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Gewerkschaftliches.

Auf falfchen Wegen.

So lautet ein Elaborat der gelben Werkvereinsforre­spondenz", das als Entgegnung auf einen Artikel der Metall­arbeiterzeitung" gelten soll. Lezbere veröffentlichte in ihrer Nr. 34 bom 24. August 1912 ein Protokoll der Unternehmer­fizung in Düsseldorf , in welchem zu lesen ist: Buntt 3: Antrag auf Bewilligung eines Beitrags zu einem sozialen Zweck.

Dem Ausschuß zur Förderung der Bestrebun­gen vaterländischer Arbeitervereine wird ein ein­maliger Beitrag von 3000 M. bewilligt. b) Wertvereine.

Auf Vorschlag des Herrn Kommerzienrat Reusch wird der Geschäftsführer beauftragt, ein Normalstatut für einen Wert­berein auszuarbeiten.

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Selbst die Arbeitgeberzeitung" steht dem gelben Elaborat sehr skeptisch gegenüber.

Bei persönlichen Streitigkeiten und Dentunziationen Syndikus der Brauereien, Dr. Wolff Hannover , geführt werden, unter den Obergelben müssen Dr. Fellinger und Baurat dessen Verschleppungspolitik bekanntlich in den Brauereien der Dihlmann die Schiedsrichter spielen. Nachbarstadt Uelzen zur Arbeitsniederlegung führte, vor der auch Nach alle dem wagt die gelbe Gesellschaft noch zu be- die Celler Brauereiarbeiter standen. Schließlich tam es doch noch haupten, fie sei selbständig, der Unternehmer hätte nichts au einer Ginigung. Die Arbeitszeit wird für vier Monate täglich um eine halbe dreinzureden. Stunde, für zwei Monate um eine Stunde verkürzt. Während der Tarifbauer erhöhen sich die Wochenlöhne um 1,50-2,50 m., für einige Mann um 3 M. Für Nachtarbeit wird 1. M. Zulage bezahlt. Die Gelben, welcher Richtung sie auch sein mögen, können Erhöht werden noch die Entlohnung für Ueberstunden und Sonntags­sich drehen und wenden wie sie wollen; die Tatsache, daß ihre arbeiten um 5-10 Pf. pro Stunde, für einige Touren die Spesen Funktionäre von den Unternehmern bezahlt werden und die um 50 Pf. und für die Dujour an Sonntagen um 50 Pf. bis 1 M. den gelben Vereinen finanzielle Zuwendungen machen, daher Winterhalbjahr gänzlich unterbleibt. Nennenswert ist noch, daß das Bierausfahren an Sonntagen im einen bestimmenden Einfluß auf die gelben Werkvereine aus­üben, ist nicht aus der Welt zu schaffen.

Ein Gebilde, das der Gnade des Unternehmers unter­stellt ist, wird nie den gerechten und zeitgemäßen Ansprüchen der Arbeiter Rechnung tragen fönnen. Die Arbeiter, welche glauben, durch gelbe Werkvereine ihre Lage zu verbessern, befinden sich auf falschem Wege"!

Berlin und Umgegend.

Ein weiterer Tarifabschluß erfolgte mit der Brauerei 8 immers mann Doberani. M., wo es vor vier Jahren zum Streit fam. Gegenüber dem bisherigen Tarif wurde die Arbeitszeit in Sommerhalbjahr um eine halbe Stunde, im Winterhalbjahr um Dazu bemerkt die Metallarbeiterzeitung" folgendes: 4 Stunde täglich verkürzt. Außer der durch Verlängerung des Aus diesen Protokollen geht hervor, wie die Herren Schwer­bisherigen Tarifes bereits erfolgten Lohnerhöhung von 2 M. werden eisen- Industriellen hinter den Kulissen arbeiten. Auch ersieht man fofort 1-2 M. und im nächsten Jahre eine weitere Mart gulage daraus, in welchem Fahrwasser die vaterländischen Arbeiterver­gewährt. Ueberstunden und Sonntagsarbeiten wurden um 5 bis ein eine" schwimmen, woher sie finanziell unterstützt werden und wer 10 Pf. erhöht und ein Urlaub von 2-4 Tagen vereinbart. die geistigen" Leiter der gelben Werkvereine sind. Jeder ehr­Mit den beiden Lüneburger Mühlen wurde eine Ver liche Arbeiter wird, nachdem er weiß, daß die Statuten der Werk­Vom Verband der Bäcker und Konditoren werden wir um die einbarung getroffen, wodurch die tägliche Arbeitszeit um eine Stunde ssbereine von den Herren der Schwereisenindustrie ausgearbeitet Mitteilung ersucht, daß die Meldung, die Firma Sarotti liefere verkürzt wurde. Die Löhne wurden pro Woche um 50 Pf. bis werden, mit Abscheu sich von derartigen Einrichtungen abwenden." Streitarbeit für die Bonbonfabrik von Seifert u. Hanke, 1 M., die Sätze für Sonntagsarbeiten und Ueberstunden um je Damit bringt die Metallarbeiter- 3tg." die Obergelben" iegmannstraße 20/21, auf einem Irrtum beruht. Die Firma 5 Pf. die Stunde erhöht. Neu eingeführt wurde die Entlohnung in arge Verlegenheit. Deshalb bemühen sich dieselben, be- Sarotti fabriziert überhaupt keine Bonbons und in Schokolade der sogenannten Wasserwache und das Füttern der Pferde an Sonn­nur ihre eigenen Martenartikel; sie hat auch der Firma Seifert tagen mit je 1 M. Ebenso die Tourengelder für Kutscher von sonders die Berliner Richtung, von den Almofenempfängern" folche feit jeber geliefert, nie aber etwa Waren, die als Streifarbeit 25 Bf. bis 1 M. Bei militärischen lebungen werden 1-2 m. pro im Rheinland ( Westdeutscher Richtung) abzurücken. Verwendung finden könnten. Tag vergütet. Die Organisation der Arbeiter wird anerkannt. E3 müssen ganz naive Gemüter sein, die das Geschwafel der gelben Werfyereinsforrespondenz" für bare Münze Zu der Mitteilung der Firma Wilhelm Bchr, Wurstfabrik in nehmen. Die Berliner Richtung der Gelbem hat ihren Ur- Weil die bisher beim Gastwirt Iempt, Inhaber des Hacke- Schöneberg, ersucht uns der Zentralverband der Handlungsgehilfen sprung in den Siemenswerten. Die Gründung wurde peter" in Schöneberg , Hauptstraße 189, beschäftigt gewesenen zehn noch um nachstehende Feststellung: Daß der Transportarbeiter- Ber­unter Assistenz der Generaldirektion der Kellner dem Verband der Gastwirtsgehilfen angehören band und der Fleischer- Verband mit der Firma Behr nicht gut aus­Siemenswerte vorgenommen, nachdem Dr. Fellin- und weil diese Löhne forderten, wie solche in allen übrigen Ge- gekommen ist, haben wir nicht behauptet. Wir müffen dagegen fest­ger, Rechtssyndikus der Firma Siemens, ein Statut aus- fchäften ohne weiteres gezahlt werden, setzte Herr Klempt sämtliche stellen, daß die Firma Behr bei dem zweiten Fall der Entlassung Kellner, welche meist Familienväter sind, samt und sonders den Betreffenden nicht zur Disposition gestellt, sondern ohne Zahlung gearbeitet und die Firma einen Gründungsfonds von 20 000 auf die Straße, Die Handlungsweise des Herrn Klempt er- des Lohnes entlassen hat. Dagegen haben wir uns gewandt, um so Mart gestiftet hatte. Auch das Statut des gelben Siemens- scheint um so charakteristischer, als dieser auf der einen Seite den mehr, als es der Firma auch bisher noch nicht möglich war, die bereins bejagt in§ 18 ausdrücklich: Verbandsvertretern die Einigungsmöglichkeit zusagte, auf der anderen Anschuldigungen, die gegen den Entlassenen erhoben wurden, durch Seite jedoch mit einem Lofalverein( Berliner Kellner- Verein) wegen Feststellungen nachzuweisen. Im übrigen sind unsere Tarifverhand­Lieferung von Ersatzkräften verhandelte, so daß der Betrieb nunmehr lungen mit der Firma daran gescheitert, daß die Firma sich weigerte, mit Arbeitswilligen besetzt ist. Für organisierte Gastwirts- einen Tarif auf einer früher von ihr selbst angebotenen Grundlage gehilfen ist der Betrieb bis auf weiteres gesperrt! abzuschließen."

Als Gründungsfonds ist dem Verein bei seiner Gründung die Summe von 20 000 m. als Eigentum übergeben und neuer dings ein weiterer Betrag von 3000 M. überwiesen worden." Trozdem wagen die Söldur dieser Firma, und der ber­antwortlich zeichnende D. Glatho gehört zu ihnen, zu be­haupten:

Achtung! Kellneraussperrung!

Verband der Gastwirtsgehilfen. Ortsverwaltung Berlin . Nochmals die Vorgänge Café Abbazia .

Husland.

Achtung, Steinmeken! Seit 2 Monaten sind die Steinmeßen der Firma Biella, Balma ed Dropa in Turin im Streit. Die Unternehmer fuchen überall Streifbrecher. Vor Zuzug wird gewarnt.

Aus Induftrie und Dandel.

Rückgang des deutschen Tabakbanes.

Jn früheren Jahren hatte das Deutsche Reich einen statt­lichen Tabalbau aufzuweisen. Noch im Jahre 1880/81 gab es zum Beispiel in Sachsen laut der Süddeutschen Tabakzeitung" 103 Tabat pflanzer, die eine Fläche von ca. 1 Heftar mit Labat bebauten. Der Ernteertrag belief fich damals auf 2538,30 Stilo.

Verfammlungen.

Wir können demgegenüber nur betonen, daß es in Berlin unmöglich wäre, daß die Statuten eines Werkvereins oder ein Die bürgerliche Breßmeute versucht immer wieder die Vorgänge Normalstatut für Werkvereine, von Vertretern eines Arbeitgeber- im Café Abbazia " in Charlottenburg Am Knie zugunsten der gelben berbandes angefertigt werden. In Berlin beschließen die in Unternehmerlieblinge auszuschlachten. Jezt müssen schon die Café­Wertvereinen organisierten Arbeiter völlig selbständig über ihre fellner herhalten, um zu beweisen, wie notwendig unsere heutige Statuten, und fast jede Generalversammlung beschäftigt sich mit Gesellschaft ein Zuchthausgesetz zum Schutze der Arbeitswilligen ge­aus der Mitte der Mitglieder oder der Vereinsvorstände einge braucht. Und gerade die Vorgänge im Café Abbazia " bestätigen brachten Statutenänderungsanträgen. Wir stehen grundsäßlich es aufs neue, daß der Schutz vor den arbeitswilligen auf dem Standpunkt, daß die Arbeifer völlig selbständig Glementen viel notwendiger ist. fich in Wertvereinen organisieren und dann mit den Arbeitgebern Wir sind natürlich nicht in der Lage, auf die in den ver­sich friedlich über die Arbeitsbedingungen verständigen sollen. schiedensten bürgerlichen Blättern aufgestellten unwahren Behaup­ni Organisatorische Selbständigkeit in jeder Beziehung ist Seitdem ist aber der Tabakbau sowohl nach der Zahl der eine der Grundbedingungen einer lebensfähigen Arbeiterbewe- tungen einzugehen, sondern stellen die Vorgänge, wie sie sich in Pflanzer, wie nach der Größe der bebauten Fläche von Jahr zu gung, und ohne diese organisatorische Selbständigkeit werden wahrheit abgespielt haben, nochmals in Kürze dar: Jm, Café Abbazia" waren von jeher, noch bevor Herr Mandl Jahr immer mehr zurückgegangen und 1911 gab es nur noch einen Werkvereine auf die Dauer nicht vorwärts tommen." Inhaber war, organisierte Kellner beschäftigt. Dieselben wurden am Tabafpflanzer. Der sächsische Tabatbau steht also vollständig auf Hier schwindelt der Verfasser, daß sich die Balfen biegen. 20. Auguft wegen ihrer Zugehörigkeit zur Organisation und weil sie dem Aussterbeetat und es wird bald unmöglich sein, sächsische Für den gelben Verein" der Firma Siemens wird feine sich weigerten dem gelben Verein beizutreten, Havanas" zu rauchen. Statutenänderung vorgenommen, ehe nicht der Rechtssyndikus entlassen. Durch Verhandlungen der Verbandsleitung wurden Auch in den übrigen deutschen Ländern macht sich ein fortge= der Firma, Dr. Fellinger, seine Zustimmung erteilt hat. die Stellner an demselben Tage wieder eingestellt. Zwölf fegter Rückgang der Tabatkultur bemerkbar. In Württemberg, wo ent hauptsächlich Gundi- und Elfäffer Tabat angepflanzt wird, zeigt sich Selbst die Vorstandsposten werden nur mit den Personen Tage später wurden die Berbandsmitglieder wiederum besetzt, gegen die von seiten der Firma nichts eingewendet lassen, weil Herr Mand! erklärte, mit zwei Parteien( es waren zwei diefelbe Entwicklung; die Anbaufläche ist dort von 290 Hektar auf Gelbe eingestellt worden) lasse es sich nicht gut arbeiten. Durch 235 Heftar zurückgegangen. Im ganzen Deutschen Reiche schließlich wird, schon aus dem Grunde, weil die Firma Siemens alle feine Ehefrau ließ Herr Mandl der Verbandsleitung mitteilen, daß verminderte sich die mit Tabat bebaute Fläche von 16 185 Heftar gelben Vorstandsmitglieder bezahlt. er jebe weitere Verhandlung ablehne. Damit war die Sache er auf 15 400 Hektar. sie Schönknecht, 1. Borfißender, ledigt. Es schlägt der Wahrheit direkt ins Gesicht, wenn behauptet wird, die Kellner wären wegen Unredlichkeiten entlassen worden. Wenn sich dann Herr Mandl ein ganzes Heer von gelben Söldlingen gemietet hatte, um die Flugblattverteiler mit Gummifnüppeln be- Die Sektion der Puter des Bauarbeiterverbandes hielt am arbeiten zu laffen, dann muß er auch die Verantwortung für diese Donnerstag ihre Mitgliederversammlung ab. Den Hauptpunkt Heldentaten übernehmen. Statt dessen versucht er durch die bürger- der Tagesordnung bildete die Unterstützungskasse. Der Vorstanio liche Presse den Spieß umzudrehen, und die organisierten Kelner unterbreitete den Vorschlag, daß noch für Dezember dieses Jahres für die Vorgänge verantwortlich zu machen. Außer Herrn Mand I die Beiträge dafür bezahlt und dann noch ein Jahr lang die Unter­selbst, der verlegt worden sein soll, ist feiner der beschäftigten Kellner, stüßungssäge im Krankheitsfalle gewährt werden sollen, so daß der Geschäftsführer und Portiers dort geschlagen worden, sondern unbeteiligte Bestand der Kasse zum nächsten Jahresschluß aufgebraucht sein Alle diese Personen werden von der Firma Siemens Gäste, die von der im Café Abbazia einquartierten Horde für Rote" wird und die Lokaltasse aufgehört hat zu bestehen. gehalten wurden, sind verprügelt worden. Nur ein gedankenloser In der Diskussion wurde einerseits gewünscht, daß für ausgehalten, ohne daß sie produktiv arbeiten. Jeder hat sein Berichterstatter fonnte diesen Umstand außer acht lassen. In einem Dezember der Beitrag nicht mehr erhoben und die Kasse aufgelöst eigenes Bureau im Werk und die Aufgabe, nur gelbe Nachtcafé, wo auch die Halbwelt verkehrt, find an und für sich Aus- werden solle, während von anderer Seite das Fortbestehen der Agitation zu treiben! Jeder Neueingestellte wird schreitungen nicht immer zu verhindern. Jedenfalls waren organis Staffe und der Beitragszahlung gefordert wurde. Vom Vorstande von diesen Leuten angehalten, dem gelben Verein beizutreten! fierte Stellner weder beauftragt, wie behauptet wird, noch wurde betont, daß diejenigen, die restierende Beiträge nachzahlen Mar Schönknecht ist außerdem noch 1. Vorsitzender haben sich dieselben überhaupt an den vorgekommenen Aus- wollen, noch der Unterstübung teilhaftig werden können. des Bundes deutscher Werkvereine, macht Agitationsreisen, bekannt; aber in ihrer Sucht, die freigewerfichaftliche Organisation Beiträge für die Kasse im Dezember d. J. nicht mehr gezahlt, die schreitungen beteiligt. Der bürgerlichen Bresse ist dies zur Genüge Die Versammlung nahm zuletzt einen Antrag an, demzufolge auf Kosten und mit Zustimmung der Firma Siemers. Otto Glatho ist nebenbei Vorsitzender des gelben zu verunglimpfen, gibt sie derartigen sensationellen Berichten nur unterstübungen dagegen bis Dezember nächsten Jahres ausgezahlt werden. Restierende Beiträge werden jedoch noch bis zum Kartells Berlin und treibt auch die gelbe Agitation auf Kosten Berband der Gastwirtsgehilfen. Zweigverein Caféangestellte. 1. Januar kommenden Jahres entgegengenommen. Wer bis zu der Firma. diesem Termin seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist, geht feiner Rechte verlustig. Es findet demnächst eine Konferenz der Stuffateure statt, die über die Frage der Beseitigung von Grenzstreitigkeiten zwischen Stuffateuren und Buzern beraten wird. Kaiser gewählt. Als Delegierte zu dieser Konferenz wurden Sinnreich und

Borngießer, Werksbevollmächtigter, Wernerwert, Zinke, Werksbevollmächtigter, Blodwerk, Wiedemann, Werksbevollmächtigter, Elektromotorenwert, Stärke, Werksbevollmächtigter, Kleinbaumert, Lehmann, Werksbevollmächtigter, Dynamower?, Ties, Werksbevollmächtigter, Autobauwerk, Schelp, Werksbevollmächtigter, Kabelwert, Rampczyk, Wertsbevollmächtigter, Glühlampenwert, Glatho, Werksbevollmächtigter, Charlottenburger Werk, Baland, Kassierer des Vereins.

allzu gern Raum.

Deutsches Reich .

Seit 1. November 1911 hat die Firma Siemens am Rohrdamm 24 ein gelbes 3entralbureau er- Mangelhaftes Verständnis der Poliere für die Durchführung der richtet, in welchem Schönknecht, Dr. Hugo Nathanson Tarifverträge konstatiert der Verband der Baugeschäfte und offenbart und eine Stenotypistin ihren Siz haben. Außerdem wird es der unwissenden Mitwelt. Uns ist diese Tatsache längst bekannt, aber immerhin ist es interessant zu lesen, was der Vorstand des noch ein Laufbursche und eine Reinemachefrau beschäftigt. Verbandes seinen Mitgliedern darüber schreibt und welche Bitte er Sämtliche Unterhaltungskosten für dieses Bureau sowie Be- an fie richtet: zahlung der Personen, mit Ausnahme von Dr. Nathanson, der sein Gehalt vom gelben Verein erhält, trägt die Firma. Der gelbe Dr. Nathanson ist dem gelben Verein auf­gezwungen worden von Dr. Fellinger. Nathanson hatte sich im Rheinland um eine Stellung beworben. Da die sogenannter Leiter des gelben Vereins nicht von besonders geistiger Qualität sind, mußte, nachdem Lebius abgesägt war, eine andere geistige Kraft" angeworben werden.

Letzte Nachrichten.

Geht Lukacz?

Budapest , 21. September. ( P. C.) Aus informierter Quelle verlautet, daß nach Ablauf der Delegationssession Ministerpräsident Lukacz zurüdtreten und sein Posten vom Grafen Zichy übernommen werden wird, der mit der Durchführung der Wahlreform beauf­

In den Terminen der Unterkommissionen ist in letzter Zeit die Erfahrung gemacht worden, daß einzelne Boliere über die Bestimmungen der die Lohn- und Arbeitsbe dingungen der Arbeitnehmer regelnden Tarif verträge sehr wenig Bescheid wissen.( D. R. ) Die Folge diefer Unkenntnis waren Berstöße gegen die Tariffestſegungen, Die sehr wohl vermieden werden fonnten. Dies gibt uns Ver­anlaffung, unsere Mitglieder zu bitten, ihre Poliere im Intereſſe tragt ist. der Sache an die Innehaltung der Tarifverträge zu erinnern und fie nötigenfalls dazu anzuhalten, daß sie sich mit den Be­stimmungen derselben hinreichend vertraut machen."

tragsfontrahenten, sondern die Unternehmer, und sie sollten mit

erhalten.

Da tam dem Herrn Dr. Fellinger der gelbe Doktor" Die Oppositionellen in den Delegationen. gerade recht. Hatte sich doch dieser Herr im Bund" durch Budapest , 21. September. ( W. T. B.) Es erscheint nunmehr Schimpfepisteln gegen die freie Arbeiterbewegung schon ge­Wir unterstreichen diese Ausführungen Wort für Wort und gewiß, daß die Hälfte der oppofitionellen Abgeordneten sich nach nügend bemerkbar gemacht. Nathanson trat seinen möchten demgegenüber das dringende Ersuchen an die baugewerb Wien zu den Beratungen der Delegationen begeben wird, um deren Posten als Geschäftsführer an, ohne daß die Genera l- lichen Arbeiter richten, mit Argusaugen über den Tarifvertrag zu Beratungen zu stören. Die Führer der Opposition werden bersammlung des Vereins befragt worden wachen und vorkommende Verstöße sofort ihren Organisations- fich an der Demonstration beteiligen. Die ungarische Regierung wäre. Erst nachdem in einem Flugblatt des Metallarbeiter- leitungen zu melden. Vorläufig find die Poliere noch nicht ver- und die Majorität werden alles aufbieten, um auch bei den Bes berbandes die Sache beleuchtet war, und der Herr schon zwei Ehrgeiz danach streben, die bestehenden Verträge als unumstößliches ratungen der Delegation die Ruhe und Ordnung aufrecht zu Monate seine gelben Gedanken offeriert hatte, sah man sich Gesez zur Geltung zu bringen. Ihre Neutralität" zwischen Unter­beranlaßt, der Generalversammlung die Angelegenheit zu nehmer und Arbeiter darf nicht so weit gehen, daß sie die ver­Tödlicher Absturz eines Fliegers. unterbreiten. Obgleich das Gehalt dieses Mannes aus Ver- brieften Rechte der Arbeiter verlegen! Belfast , 21. September. ( W. T. B.) Der bekannte Flieger einsbeiträgen bezahlt wird, hat darüber alles geschwiegen, Dreher- Streif. In den Linke- Hofmann- Werken in Breslau haben A st I e h ist abgestürzt und den erlittenen schweren Verlegungen abgestimmt wurde nicht. So werden selbst die gelben Dele- in der Abteilung Maschinenbau Freitag 120 Dreher die Arbeit erlegen. gierten über den Löffel barbiert. Der gelbe Verein der niedergelegt. Trozdem die Firma in den lezten Jahren immer über Siemenswerke hat weder freies Bestimmungsrecht, noch ist 30, im Vorjahre sogar 36 Proz. Dividende an die Aktionäre zahlte, er imstande, sich finanziell aus eigener Kraft zu halten. weigert sie sich, den Drehern eine geringfügige Erhöhung der Stunden­Im Jahre 1907 hat sich die Firma Siemens verpflichtet, löhne zu bewilligen.

Eine Delquelle entdeckt.

New Orleans , 21. September. ( W. T. B.) Ein außerordent lich reiches Oelfeld mit den ausgedehntesten Möglichkeiten, das Heizmittelproblem in der Panamafanalzone zu lösen, ist nach dem Bericht des Herausgebers des Panama Star, Gerald Hamilton, auf Nach fast endlosen Korrespondenzen und Verhandlungen konnte folumbischem Gebiet, kaum eine Tagesreise vom Kanal entfernt, der Verband der Brauereis und wühlenarbeiter mit den beiden entdeckt worden. Hamilton, der gestern hier eingetroffen ist, crflärt, Brauereien in Celle und den Niederlagen der dort vertretenen sowohl Beamte der Kanalkommission wie amerikanische Kapitalisten, auswärtigen Brauereien einen neuen Tarifvertrag für die Dauer die das Feld untersuchten, hätten sich in günstigem Sinne darüber von vier Jahren vereinbaren. Die Verhandlungen mußten mit dem geäußert.

auf 5 Jahre jegliches Defizit zu decken. Letzteres betrug Lohnbewegungen in der Brau- und Mühlenindustrie. im Jahre 1911 14 507,30 M. Außerdem hat die Firma 1200 Mart zur Unterstüßung gelber Bergnügungen gezahlt, pro Mitglied und Bund" zahlt sie 3 Bf.

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Neuerdings hat die Firma ihren Lieblingen ein Banner gestiftet. Berantw. Redakt.: Alfred Wielens, Neutälln. Inseratenteil verantw.:

th. Glode, Berlin . Drud u. Berlag: Vorwärts Buchdr. u Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.

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