Nr. 25. 28. Jahrgang.
Partei- Angelegenheiten.
Die Generalversammlung im Kreise Nieder- Barnim findet nicht, wie irrtümlich angegeben, um 11 Uhr, sondern um 10 Uhr vormittags statt.
Zur Lokalliste!
Deutsch- Wusterhausen. Der Gesangverein Freundschaft feiert Heute Sonntag im Lokal von Albert Wiemann sein Stiftungsfest. Da das Lokal der Arbeiterschaft nicht zur Verfügung steht, ersuchen wir die Parteigenossen und Genoffinnen, dasselbe streng zu meiden. Charlottenburg . Die Genossen sämtlicher Gruppen werden ersucht, sich heute, Sonntag früh 9 Uhr, zur Hilfeleistung bei der Handzettelverbreitung der 8. Gruppe im Lokal von Ahrens, Ansbacher Straße 11, einzufinden. Der Vorstand. Wilmersdorf - Halensce. Dienstag abend 81%, Uhr hält der Wahlverein im Gesellschaftsbause, Wilhelmsaue 112, feine Mitglieder beriammlung ab. Auf Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag des Stadtv. Oskar Riedel über Kommunale Arbeiterpolitik". Der Borstand.
Groß- Lichterfelde . Dienstag, 31. Januar, Generalversamm lung bei Erpel, Berliner Straße 129. Tagesordnung: 1. Die politischen Parteien und ihr Programm. Referent: Genosse Groger. 2. Berichte. 3. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand.
Steglit. Dienstag, den 31. Januar, abends 8½ Uhr: Mit gliederversammlung. Sehr wichtige Tagesordnung.
Sonntag, 29. Jaunar 1911.
Anospenschuppen aushalten! Sie haben denn auch nicht stand- Dr. Gumpert in Deutsch- Wilmersdorf im Bismardgymnasium, gehalten, und an den zahllosen Enden der Aestchen formt das Pfalzburger Str. 30-31 über das Thema:„ Nervenkrankheiten nach treibende Leben sich zu rundlichen, schwellenden Knospen. Sie Unfall". Die Vorträge beginnen pünktlich um 8 Uhr abends. werden allerdings noch bittere Erfahrungen machen und für ihre Neugier büßen müssen, ehe der Winter nach Norden zum Bole entweicht, denn noch liegt der ganze Februar vor uns und auch mit dem März ist nicht immer zu spaßen.
Im Walde ist der Schnee verschwunden- wenn er nicht inzwischen neue Zufuhr erhalten hat und neben vertrockneten grauen und braunen Halmen schauen überall grüne Grasbüschel hervor. Selten nur streift ein Sonnenblick dieses unverdrossen sprießende Leben. Meist hängt es grau über Wald und Flur, aus der dunstgeschwängerten Luft rieſelt es nebelig herab es ist nicht Winter und nicht Frühling. Alles ist aufs Abwarten eingestellt. Wird die Kälte noch einmal ernst machen oder ists nun genug des grausamen Spiels? So klingt es unausgesprochen und doch an Zeichen deutlich lesbar durch die graue Landschaft. Gut Ding will Weile haben warten wir! Längst hat der Winter seine alte schreckende Bedeutung verloren. Er. ist kein Ende, er ist ein Anfang. Im Schute seiner weihevollen Ruhe reift heran, was werden will. Ohne Winter keinen Frühling.
Auf der Aeckern wächst der grüne Samt der jungen Saaten schon in breiten Flächen hervor. Kein Sturm, fein Frost, kein noch so hoher Schnee kann ihr Wachstum mehr verhindern; mur verzögern. Geduldig fügt sich Zelle an Belle, Blatt an Blatt und bald wird, im tiefsten Grunde fest umFriedrichshagen. Heute abend 6 Uhr im Restaurant Fischer- hüllt, schon die junge Aehre bereit sein und auf die Sonne um ihr ans Licht zu folgen. hütte, Seeftr. 11: Familienabend. Vortrag des Genoffen warten, um ihr ans Licht zu folgen. E. Dittmer über:„ Die Reise in dem Drient". Nachdem Tanz.
Der Vorstand.
Niederlehme und Umgegend. Heute, Sonntag, den 29. Januar, nachmittags 22 Uhr: Volksversammlung bei Kruschwiz. Tagesordnung: Die heutige Staatsfirche und das moderne Christentum." Referent: Genosse Rob. Fendel. Die Flugblattverbreitung hierzu findet heute, Sonntag, früh 8 Uhr, von Koch aus statt. Der Vorstand.
Bernsdorf . Heute Sonntag, den 29. Januar, nachmittags 8 Uhr, finder für Bernsdorf und Umgegend im Lokale von J. Knorr eine Volksversammlung für Männer und Frauen statt. Die Parteigenossen wollen für regen Besuch Sorge tragen. Der Vorstand.
Nieder- Schönhausen- Nordend. Am Dienstag, den 31. Januar, abends 8 Uhr, im" Lindengarten", Lindenstr. 43: Generalver fammlung des Wahlvereins. Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht der Bezirksleitung, Bericht der Kommissionen. 2. Bericht bon der Kreisgeneralversammlung. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert! Die Bezirksleitung.
Aus dem Tagebuch eines Achtgroschenjungen. Montag:
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" Beffere" Gesellschaft.
In Moabit spielten sich dieser Tage anläßlich der Verhandlung gegen den des Mordes an den Tezkeschen Eheleuten angeklagten Tippe recht häßliche Szenen ab. Nachdem die Deffentlichkeit auf furze Zeit ausgeschlossen war, sollte sie wieder hergestellt werden. Als die Tür zur Zuhörertribüne geöffnet wurde, gab es einen regelrechten Stampf um die Tribünenpläge. Zahlreiche Damen der besten Gesellschaftstreise hatten sich eingefunden und fämpften mit Löwen mut unter Anwendung ihrer Ellenbogen um einen Platz.
Auf welcher Kulturhöhe müssen Leute stehen, die sich in dieser Weise benehmen, nur um ihre Sensationslüsternheit zu befriedigen. Selbst die Staatsbürger- Beitung" ist empört ob solchen Verhaltens besserer Streife; fie schreibt:
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„ Wir leben im Zeitalter der Kunst, sensibler Nervenmenschen, die zusammenzuden, wenn ein warmherziger Volksfreund den vorgetäuschten Kunst- und Kulturschwindel mit einem derben, aber treffenden Wort belegt. Aber gerade dieses überempfindsame Bublikum und sein demimondäner Anhang ist es, der bei Mord und Standalgeschichten die Gerichtsfäle bevölkert, sich wollästig weidet an der, ach so scheußlich interessanten" Gestalt feiger Mordbuben oder ehebrecherischer Buhlweiber. So auch im Prozeß Tippe.
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Bolizei und Stadt Berlin. Die sozialdemokratische Fraktion der Berliner Stadtverordnetenversammlung hat dieser folgenden Antrag unterbreitet:„ Die Berfammlung erfucht den Magiftrat:
,, A. mit den Staatsbehörden zwecks Uebertragung sämtlicher Zweige der Polizei auf die Stadt in Verhandlungen zu treten; B. die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Bürger gegen Ausschreitungen von Polizeibeamten für die Zukunft zu schützen."
Dieser Antrag wird schon in der nächsten Sigung der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung kommen, und zwar bei der Vorlage des Magistrats, worin er zur Kenntnisnahme mitteilt, daß die Staatsbehörden die Uebernahme weiterer Zweige der Polizei durch die Stadt abgelehnt haben.
Ein Opfer des Wahrheit"-Prozesses.
preußische Monarchie verlassen müssen; die Pforten seines Cafés Der Cafetier Sallo Berkowicz hat Berlin und die jal ereilt worden, das er vor einigen Jahren einer Anzahl aussind geschlossen worden. Damit ist dieser Mann von einem SchickTändischer Cafékellner zugedacht hatte. In der„ Cafetier- Zeitung" veröffentlichte er damals die Namen dieser jungen Leute, die sich angeblich bei ihm etwas hatten zuschulden kommen lassen; er gab deren vollständige Nationale an, und da es sich um Ausländer handelte, hatten die Betreffenden die Ausweisung jeden Augenblick zu gewärtigen. Herr Berkowicz, früher Vorsitzender des CafetierVerbandes, war überhaupt ein arger Scharfmacher gegen die Angestellten. Das hat ihm aber natürlich nichts geschadet; aus diesem Grunde wird aus Preußen niemand ausgewiesen. Sallo Berkowicz hatte bekanntlich 6 Wochen Gefängnis zu verbüßen, weil er in seinem Café Glücksspiele und Buchmacherei geduldet hatte. Im Prozeß gegen die Wahrheit“ sagte er unter seinem Eide aus, daß fast in allen Berliner Cafés gespielt und gewettet werde. Damit fühlten sich seine Kollegen, die Cafetiers, in der ärgften Weise bloßgestellt, und es begann nun eine scharfe Heze gegen ihn. Aber auch für die Polizei war diese Aussage nicht gerade angenehm, beweist sie doch, daß die sonst, namentlich gegen die organisierte Arbeiterschaft, so eifrige Behörde bei der Ueberwachung der Spielergesellschaften gänzlich versagt. Man wird nicht fehlgehen, wenn man die Ausweisung mit seiner Aussage in Moabit in Verbindung bringt, denn die Verbüßung der sechs Wochen Gefängnis liegt schon sehr lange Zeit zurüd.
Der Magistrat hat in seiner gestrigen Sigung beschlossen, keine Einwendungen gegen einen furzen Versuch der vom Polizeipräsidenten vorgeschlagenen Regelung des Wagenverkehrs in der Friedrich- und Charlottenstraße zwischen Dorotheen- und Behrenstraße zu machen.
Der Hauptbesitzer der Bossischen Zeitung", Justizrat Robert Lessing , ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
Elegant gekleidete Damen der Friedrichstadt " fämpften wie Eisenbahnerlos. Auf der Strecke der Stadtbahn Bellevuedie Weiber der Halle mit den Damen, die sonst die Villen des Tiergarten bei Kilometer 7,5, in der Nähe der Lessingstraße, wurde Tiergartenbiertels bevölkern. Es ist ja so furchtbar prickelnd, einen leibhaftigen Mörder mit eigenen Augen gesehen zu haben. gestern nachmittag 3 Uhr 5 Minuten der Bahnwärter Wilhelm Das gibt Stoff für ästhetische Nachmittagsunterhaltungen und Rofentreter in der Ausübung seines Dienstes von der Lokomotive peischt die entnervten Sinne, wenn sich bei der Glut des Kamin- des in Richtung nach Tiergarten verkehrenden Südringzuges 2086 feuers im Teesalon von den schönen Lippen einer Nichtdagewesenen erfaßt und fofort getötet. Rofentreter hatte außerhalb der Gleise ein neiderfülltes" Gräßlich schön" ringt. Efelhaft pervers 1! Db den auf Gleis Tiergarten- Bellevue verkehrenden Zug 1485 an sich sich ein Goethe auch heute noch zu dem Ausspruch verleiten ließe, vorbeifahren laffen und wollte nun seinen Revisionsgang im Gleife daß das Ewig- Weibliche hinanzieht?" der Richtung von Tiergarten nach Bellevue hin fortsetzen. Hierzu mußte er das ihm benachbarte Gleis für die Richtung nach Tiergarten überschreiten. Wahrscheinlich hat Rofentreter dabei den Bug 2086 wegen niederschlagenden Dampfes der Lokomotive 1485 nicht sehen können.
M.
Die Opferwilligkeit der Kirchengläubigen
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Dienstag: Auch nichts Besonderes vorgefallen. Mittwoch: Habe mich am Zahlabend beteiligt. Hoffte etwas Wertvolles zu erlauschen, Ausbeute war jedoch gering. Mußte Phantasie zu Hilfe nehmen, um wenigstens einigen Inhalt in meinen Bericht hineinzubringen. Verdammt schlechte Tage. Ich muß unbedingt noch was aufspüren in der nächsten Zeit, sonst werde ich am Ende noch geschaßt. Heute hatte ich sicher damit gerechnet, einen Coup zu machen. Saß den ganzen Abend zwischen den Sozis wie auf Kohlen. Wenn Ob das Publikum gerade aus dem Tiergartenviertel tvar, wie die Tür aufging, glaubte ich jedesmal, daß es geschnappt bie„ Staatsbürgerin" behauptet, wissen wir nicht, glauben auch nicht, hätte mit mir und mein Konterfei morgen in der Linden- daß die Staatsbürger- Zeitung" darüber genauere Feststellungen straße aushängen würde. Na, es ging alles gut, bloß zu er- gemacht hat. Daß es aber besseren Kreisen angehört, ist richtig, haschen war nichts. Und darauf kommts an. Zwar haben die die Entartung gewisser besserer Kreise wird aber durch die widerandern in der ganzen Zeit auch nicht mehr geliefert wie ich, lichen Szenen beleuchtet. Aus der Selbstmordchronit. Nach Angabe des Schiffers Johann und was sie brachten taugte nichts oder war faul; immerhin, Hauschild, der zurzeit mit seinem Obstkahn vor dem Grundstück Am Weidendamm 1 vor Anker liegt, find vorgestern abend gegen ich möchte sie gerne übertreffen, man hat doch nun einmal Ehrgeiz. Auch steigt man, wenn man sich hervortut. Wenns wird grell beleuchtet durch eine Veröffentlichung über das Ergebnis 8 Uhr eine etwa 25-80 Jahre alte Frau und ein Gjähriges Kind in die Spree gesprungen und ertrunken. die Genoffen einem nur nicht so schwer machen würden. aller in den Berliner Kirchen im Jahre 1910 abgehaltenen Rolletten in die Spree gesprungen und ertrunken. Freitagvormittag gegen 12 Uhr wurde aus dem Schleusenkanal gegenüber dem Langweilige Gesellschaft, so was! Den ganzen Abend so'n für fromme Stiftungen und Vereine. Danach wurden in dem Grundstück Am Kupfergraben 6a die Leiche der 16 Jahre Quatsch von Sozialismus; steht so'n Mensch da auf und genannten Jahre 28 verschiedene Geldſammlungen veranstaltet, zu alten Verkäuferin Paula L. aus der Schivelbeiner Straße, die bereits macht ne geschlagene Stunde lang ein Geseire, na, ich habe meist nach den sogenannten Hauptgottesdiensten am Sonn- und start in Berwefung übergegangen war, gelandet und dem Schaufein Wort verstanden von der ganzen Sache. Dann ging das Zweden, Festtag vormittag; sie galten den verschiedensten frommen Hause zugeführt. Das junge Mädchen. hatte seinem Leben durch bon den bedürftigen brandenburgischen Gemeinden Ertränken ein Ende gemacht. Gequake von den andern erst los und dann ein paar belang- bis zum Gustav- Adolf- Verein, von der Heidenmission bis zu bekannt. Ueber das Motiv ist nichts lofe geschäftliche Mitteilungen, weiter nichts, rein nichts. den Obdachlosen und den Jungfrauenvereinen, 80 Gemeinden gestern morgen ein Vorarbeiter den 27 Jahre alten Backer Jm Tiergarten nahe der Rousseau Insel fand Nicht mal eine laufige Majestätsbeleidigung.' s ist ne Affen- erheben die Kollekten, ein erheblicher Teil der Gemeinden, Hermann Krause mit einer Schußwunde in der linken Bruſtschande. Na, wollen mal sehen, ob die andern Tage was fletten geht von( immer jährlich gerechnet!) 4900 M. Herunter bis wegen unbeilbarer Krankheit unzweifelhaft. Die Leiche iſt dem alle Stollekten, oder fast alle. Die Gesamtsumme der einzelnen seite tot auf. Nach vorgefundenen Aufzeichnungen ist Selbstmord bringen. Donnerstag: Auch nichts. Die Beine umsonst müde ge- auf 716 M. Nur sechs Kollektenstufen( von 28) erheben sich über wegen unheilbarer Krankheit unzweifelhaft. Die Leiche iſt dem Donnerstag: Auch nichts. Die Beine umsonst müde ge- 3000 m. für ganz Berlin , bei Stufe 16 wird bereits das zweite Wohnung in der Beusselstraße erhängte sich gestern morgen die Schauhause zugeführt worden. An einem Fensterriegel ihrer tippelt. Man möchte aus der Haut fahren. Hoffte in Moabit Tausend nicht mehr erreicht. etwas zu machen, vergebens. Sizen im Zuschauerraum wie zwischen 1000 und 2000 M. Das interessante Bild zerlegt sich in ein Arzt erschien, war der Tod bereits eingetreten. Die Leiche iſt Die Mehrzahl der Stufen bleibt 52 Jahre alte Ehefrau Florentine des Eisendrehers Otto E. Als die Delgößen, als wäre ihnen die Zunge eingefroren. Auch eine Einzelheiten, wenn wir von Gemeinde zu Gemeinde schreiten: dem Schauhause zugeführt worden. Krankheit und eheliche Zwiftigim Korridor fein verdächtiger Laut. Und wie sie schielen, einen Durchschnittsbetrag ihrer Sonn- und Festtagskollekten über 200 m. feiten hatten sie zu dem Schritt getrieben. wenn sie einen nicht kennen. erzielt allein die von den Fremden in Berlin noch immer überlaufene Freitag: Habe heute einige Frauen in ihrer Wohnung Kaiser- Wilhelm- Gedächtniskirche . Dann kommt erst eine geraume Weile Brandstiftung. Gestern abend gegen 93/4 Uhr wurde die Feueraufgesucht und mich als quter Bekannter der Männer auf- nichts, und dann bringen nur zwei Gemeinden( Dreifaltigkeit mit wehr nach dem Hause Belforter Str. 3 gerufen. Dort war in der gespielt. War aber so gut wie umsonst. Entweder sind die Dom mit dem Hofpublikum) durchschnittlich über 100 m. Kollette Jordan ein Bett in Brand geraten. Als die Feuerwehrleute in die D. Labusen auf Schleiermachers Kanzel und der funkelnagelneue im Vorderhause im Keller belegenen Wohnung des Blättereibefizers Weiber zu dumm oder zu schlau. Jedenfalls war nichts ein. Nun fällt der Durchschnitt jählings; bei Stufe vier von Räume, die von ihren Bewohnern verlassen waren, eindrangen, fanden rauszuholen. Wenn ich doch nur Bezirks- oder Abteilungs- 80 foleftierenden Gemeinden find wir schon auf die Dürftigkeit sie sämtliche Gashähne geöffnet vor. führer werden könnte! Ich muß von jekt ab tüchtig Flug von 93 M.( jährlich!) herabgefunken, nur neun Gemeinden erzielen blötter austragen und auch sonst mitarbeiten, vielleicht hilft's, in ihren Hauptgottesdiensten" eine Summe von durchschnittlich nutung für jedermann, SO., Adalbertstr. 41. Geöffnet werkDeffentliche Bibliothek und Lesehalle zu unentgeltlicher Be= und etwas sickert wohl doch durch. mehr als 50 M... Es fehlen eben die Kirchgänger! täglich von 5%-10 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von Sonnabend: Donnerwetter! Um ein Haar wär mir's Nur vier Gemeinden liefern 40 M. und darüber ab, zehn Kirchen 9-1 und 3-6 Uhr. In dem Lesesaal liegen zurzeit 541 Zeitungen heute schlecht gegangen. Hab mich in einer Budite an einem fammeln je 30. und darüber, 13 bleiben zwischen 20 und 30 m. und Zeitschriften jeder Art und Nichtung aus. Lisch an der Unterhaltung beteiligt, auch eine Lage spendiert. und 27 Berliner Kirchspiele fönnen sich noch nicht einmal au Der Arbeiter- Samariterbund( Kolonne Berlin ) hielt am Muz auch gerade der Schlosser hereinkommen, der früher im diefer" Höhe aufschwingen; ihr Kollettenbeitrag schwankt zwischen felben Haus mit mir gewohnt hat. Ich konnte ja gerade noch unter dieſem jämmerlichen Minimum. Ja, 14 Gemeinden bleiben gar Sonntag den 22. Januar, seine Jahres- Generalversammlung ab. noch den Ausgang erwischen, aber mein schöner Haarhut für Beiten so üppigen Liebesgaben der Frommen fließen dünn; Die attiven Mitglieder hatten dienstlich 324 Unglüdsfälle gemeldet; Die in früheren Der Mitglieder- und Lehrkursus- Teilnehmerbestand beträgt 526. 6 Mk. hängt noch dort. Wie ich ihn bloß hole? Ich muß mir man denke an die nicht abreißenden klagelieder der Missions- mehrere hundert fleinere Unfälle, wie Ohnmachten usw., konnten für die morgigen Versammlungen den Bart ganz abnehmen geſellſchaften, selbst Stöckers Stadtmission arbeitet mit lebhaftem wegen der allzu schnellen Inanspruchnahme der Samariter nicht laffen. Auf morgen set ich meine Hoffnung, da fann's wahr. Defizit. Die Wohltätigkeit wandelt lieber die Wege der geordneten zur Meldung gegeben werden. Die Zelte der Unfallstation wurden scheinlich klappen. Wenn nicht, so hilft man' n bißchen nach. Humanität im Dienſte der Kommune. Wann aber wird", so schließt biermal in Benutzung genommen. Außerdienstlich, also in Die Lieder kann ich jetzt alle auswendig. Und ein paar kräf- die in der„ Boſſiſchen Zeitung" veröffentlichte Betrachtung, das un- Fabriken, auf Bauten, auf der Straße usw. wurden 265 Hilfetige Bluthunde" wird die Sache schon in Fluß bringen. Nur innige Kirchenbauen mit dem Vermögen der Steuerzahler zum Leiſtungen registriert. Die Beteiligung an den Verband- Lehrhöllisch aufpassen muß man, daß man nicht selbst eine Blempe Stillstand kommen, angesichts der wachsenden Austrittsbewegung?" abenden hat bedeutend zugenommen. Gewerkschaften, Vereine, oder einen Gummiknüttel über die Kohlrübe friegt. Naben Kirchenbefuch wie auf die Opferwilligkeit der Gläubigen recht der Bereitwilligkeit der leitenden Herren Aerzte war es möglich, In der Tat lassen die finanziellen Ergebnisse der Kolletten auf Fabriken sandten geeignete Mitglieder zur Ausbildung, und dank denn man zu! interessante Schlüsse zu. Das hindert aber nicht, daß troß aller auf diesem Gebiete für die Arbeiterschaft nübliches zu schaffen. Leere der Kirchen immer neue Kirchen gebaut werden, und, um die Der Kassenbericht weist eine Einnahme von 2699,35 M. und eine Sosten zu decken, immer höhere Stirchensteuern erhoben werden. Nur Ausgabe von 2889,70 M. auf. Die Mehrausgabe ist zurückzuführen Nach dem Kalender stehen wir noch mitten im Winter, immer weiter so, uns solls recht sein! auf bedeutende Neuanschaffungen, die gemacht werden mußten, aber das Wetter zeigt ein wechsendes Bild und im Freien um allen Anforderungen gerecht werden zu können. Die Neuwahlen spricht manches schon jetzt dem Kalender Sohn. Die Knospen an Borørte veranstaltet auch in diesem Jahre wiederum hygienische Meyer, 2. Vorsitzender, Vogt, Kassierer, Seebach, Schriftführer, Die Zentralfommission der Krankenkassen Berlins und der zum Vorstand hatten folgendes Resultat: Krause, 1. Vorsißender, den Fliedersträuchern, die es ja immer ein wenig voreilig Borträge, die, wie nachstehend aufgeführt, stattfinden. Der Zutritt Frau Holzapfel, Beifikerin. Als Abteilungsleiter fungieren: haben, find auch diesmal sehr frühzeitig aus der Winterruhe zu diesen Vorträgen ist für jedermann unentgeltlich. Am Montag, rause, Abteilung Dresdener Straße, Meyer, Abteilung Brunnenerwacht. Wenn das Thermometer im Januar manchmal drei den 30. Januar 1911, spricht Herr Professor Dr. Albu im Bürger- straße, Sadelbusch, Abteilung Schöneberg , Schwarz, Abteilung Grad Kälte, nicht selten aber bis zu fünf Grad Wärme am faal des Berliner Rathauses über das Thema:" Grundsätze der Lichtenberg , Fischer, Abteilung Rigdorf; Revisoren Dietrich, Hell frühen Morgen zeigt, dann soll es einer auch in so engen Voltsernährung". Am Mittwoch, den 1. Februar, spricht Herr muth, Rhein . Alle Bestellungen zweds Wachenstellung durch
Winter.
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10 und 20 m. im Durchschnitt."
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