Gewerkschaftliches.
Gekennzeichnete Gelbe.
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Den gelben Fleischergesellen in Frankfurt war von ihren freiorganisierten Kollegen vorgeworfen worden, daß sie sich von den Meistern, bezw. deren Innung schmieren" ließen. Das war den gelben Führern zuviel gesagt und ihre Führer Weida und Kleinhanz strengten Klage an. Mit welchem Erfolge ergibt sich aus dem Verlauf der Verhandlung.
Kleinhanz mußte zugeben, daß tatsächlich die Innung auf ihre Kosten Feste der gut gesinnten Gesellen veranstaltet, indem sie sogenanntes Ballgeld zur Verfügung stellt, das dann durch die Gurgel gejagt wird. Ferner gab Kleinhanz zu, daß die Angehörigen der gelben Gewerkschaft von den Meistern veranlagt werden, ihnen die Gesellen zu nennen, die dem Zentralverband angehören. Die Denunziation der ArbeitsKollegen ist also unter Eid zugegeben.
Der Verteidiger fragte den Zeugen, er sei wohl auch sehr für den Schutz der Arbeitswilligen, was Kleinhanz mit Begeisterung bejahte. Der Verteidiger erwiderte:
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Noch bei der Wahl im Vorjahre vermochten bie Gelben so fit. Seine früheren Arbeitgeber haben also vorzüglich verstanden, ziemlich 16 Proz. der abgegebenen Stimmen auf ihre Liste zu ver- sich seiner zu erledigen, als er alt und arbeitsunfähig wurde. Denn einigen, während der Verband 84 Proz. der Stimmen aufbrachte. in der Abschiebung solcher Leute um den Armenbasten zu ents Diesmal sind es im Durchschnitt etwa 9 Proz., während auf die gehen sind unsere Großgrundbesizer die reinen Virtuosen. Dem Listen des Verbandes 91 Proz. aller abgegebenen Stimmen fielen. Diese ganz augenfällige Bedeutungslosigkeit und Ohnmacht wird Landarbeiter steht also nach einem arbeitsreichen Leben in Aus natürlich die gelben Drahtzieher nicht hindern, Behörden und Par- ficht, als Obdach- und Heimatloser auf der Straße zu verhungern. Iament weiter vorzumachen, daß sie so und soviel tausend Mitglieder besitzen.
Deutfches Reich.
Wahlen zur Angestelltenversicherung in Dessau . Bei der Wahl zur Angestelltenversicherung in Dessau , die am Dienstag stattfand, stimmten von 1500 Wahlberechtigten 946. Davon erhielten: Freie Vereinigung Deutsch Nationale
O
d
261
237
Kaufmännische u. technische Angestellte 331 Brivatbeamtenverein
117
Von der Freien Vereinigung wurde zum Vertrauensmann In genieur Konrad Rose, zum ersten Ersazmann Arbeitersekretär Ernst Böllel gewählt.
Verfammlungen.
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Die Wahlen zur Angestelltenversicherung verden in nächster Zeit im Gebiet von Groß- Berlin vollzogen. Jetzt gilt es, den Versicherungspflichtigen klar zu machen, wie sie zu stimmen haben, wenn ihre Interessen in den Vertrauensmänner förperschaften wirksam vertreten werden sollen. Zu diesem Zweck hatte die Freie Vereinigung am Dienstag wieder eine Versammlung einberufen. Die Angestellten aller Kategorien leisteten dem Rufe in großer Zahl Folge. Bis auf den letzten Plaz war der riesige Saal der Neuen Welt" gefüllt. Die Anhänger des Hauptausschusses, des Gegners der Freien Vereinigung, hatten sich nur in verschwindend kleiner Zahl eingefunden. Nachdem sie seinerzeit bei dem Versuch, die Versammlung in den„ Germaniajälen" zu " Nun sagen Sie, wenn Sie so sehr den Schutz der Arbeits- Zur Aussperrung der Deckenrohrer in Hannover . Drei Wochen sprengen, ein flägliches Fiasko erlitten hatten, verzichteten sie auf willigen wollen, warum veranlassen Sie, daß freiorganisierte dauert bereits der Kampf, und die Unternehmer machen alle An- die Wiederholung des damaligen Manövers. Aber einige führende Arbeiter, die gern arbeiten wollen, mit Hilfe der Innung aus strengung, Rohrer nach dort zu holen. Beide Unternehmer sind Personen vom Hauptausschuß waren zur Stelle. Die Referenten gesperrt werden? Sind die auf die schwarze Liste gesezten Frei- nach Berlin gefahren, um Arbeitswillige mitzubekommen; atvei Ingenieur 2üdemann und Reichstagsabgeordneter Giebel organisierten nicht auch Arbeitswillige?" solcher Exemplare haben sie bekommen. In der vergangenen Woche zeigten den Versammelten, daß das PrivatangestelltenversicherungsDarauf blieb Kleinhanz die Antwort schuldig. Klein- sind noch drei Rohrer nach Hannover gekommen; zwei sind am gefeß an großen Mängeln leidet, die der Tätigkeit des Hauptaushanz gab weiter zu, daß sich selbstverständlich seine Organi - lezten Sonnabend wieder abgeschoben, der dritte, von Beruf schusses zuzuschreiben sind. Der Hauptausschuß hat die Interessen fation einer Arbeitseinstellung nicht anschließen würde, und Musiker, ließ sich nicht zur Abreise bewegen. Die Arbeitsvermitte der Angestellten verraten. Er hat die ursprünglich von ihm aufge daß selbstverständlich die Gelben ohne weiteres bereit seien, im lung für die beiden Unternehmer in Hannover hat ein Auchdecken- stellten Forderungen preisgegeben, um eine Sonderkasse für die rohrer Mar Kunze, Berlin , Wiener Straße 44, übernommen. Privatangestellten durchzudrücken, wodurch dem Standesdünkel einer Falle eines Streits die Pläke der Freiorganisierten einzu- als sich nicht die genügende Anzahl Arbeitswilliger meldete, ist fleinen Oberschicht Rechnung getragen wird zum Nachteil der großen nehmen und dafür zu sorgen, daß sie alle durch die ihrigen unze selbst nach Hannover gefahren und hat angefangen zu Masse der Angestellten. Die Kandidaten des Hauptausschusses besezt werden. arbeiten. Die bis jetzt nach Hannover Gekommenen erklären können deshalb nicht als Vertreter der Intereffen der Angestellten Der Ankläger beantragte auch Berurteilung wegen Be- ständig, nichts davon gewußt" zu haben. Nach längeren Fragen angesehen werden. Soll das Gesez in einem entschieden sozialen leidigung. stellt sich heraus, daß sie sehr wohl von der Situation unterrichtet Sinne ausgeführt und der Weg für zeitgemäße Reformen freige Der Verteidiger führte aus, daß der Standpunkt der find. Es wird erwartet, daß sich kein Rohrer verleiten läßt, nach macht werden, dann müssen die Angestellten für die Liste der Freien Gelben, wie er durch die Beweisaufnahme zutage getreten fei, Hannover zu kommen. Vereinigung stimmen, denn nur biese Organisation gibt die Ge ein sittlich wahrhaft verwerflicher sei. Es sei bewiesen, daß währ für den sozialen Fortschritt. die Metzgerinnung gesinnungstreuen Arbeitern Geld zur Verfügung stelle, nicht etwa für Stulturzwecke und zur Förderung 65 Gewerkschaftler und Barteigenossen aus Belgien zu Gaste, bie Beim Vorstand des Bergarbeiterverbandes in Bochum waren ihrer wirklichen Interessen, sondern zum Fressen und Saufen. sich über die Frage der gewerkschaftlichen Zentralisation inforBerrat sei es auch, wenn durch solche Schmiergelder verführt, mierten, die auf der Tagesordnung des bevorstehenden Kongresses die Angehörigen der gelben Gewerkschaften es tatsächlich ber belgischen Bergarbeiter steht. Nach der Besichtigung des Verfertigbrachten, ihre Mitarbeiter, die sie selbst Kollegen nennen, bandsgebäudes fand eine eingehende Aufklärung und Unterrichtung der Rachsucht der Meister zu überantworten, damit sie auf die über den organisatorischen Aufbau und die Verwaltungsmagimen Proskriptionsliste gesetzt werden können. Ein solches Ver- des Deutschen Bergarbeiterverbandes statt. halten zu charakterisieren, sei fein Wort zu schwer. Man könne es nicht anders nennen als Verrat an den eigenen Klassengenossen. Daß aber im übrigen der eigentliche Zweck der gelben Gewerkschaften nur sei, Arbeitseinstellungen wirkungslos zu machen, sei durch die Aussage der Gelben selbst bewiesen. Eine Gewerkschaft, die sich so verhält, dürfe als Streifbrechertruppe bezeichnet werden.
Das Gericht erkannte die Ausführung des Verteidigers als richtig an und sprach die Angeflagten frei.
Belgische Studienkommission.
Ein Gewerkschaftsfest mit Hinderniffen. Saalabtreibereien und Polizeischikane sind derart alltägliche Vorkommnisse, daß schon außerordentliche Umstände hinzukommen müssen, wenn sie irgendwie auffällig sein sollen. Ein so selten gearteter Fall ist von Buer im schwarzen Münsterlande zu berichten. Das dortige Gewerkschaftskartell beabsichtigte ein Gewertschaftsfest zu feiern und schloß, mit einem Saalinhaber, der betam einige Tage vor dem Feste, nachdem bereits Anschaffungen gleicherzeit Stadtverordneter ist, einen Vertrag ab. Doch dieser und Bestellungen gemacht waren, einen Wink mit dem Baumpfahl und fiel um. Die entstandenen Kosten trug er. Da gelang es dem Festfomitee, ein Sommerlokal zu erhalten. Mit der Bächterin wurde ein Vertrag abgeschlossen. Diese ließ ein Belt aufbauen. Dann aber traf zwei Tage vorher ein Schreiben der Renteibervaltung der gräflisch Westerholtschen Schloßvertvaltung ein, wonach der Pächterin verboten wurde, das Fest in den Anlagen auf Schloß Berge abzuhalten widrigenfalls fie an die Luft gesetzt werden sollte. Die wiederum entstandenen Kosten wurden der Bächterin von der Gräfin von Westerholt mit 1200 M. ersetzt! Dann mietete das Festkomitee eine Wiese, auf der ein großes Festzelt errichtet wurde. Einen Tag vor dem Feste lief eine fofortige Räumungsflage des Besizers Freiherrn v. Twid el ein, die aber ihren Zweck verfehlte, weil sie an die falsche Adresse gerichtet war. So fonnte denn endlich das Fest, an dem 4000 Personen teil nahmen und das einen sehr schönen Verlauf nahm, gefeiert werden.
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Husland.
Der stürmische Beifall ,, mit dem die Ausführungen der ReBersammlung kein Boden vorhanden war für die erreaktionärer ferenten aufgenommen wurden, bewies, daß in dieser imposanten Bestrebungen des Hauptausschusses. Seine Vertreter, die in ber Diskussion sprachen, fanden hier keinen Anklang.- Faſt ein. ftimmig wurde die nachstehende Resolution angenommen:
Die in der Neuen Welt" versammelten Privatangestellten Groß- Berlins erklären ihr Einverständnis mit den Forderungen der Freien Vereinigung zum Ausbau und zur Verwaltung der Angestelltenversicherung. Sie verurteilen auf das schärfste die reaktionäre Politit des Hauptausschusses, der die Schuld an der mangelhaften und teuren Sonderversicherung trägt. Im Inter csse des sozialen Fortschritts fordern fie alle Privatangestellten auf, bei den Wahlen der Vertrauensmänner nur für die Kan didaten der Freien Vereinigung zu stimmen."
Deutscher Bauarbeiterverband, Settion 6er Stutta
teure. In der Mitgliederversammlung, die am Montagabend bei Bericht von der Landeskonferens der Stuffateure, abgehalten am Wilke in der Sebastianstraße stattfand, erstattete Dietrich den Bericht von der Landeskonferenz der Stuffateure, abgehalten am 6. und 7. Oktober in Frankfurt a. M. Die Konferenz beschäftigte sich hauptsächlich mit den Ergebnissen aus der Angliederung an den Deutschen Bauarbeiterverband. Diese Angliederung ist im allge meinen glatt und zur Zufriedenheit der Mitglieder von statten gegangen, wenn auch einzelne Wünsche, zum Beispiel die Erhaltung Der Kampf, der des Fachorgans, nicht erfüllt werden konnten. im Jahre 1913 im Baugewerbe droht, war ebenfalls Gegenstand der Erörterung auf der Konferenz, und ferner wurden Unterstützunge einrichtungen besprochen. In der Diskussion über Dietrichs Bericht betonten einige Redner die Wichtigkeit der Reiseunterstützung für Stuttateure, wofür auf dem nächsten Verbandstag einzutreten fei. Die Versammlung beschäftigte sich dann mit der Fensterfrage", die darin besteht, daß vom 1. November ab alle Räume, wo Stuffateure arbeiten sollen, zugfrei und frostfrei sein müssen, während diese Vorschrift einmal von den Unternehmern nicht beachtet wird, dann aber auch von den Arbeitern nicht mit dem genügenden Nachdruck vertreten wird. Wengels fordert die Versammelten auf, für die Einrichtungen, die zu ihrem Schube geschaffen sind, energisch einzutreten und sie nicht leichtsinnig preiszugeben. Die Versammlung erneuerte einen bestehenden Beschluß zu dieser Frage. Der Beschluß lautet:„ Wer wegen ungenügend verglasten Räumen am 1. November die Arbeit einstellen muß, erhält die statutarische Streitunterstützung. Wer sich nach dem 3. November meldet, hat keinen Anspruch auf Unterstübung, ebensowenig derjenige, der nach dem 31. Oktober auf einem unverglasten Bau anfängt."
Die Affordmaurer versammelten sich am Dienstagabend im " Gewerkschaftshaus", um einen Vortrag von Hante vom Deut. sischen Bauarbeiterverband über die Lage im Beruf mit Rücksicht auf den Ablauf der Tarifverträge im März 1913 zu hören. Der Verband hat seine Stellung zur Akkordarbeit schon seit längerer Zeit revidiert und ist bestrebt, eine Verständigung zwischen Lohnund Affordmaurern herbeizuführen. Die früheren scharfen Reibungen haben der Gesamtheit der Arbeiter im Beruf großen Schaden gebracht. Diese Reibungen mußten verschwinden, sollte es gelingen, wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der Arbeiter durchzuführen. Das Bewußtsein, daß dazu die gemeinjamen Anstrengungen beider Gruppen von Maurern notwendig sind, hat die Schwenkung im Verbande veranlaßt, und nicht etwa eine Besorgnis vor den Kämpfen, die im Jahre 1913 im Baugewerbe drohen. Hanke führte aus, daß die Akkordmaurer alle Ursache Ein Landarbeiterstreik in Schottland . haben, die Bestrebungen des Verbandes zu fördern und die notLondon, 15. Oktober 1912.( Gig. Ber.) Vor kurzem wurde wendige Sicherheit und Rückendeckung im Verbande zu suchen, berichtet, daß die vor etwa zwei Jahren in Oftengland wieder ins wenn sie die Stellung der Unternehmer ihnen gegenüber näher Leben gerufene Landarbeiterorganisation im ganzen Inselreich bebetrachten, besonders in den letzten fünf Jahren: Die Unternehmer deutende Fortschritte mache. Jezt kommt die Nachricht aus Schottentzogen sich stets allen eingegangenen Verpflichtungen, sobald die Lage im Baugewerbe ungünstig wurde, und die Affordmaurer land, daß in East Lothian 1000 Bandarbeiter in den Streit gewaren machtlos dagegen. Bei Kämpfen, die die Lohnmaurer ihren Lohn auf 20 Schilling die Woche bringen würde. Ihre treten find. Sie verlangen eine Lohnzulage von 2 Schilling, was führten, wußten die Unternehmer die Akkordmaurer gegen ihre diretten Arbeitgeber sind nicht die Landwirte, sondern Unternehmer, im Arbeitsnachweis und einige interne Angelegenheiten. Die Versammelten besprachen zum Schluß noch die Verhältnisse Kollegen in Lohn auszuspielen. Auf Affordbauten sind die sani- die bie Arbeitskräfte in Kolonnen zur Kartoffelernte an die Landtären Verhältnisse in der Regel miserabel, und die Forderungen wirte vermieten und täglich in Fuhrwerken zur Arbeitsstelle der Arbeiter finden kein Gehör. Die Ueberstundenarbeit nimmt auf Affordbauten gewöhnlich einen großen Umfang an, die neun fahren. Gestern wurden viele dieser Wagen von den Streikenden Stunden werden im Sommer oft weit überschritten. aufgehalten und die zur Arbeit fahrenden Landarbeiter bewogen, Verhaftungen durch die Polizei. Einen regen Anteil an dem sich den Streifenden anzuschließen. Dabei kam es zu mehreren Stampf nehmen die Frauen, die sich vor die Wagen stellen und diese am Weiterfahren verhindern. Da in der Gegend Mangel an Arbeitsträften herricht, hoffen die Arbeiter, ihre Forderung leicht durchseßen zu können.
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Und die
Soziales.
Verspätete Aushändigung der Juvalivenkarte.
Der Balkankrieg.
Internationaler Protest der Gewerkschaften gegen den Krieg. Paris , 16. Oktober .( Privattelegramm des Vorwärts") Der Vorstand der Konföderation beschloß, an die ausländischen Gewerkschaftszentralen wegen gemeinjamer Demonstrationen heranzutreten. Außerdem wird morgen ein Manifest erscheinen.
Vom Kriegsschauplay.
Berane genommen.
Freiheit der Arbeit, die oft gerühmt wird, ist illusorisch. Gegen den Kolonnenführer getraut sich der einzelne gar nicht aufzutreten, weil er immer fürchtet, von den anderen im Stiche gelassen zu werden. Die Preise aber, die früher einmal auf ziemlicher Höhe stonden, find immer schlechter geworden. Man fann nicht jagen, daß die einzelnen Bauunternehmer den großen Vorteil davon haben, wenn die Arbeiter sich jetzt so sehr schinden und plagen müssen. Gerade jetzt sind die Bankerotte an der Tagesordnung. Den Vorteil haben die Terraingesellschaften, die Sypothekenbanken und andere Geldinstitute. Die Arbeiter aber müssen einsehen, daß sie sich auf eigene Straft nur verlassen können; es darf keinen ZwiePodgoriva, 16. Oftober.( W. T. B.) Die Südarmee unter spalt mehr geben, sondern die feste Vereinigung aller in ihren Or- Vor dem Innungsschiedsgericht lagte der Tischler Sch. gegen General Martinowitsch hat nach kurzem heftigen Kampf ganisationen muß die Parole sein. Der Deutsche Bauarbeiterber die Firma Schuhmann u. Mai auf Zahlung von 12,75 M. als Ent- bie wichtige befestigte Stellungam Berge Muritsch, band hat beschlossen, auch für die Akkordmaurer feste Forderungen schädigung für zwei Tage, weil ihm bei der Entlassung die Inva- gegenüber dem Berge Tarabosch besetzt. Die montenegrinische Araufzustellen, um bessere Arbeitsbedingungen zu erringen. Es ist libentarte nicht ausgehändigt wurde. Außerdem fordert er 1,10 W. tillerie hat die Vorbereitungen zur Beschießung des Tara. mun die Aufgabe der Akkordmaurer, diese Bestrebungen, die von Restlohn. Die beklagte Firma wandte ein, sie habe am Entlassungs- bosch bollendet. Die Nordarmee unter General Wukotitsch jetzt den Unternehmern bekämpft werden, eifrig zu unterstützen. tage des Klägers feine Invalidenmarken im Geschäft gehabt; da Zur Diskussion über Hantes Vortrag meldete sich niemand. der Kläger erklärt habe, er brauche die Papiere vorläufig nicht, ihre Operationen gegen Berane fort, dessen Pesatzung gestern durch Die Versammlung, die mit den Ausführungen des Referenten ein- feien ihm diese erst nach drei Tagen zugesandt. Zur Zahlung eines 1500 Arnauten aus Kossowo verstärkt wurde. Die mittlere Armee verstanden schien, wählte dann eine Kommission zur Vorberatung Schadenersakes wäre sie daher nicht verpflichtet. Der Kläger be- rüstet sich zum Marsche von Tuzi nach Skutari. der aufzustellenden Forderungen für die Affordmaurer. stritt die ihm zugeschobene Erklärung und wies darauf hin, daß er sich ohne Papiere um teine andere Arbeit bemühen konnte. Mit Im Berliner Bädergewerbe zeigt sich die gelbe Ohnmacht in Recht verurteilte das Gericht die Beklagte dem Klageantrag enteiner Weise, die auch durch das wüsteste Geschrei der Drahtzieher sprechend. Die Papiere müßten dem Arbeiter bei der Entlassung Podgoriza, 16. Oftober.( W. Z. B.) Die Montenegriner nicht mehr zu verfleistern ist. Ihr Stimmenverhältnis bei allen in ordnungsmäßigem Bustande ausgehändigt werden. Das ist die haben nach zweitägigem Kampfe Berane genommen. Dabei machten das Gewerbe betreffenden Wahlen, das noch 1907 so start war, das Pflicht des Arbeitgebers. Ihre Nichterfüllung macht schadenersatz - fie 700 Gefangene und erbeuteten 14 Geſchüße. sie es vermochten, in den damaligen Innungskrankenkassen die pflichtig. Majorität bei den Delegiertenwahlen zu erhalten, ist jetzt auf cinen so fümmerlichen Rest zusammengeschmolzen, daß man beinahe von einem völligen Versanden der gelben Schlammflut sprechen Belgrad , 16. Oftober.( S. B.) In einem inspirierten Artikel Die agrarischen Blätter behaupten bekanntlich stets, nur in den bedauert das Regierungsorgan" Samouprana", daß Oesterreich, kann. So fanden am Dienstag die Wahlen der Arbeitervertreter Großstädten gebe es grausiges Glend. Auf dem Lande brauchten welches nach eigener Erklärung feine territoriale Ambition mehr der Innungskrankenkasse für das Berliner Bädergewerbe statt. Die Menschen nicht zu hungern; insbesondere würde da in hin- verfolgt, gegen eine eventuelle territoriale Vergrößerung Stellung Diesmal mußten drei Wahlgänge gemacht werden, und zwar Grias reichendem Maße für die Armen gesorgt. Jeht muß die Junker- nimmt. Serbien müsse, um nicht zu erstiden, freien für die im laufenden Jahre ausgeschiedenen, sowie Wahl her Delegierten für 1913 und Grjah für 1913. Die gelben Macher preffe in Ostpreußen aber folgenden Polizeibericht wiedergeben: Zugang zum Meere erhalten und wenn derselbe bloß durch hatten wie bei früheren Wahlen wieder einen Verleumdungsfeldzug Jm Wartesaal in Allenstein starb plöblich der 64jährige Land- einen schmalen Korridor ermöglicht würde. Die wirtschaftlichen gegen den Bäckerverband inszeniert. Wieder sollte ein langjähriges arme Adolf Neumann , der keinen festen Wohnsiz hat. Als Todes- Interessen Oesterreich- Ungarns auf dem Balkan erheischten Erhal Verbandsmitglied aus nichtigen Ursachen aus dem Verband hinaus- ursache wird allgemeine Körperschwäche angenommen, die durch tung der guten Beziehungen zu den Balkanstaaten. Eine Peeinterrorisiert worden sein. Allein diese Lüge zog noch viel weniger Unterernährung hervorgerufen zu sein scheint. N. hatte sich schon trächtigung dieser Beziehungen durch politische Bestrebungen müsse als die früheren. Es wurden insgesamt abgegeben: für Liste 1: einen Tag lang in der Nähe des Bahnhofs aufgehalten und den nicht nur bei den Baltanstaaten auf Widerspruch stoßen, 534 Stimmen, davon erhielt der Verband 480, die Gelben aber 54, für Liste 2: 429 Stimmen, davon für den Verband 483 und für die Wartejaal öfter aufgesucht. sondern auch bei anderen mächtigen Staaten, welche Gelben 46 Stimmen, für die Liste 3: 534, davon für den Verband Der Landproletarier ist also langsam berhungert; das geht den imperialistischen Ambitionen der Wiener Politik sich zu wider deutlich aus dem Polizeibericht hervor. Er war ohne festen Wohn- sehen das Recht und die Macht haben. Verantw. Redakt.: Alfred Wielepp, Neukölln. Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin . Drudu. Verlag: Vorwärts Buchdr. u Berlagsanstalt
486 und für die Gelben 48 Stimmen.
Im gelobten Lande der Junker- verhungert.
Gegen die Wiener Politik.