uhr, einen gewerden solle. Die sozialdemokratische Fraktion nehme selbst die Wagen im Zuge Leipziger- Potsdamer Straße eine längere meinsamen Bahlabend im Rosenthaler Hof, Rosenthaler Straße 11/12 ab. Bortrag des Herrn Direktors Pauly über Feuer- verständlich nicht daran teil. Oberbürgermeister Kirschner Durchfahrts- Erlaubnis brauchen als die Wagen im Zuge der König­bestattung, unter Vorführung eines Krematorium- Modells. Gäste bestätigte, daß die Stadtverordnetenversammlung nur aus willkommen. 3 weite Abteilung. Besichtigung der Stän- dem von Borgmann vermuteten Grunde ausnahmsweise mal gräger Straße, bewirkt durch falsche oder verzögerte Signale einen bigen Ausstellung für Arbeiterwohlfahrt Charlottenburg, Fraun folle mitwirken dürfen. Die Freisinnigen sagten dann Ja andererseits bis zum Dönhoffsplatz. Straßenbahn- Wagenstau einerseits nach der Lützowbrücke und Wunderbar einfach und hoferstr. 11/12, am Sonntag nachmittag, den 23. Oktober. Treff- und Amen. zwedmäßig widelt fich dagegen der Wagenverkehr in den punkt: 14 Uhr an der Berolina, Alexanderplat . Abfahrt: 112 Uhr Londons ab. An den allerſtärksten vom Bahnhof Alexanderplatz bis zum Tiergarten. Fahrgeld 10 Pf. Die Ausgabe der Briefmarkenheftchen ist vom Reichspostamt jetzt belebtesten Stadtteilen walten immer nur zivei Schutzs Sechster Wahlkreis. Für Sonnabend, den 22. Oftober, ist im auf den 1. November festgesetzt worden. Es kommt zunächst eine Straßenverkehrskreuzungen Stadt Theater Moabit ein Heinrich- Heine - Abend arrangiert unter Serie von einer Million Heftchen zum Verkauf. Entgegen der leute( Policemen) ihres Amtes mit größter Ruhe und Umficht, gleich­Leitung des Schauspielers Herrn Robert Koppel . Anfang präzise früheren Abficht, Heftchen mit Marken zu 5 Pfennig und solche mit zeitig jeden hilflosen Fußgänger bemerkend und unterstützend, der es Uhr. Nachdem Tanz. Billetts a 50 Pf. find noch zu haben bei Marken zu 10 Pfennig auszugeben, wird nur eine einzige Art von allein nicht wagt, den Fahrdamm zu überschreiten. Ohne jegliche Fröhlich, Wittstoder Straße 23, Richter, Wiclefstr. 24 und im Wahl- Heftchen hergestellt. Diese enthalten 12 Freimarken zu 10 Pfennig Freiübungen mit Armen, ohne Winken und Drohen mit den Händen, vereinsbureau, Neue Hochstr. 23. und 16 Freimarken zu 5 Pfennig. Es ergibt sich daraus ein Wert Rigdorf. Heute abend von 7 Uhr ab findet von den bekannten von 2 Mart. Die Mehrzahl der Postverwaltungen, die Briefmarken- ohne Pfeifen und ohne Trompeten versehen diese Beamten als Schußz Stellen aus eine Flugblattverbreitung statt. Der Vorstand. heftchen führen, verkaufen diese mit einem Zuschlag. Die Reichs- des Publikums-im wahren Sinne des Wortes- bewundernswert ihren poftverwaltung wird die Heftchen zum Nennwert abgeben. Ein Teil Dienst. Bei uns stehen in der Leipziger Straße , Ecke Wilhelmstraße, Wilmersdorf- Halensee. Sonntag früb 8 Uhr findet zur Stadt- ber Kosten der Herstellung werden durch Geschäftsanzeigen gedeckt. vier Schußleute, Ede Friedrichstraße ebenfalls vier Mann, oft berordnetenwahl im 8. und 9. Bezirk eine Flugblattverbreitung vom Sie befinden sich auf der zweiten, dritten und vierten Seite des fogar noch ein reitender Schußmann. Aehnlich ist's an anderen Lokal des Genossen Schilling, früher Käseler, Lauenburger Str. 20, Umschlags sowie auf Blättchen dünnen Papiers, die fich zwischen Verkehrsstellen. aus statt. Ferner fordern wir die Genoffen auf, heute, Freitag, den Briefmarken befinden, um das Ankleben zu verhindern. Die abend die Hauslisten entsprechend ausgefüllt im Lokal von Schilling Heftchen find 7X5 Bentimeter groß, so daß fie bequem in jede Brieftasche gehen. Die Heftchen werden jezt von der Reichsdruckerei hergestellt. Für den Umschlag wird teils rotes, teils grünes Papier verwendet, so daß in dieser Beziehung zwei Arten von Heftchen erscheinen werden.

abzugeben.

Das Komitee.

Lichtenberg - Friedrichsfelde . Heute abend, pünktlich 8 Uhr, findet im Lokal von Schwarz, Möllendorfstr. 26, der vierte Vortragsabend des Herrn Graf über Die Beitalter der Erd­geschichte" statt. Für Teilnehmer ohne Teilnehmerkarten wird zur Deckung der Unkosten ein Eintrittsgeld von 15 Pf. erhoben.

Friedrichsfelde . Die Parteigenossen treffen sich am Sonntag vormittag 8 Uhr beim Genossen Sud brint, Berliner Straße 98 zu einer wichtigen Parteiarbeit.

häufigen Wiederholung für preußisch Berlin fo gut wie gar nicht Die polizeilichen Studienreifen nach London haben trotz ihrer vorbildlich gewirkt. Die Londoner Polizei ist beim Publikum beliebt, von ihm geachtet und in jeder Hinsicht durch seine ganze Drganisation ein wirksamer, wertvoller Schutz gegen alle Gefahren des Verkehrs. Die preußische, die Berliner Polizei dagegen ist selbst Erneuerung und Erweiterung der Berliner Wasserwerke. beim ruhigen Spießbürger nicht beliebt. Arbeiterfeindlich erzogen, Nach drei mehrstündigen Sigungen hat der Ausschuß, dem von aus den Reihen der Unteroffiziere zum Teil entnommen, ohne Kennt der Stadtverordnetenversammlung die Vorberatung der Vorlage nis des praktischen Lebens fann die Polizei gar nicht die Aufgaben betreffend die Ausführung von Erneuerungs- und Erweiterungs­Alt- Glienicke. Am Sonnabend, den 22. Oftober, abends 8 Uhr bauten für die Wasserwerte" überwiesen war, feine Verhandlungen erfüllen, zu denen sie eigentlich da ist, nämlich für das Publikum. findet im Lokal von Aug. Troppens, Rudower Straße die General zu Ende geführt. Die scharfen Anklagen, die bei der ersten Be- Sie wird benugt, um im Lande des Klassenstaates die Interessen der Stadtverordnetenversammlung seitens unserer der Besigenden gegen die Arbeiterinteressen zu schützen und in ge­bersammlung des hiesigen Wahlvereins statt. Tagesordnung: Beratung in richt vom Magdeburger Parteitag. Referent Genoffe engel Genossen Dr. Badek und Dr. Wehl gegen die Wafferwerts eigneten Fällen mit dem Säbel einzuschreiten. verwaltung wegen der völlig unzulänglichen Durcharbeitung Eine solche Polizei tann im Lande der Versammlungsfreiheit, Groß- Lichterfelde. der Vorlage erhoben wurden, fanden im Ausschuß eine der Redes und Breßfreiheit nichts lernen, sie darf dort gar nicht Tempelhof . Heute abend 82 Uhr beginnt im Wilhelms- allseitige Unterstützung. Der bedingungslofe Uebergang von lernen, sie würde bei den preußischen Junkern in Ungnade fallen. garten", Berliner Straße 9 der sechs Abende umfassende Unter- hygienisch völlig einwandfreier Grundwassergewinnung zu einer troß Deshalb sind diese Verkehrsstudienreisen vielleicht für die Reisenden richisturius über das Parteiprogramm. Vortragender aller Vorsichtsmaßregeln nicht unbedenklichen verstärkten Oberflächen eine angenehme Dienstabwechselung, aber das Publikum hat keinerlei Lehrer: Dr. May Schütte. Der Kursus ist unentgeltlich. wasserförderung am Müggelsee wurde von unseren Genossen mit Nächsten Sonntag früh von den bekannten Bezirkslokalen aus Nachdruck und Erfolg bekämpft. Zu Hilfe tam ihnen hierbei ein Vorteile zu erwarten. Die Hauptsache bleibt der Gummiknüppel, die Flugblattverbreitung zu der Mittwochabend im Wilhelms- von dem ausgezeichneten Hygieniker und gegenwärtigen Rektor der Pistole und das russische Vorbild, aber nie das garten" stattfindenden Volksversammlung. Berliner Universität Professor Rubner erstattetes, wohl begründetes englische. Gutachten, wonach Berlin den Ruhm, ein gutes Trintwaffer seinen

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Bezirk Waidmannsluft. Sonntag, den 23. Dftober, nachmittags 4 Uhr, im Lokal von Altermann- Glienice, Wilhelmstraße: Mitglieder Bürgern zu bieten, sich nicht schmälern laffen dürfe; gerade Die Zentralftelle für die Interessen des Berliner Fremden. föricht verkehrs verhandelte in ihrer ersten nach den Sommerferien statt bersammlung. Berichterstattung vom Barteitag- Genoffin die drohende Choleragefahr zeige, wie töri gefundenen gestrigen Sitzung unter Vorsitz des Geheimen Kommerzien Arendsee Tegel . es wäre, den neuen Vorschlägen Gehör 3u Buch( Bezirk Frz.- Buchholz). Am Sonnabendabend 8% Uhr fhenten. Schließlich einigte man sich dahin, daß das Ober- rates Emil Jacob eine große Anzahl von Anträgen und Anregungen, findet bei Starte, Bahnhofstr. 6 die Mitgliederversammlung statt. flächentwasser mur im Falle alleräußerster Not ber- die für das Berliner Leben und den Berliner Fremdenverkehr von Bortrag der Genoffin Wulff. Bereinsangelegenheiten. wendet werden dürfe. Wenn bis zur Fertigstellung der neuen Werte Bedeutung find. Nach Erledigung einer Reihe von geschäftlichen Oranienburg . Am Sonntag früh 8 Uhr findet von den Bezirks- Heiligensee und Wuhlheide in Tagen stärkster Hiße die Grundwaffer- Mitteilungen wurde zunächst die Berliner Magistratsvorlage ber gewinnung versagen sollte, dann ist gut filtriertes Seewasser immer ustbarkeitssteuer eingehend besprochen und von der Zentral­Lokalen aus eine Flugblattverbreitung statt. noch besser als feines. Um nun diese Fertigstellung zu beschleunigen, stelle mit großer Entschiedenheit abgelehnt. Es wurde beschlossen, in Schenkendorf bei Königs- Wusterhausen . Am Sonntag, den 23. d. M., stellten unsere Genossen den einstimmig zum Beschluß erhobenen einer ausführlichen Eingabe auf die schweren Bedenken hinzuweisen, nachmittags 3 Uhr, findet in unserem Agitationsbezir! in Mogen Antrag: Die Versammlung ersucht den Magistrat mit tun- die gegen diefe Vorlage auch vom Standpunkte des Fremdenverkehrs eine öffentliche Bersammlung unter freiem Himmel statt. Referent ich fter Beschleunigung durch die Wafferwerksverwaltung au erheben sind. ist der Reichstagsabgeordnete Genosse Friz 3ubeil. Es wird ein Projekt zu einer Dideranlage ausarbeiten zu lassen, um Ein tödlicher Straßenunfall trug sich gestern nachmittag gegen ersucht, für recht zahlreichen Besuch der Versammlung zu agitieren. durch den Tegeler See ohne Berührung der Inseln Scharfenberg 5 Uhr in der Frankfurter Allee zu. Dort spielten an der Ede der Spandau . Sonntag, 28. Dftober, früh 8 Uhr Flugblattverbrei- und Baumwerder die Drudrohre zu führen." Technisch ist eine tung von allen Bezirken aus. Nachmittags 2 Uhr öffentliche Proteft folche Führung sehr wohl möglich; die Stadt ist dann unabhängig Petersburger Straße mehrere Kinder auf dem Fahrdamm, als versammlung in der Brauerei Pichelsdorf. Tagesordnung: Die von dem Ausgang des bekannten Prozesses, der um die Erwerbung plöglich ein aus der Petersburger Straße tommender Steinwagen Borgänge in Moabit ". Referent Genoffe Robert Bahn Berlin. jener Inseln mit der Gutsherrin von Tegel , der Frau v. Heinz, der Firma Paul Fricke, Chriftburger Straße, in schnellem Tempo der ein Verkaufsrecht zusteht, geführt wird." Mangels lauf- in die Frankfurter Allee einbog. Während es den anderen männischer Routine hatte die Stadtverwaltung es ruhig Kindern gelang, fich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, mit angesehen, daß eine Baugesellschaft dieses Bertaufsrecht wurde ein zwölffähriges Mädchen, dessen Berfonalien bis­für sich geltend machte. Inzwischen liegt das Gelände bei her noch nicht festgestellt werden konnten, von dem Gespann erfaßt, Heiligensee brach und verschlingt ein gweimillionenobjekt- ungeheuere Binsen. In dem Ausschuß mußte von dem Direktor der umgestoßen und unter den Wagen geschleudert, dessen Hinterräder Wasserwerke zugestanden werden, daß unabhängig von der Frage, der Bedauernswerten über den Leib hinweggingen. Der Tod des Die Pflichtfortbildungsschule ist den Arbeit längs der Inseln oder ohne sie zu berühren, die Drudrohre über unglücklichen Mädchens trat auf der Stelle ein. Die Leiche der Ver­gebern höchst unbequem, weil sie ihnen die volle Ausbeutung den Tegeler See geführt werden, für zwei Jahre reichunglückten wurde polizeilich beschlagnahmt und nach dem Schauhaufe der Arbeitskraft ihrer Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter baltige Arbeitsgelegenheit zur Errichtung des übergeführt. Trozdem schon erschwert. Die Arbeitgeber jammern, daß die Pflichtfort- neuen Wertes vorhanden sei. Ein vielseitiger Mann scheint der Diener Hans Berndt gelesen bergangenen Jahres Genosse bildungsschule ihnen die jungen Leute für mehrere Stunden Dr. Behl den Antrag gestellt hatte, sobald wie mög⚫ Dahlem im Untersuchungsgefängnis beim Amtsgericht zu Charlotten­zu sein, der nach seiner Verhaftung wegen des großen Einbruchs in in der Woche entzieht. Sie fordern, daß dabei nicht das In- lich mit dem Bau des Wertes beginnen au laffen, burg fich die Bulsadern zu öffnen versuchte, und jetzt nach Moabit teresse der Schüler, sondern das der Arbeitgeber in weit ist bis heute tein Spatenstich getan! Der Ausschuß war gebracht wurde. Nach den weiteren Ermittelungen spielte Berndt in gehendem Maße berücksichtigt werde. Ob dadurch diese Bil- ob dieser Saumfeligkeit mit vollem Recht ungehalten und erneuerte gebracht wurde. Nach den weiteren Ermittelungen spielte Berndt in Basewalt, wo er sich demnächst verheiraten wollte, die Rolle eines dungsstätte in ihrer Entwickelung gehemmt und in dem Er- einstimmig den Antrag, nunmehr schleunigst mit den Arbeiten ehriamen Handwerkers, während er in Berlin in den verschiedensten folg ihrer Arbeit beeinträchtigt wird, was soll das einen zu beginnen. Masten auftrat. Unter den bei ihm beschlagnahmten Sachen fand In der nächsten Stadtverordnetensizung wird das Plenum au man Photographien, die Berndt als Referveleutnant des Garde­Arbeitgeber fümmern? Ein Gegenstand des immer wieder­holten Streites ist der Stundenplan. Gestern fam es diesen Beschlüssen Stellung nehmen. Train- Bataillons und als Unterarzt darstellen. Aus den beschlag­

Berliner Nachrichten.

Aus der Stadtverordnetenversammlung.

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Kaserne des Garde- Train- Bataillons wohne.

in der Stadtverordnetenversammlung wieder zu einer Debatte Mißstände im städtischen Frrenwesen. In dem Artikel der nahmten Papieren geht hervor, daß er mit mehreren Mädchen über den Winterhalbjahrsstundenplan, für den der Magistrat Sonnabendnummer vom 15. Ditober hierüber war nach der Beit- augleich in einem regen Briefwechiel stand. Wieweit er es dabei die Zustimmung nachsuchte. Genoffe Arons bemängelte, fchrift für Irrenfürsorge und Frrenrechtsreform" und auf Grund auf Heiratsschwindel abgesehen hatte, muß noch näher unter­sucht werden. Einer Stiderin aus der Gartenstraße, die daß immer noch in vielen Fällen abends bis 8 Uhr unterrichtet eines Korrespondenzberichts die Unterredung eines Oberarztes der er noch in der letzten Zeit in den Belten kennen gelernt wird, und daß nur zu oft die 6 Stunden pro Woche an städtischen Frrenanstalten mit einem Teilnehmer des psychiatrischen hatte, stellte er sich erst als Referendar vor. Bald darauf fam einem einzigen Tage von 2-8 Uhr gegeben werden. er als Affeffor und erzählte, daß er jegt am Rammergericht be­treffende Oberarzt, dessen Namen gar nicht genannt war, daß in schäftigt fei. Er nannte sich Hans, Heinrich von Berndt. Diesem bedauerte, daß in der Deputation für das Fortbildungsschul- dieser flüchtigen" Unterredung weder von schweren Mißständen" Mädchen fchwindelte er auch vor, daß er als Reserveoffizier zu einer wesen, der er angehört, es der Mehrheit an der nötigen noch von Schuld der Verwaltungsbehörden und schwerem Stand Uebung nach Tempelhof eingezogen worden sei und gegenüber der Energie gegenüber den Arbeitgebern fehle, im übrigen aber der Direktoren bezüglich der Sorge für Strante und Personal" die ebung nach Tempelhof eingezogen worden sei und gegenüber der sprach er die Meinung aus, daß wohl von allen Mitgliedern Rede gewesen sei. sclche Rücksichtnahme als bedenklich anerkannt werde. Der Demgegenüber bleibt der Redakteur der genannten Zeitschrift, Eine empfindliche Betriebsstörung im Straßenbahnverkehr trat freisinnige Stadtverordnete Berger, der gleichfalls in der ber die Unterredung beranlaßte, mit aller Entschiedenheit dabei Mittwoch abend um 8 Uhr in Rigdorf ein. Infolge Ueberlastung Deputation sitzt, beeilte sich, zu erklären, daß er anderer Mei- bestehen, daß Aeußerungen in dem angegebenen Sinne gefallen find. der Stabel waren während der Zeit von 8 bis 19 ühr die Speise­Es sei sogar dem Herrn Oberarzt wörtlich gesagt worden: das ist punkte 3 und 85 der Zentrale in der Mariannenstraße außer Tätig nung sei. Der Herr ist Obermeister der Klempnerinnung, ja sehr interessant, daß Sie überhaupt das Bestehen von Mißständen teit, so daß fämtliche von ihnen gefpeiſten Leitungen stromlos wurden. da war das von ihm zu erwarten. Er forderte, daß immer zugeben". Ebenso babe der Oberarzt wörtlich geäußert, man müffe Das Störungsgebiet erstreckte sich auf die Berliner , Berg-, Richard, noch mehr Rücksicht auf die Arbeitgeber genommen werde. doch bedenken, daß die Anftaltsdirektoren gegenüber berechtigten Fordes Hermann, Steinmetz- und Bietenstraße in Rigdorf und machte fich Ihre Interessen vertrat er so schroff, daß die übrigen Redner rungen, die sie durchsetzen wollen, bei den vorgesetzten Behörden keinen nach Schluß der Geschäfte recht erheblich bemerkbar. des Freisinns der eine mehr, der andere weniger von leichten Stand haben. In Verbindung damit hieß es, daß in Buch jetzt Mit dem Nevolver in die linke Schläfe geschoffen hat sich gestern ihm abzurücken sich bemühten. Nur der Stadtverordnete fchon zwölf Affiftenten tätig seien. Und zuguterlegt wird ja auch abend der Kutscher Paul Jeschert, Lottumstr. 15 wohnhaft, in einem Rettig, gleichfalls ein Arbeitgeber und ein Häuptling der gar nicht die Bemerkung abgeleugnet, daß für eine individuelle Be- abend der Kutscher Paul Jeschert, Lottumstr. 15 wohnhaft, in einem Malerinnung, sekundierte mit Eifer seinem Kampfesbruder nach dem uns zugegangenen Bericht über die Einwirkung der Polizei Schmähte Liebe sein. Der Schwerverlegte wurde nach dem Lazarus. Handlung das Patientenmaterial sehr ungünstig sei. Es find sogar Restaurant in der Lothringer Straße. Das Motiv der Tat foll ver­Berger. Er benutzte auch die Gelegenheit, die sozialdemokra- auf das Frrenwesen noch ganz andere Worte gefallen, die der Vor- frankenhaus geschafft. tische Fraktion wieder mal durch eine ungewollt komische wärts" borläufig ad acta genommen hat. Ober ist etwa nicht auch Mit einem teueren ,, Erbfind" haben Nepper zwei Sanoniere vom Leistung zu erheitern. Der Sozialdemokratie sei es, erzählte von dem polizeilichen Kreisarztsystem, dieser offenen Wunde am Garde- Fußartillerieregiment hineingelegt. Die beiden Vaterlands­er, ja nur darum zu tun, die jugendlichen Arbeiter für die Irrenhaussystem, gesprochen worden? Die Unterredung dauerte auch verteidiger wurden in der Nähe des Lehrter Bahnhofs von einem Jugendvereine frei zu friegen. Stadtverordneter Cassel nicht wenige Minuten, sondern eine Viertelstunde. Manne angesprochen und um Feuer gebeten. Während der Unter­wollte, was fein Freund Rettig verdorben hatte, möglichst wollen, wenn fie mal aus dem Herzen keine Mördergrube machen, aufgeregt erzählte, er fei foeben auf der Bahn bestohlen worden und Daß die Herren Psychiater es nachträglich niemals wahr wissen haltung, die sich daran fnüpfte, erschien ein zweiter Mann, der sehr wieder gut machen. Dabei fonnte aber auch er es sich nicht ist ja nichts Neues. Leider war die Unterredung zwischen dem habe sich nun auch noch verirrt. Das sei ihm um so unangenehmer, versagen, seinen Grimm über den Erfolg unserer Jugendagi- Oberarzt und den einzigen Laien des Kongresses zeugenlos. Jm als er eiligst auf eine wertvolle Busennadel, ein teueres Grbstück tation durchmerken zu lassen. Herr Cassel würde, wenn er übrigen steht alles das, was der Herr Oberarzt gefagt oder nicht etwas Geld habe holen wollen. Hierbei zeigte er die Nadel, bie Mittel und die Macht dazu hätte, die Sozialdemokratie gesagt hat, als Tatsache längst fest. An dem Bestehen aller dieser und nun An dem Bestehen aller dieser und nun bot ihm der erste Mann, der sich jetzt für

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