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hat und Ihrer Zustimmung empfiehlt.( Der Redner Berliest den aber auch andere österreichische Nationalitäten be­französischen Tegt der Resolution. Die österreichisch- ungarische Diplomatie hat sich als unfähig Wir geben den deutschen Text vollmächtigt, nämlich die tschechischen Bentralisten, die erwiesen, die Balkanvölker durch friedlichen Austausch moralischer weiter unten in der Rede Adlers.) Ich habe nur ein Wort hinzu- österreichischen Italiener, Ruthenen, Rumänen. und kultureller Güter zu erobern. Sie hat Pfaffen nach zufügen, um namentlich unseren französischen Genossen die An- Bugleich bin ich beauftragt, im Namen der ungarländischen Albanien und Soldaten nach Bosnien exportiert, aber nahme der Resolution zu empfehlen. Sie ist durch drei wesentliche Sozialdemokratie und der sozialdemokratischen Partei von den Einfluß auf dem Balkan verloren. Ungeheure Striegslasten, Merkmale gekennzeichnet. Zunächst definiert sie die auswärtige Kroatien , Bosnien und Herzegowina ihre Zustim- Milliarden von Staatsschulden, permanente Defizite in den Politit, die allen Teilen der Internationale gemeinsam ist. Da- mung und ihr vollkommenes Einverständnis mit dem Wortlaut des Staaten, Ländern und Kommunalfinanzen, der Mangel an durch leistet sie positive Arbeit, sie zeigt den Regierungen, daß eine Manifestes, mit seinen Tendenzen und Zielen zu erklären.( Leb- Schulen und humanitären Anstalten, wirtschaftliche Arisen, Politik der internationalen Solidarität möglich wäre, wenn sie sich hafter Beifall.) Und nun stimmen Sie zu, dann aber seien Sie Hunger und Arbeitslosigkeit sind die einzigen Resultate der von eigennützigen Ambitionen fernhalten wollte. Dann: wenn wachsam und gehen Sie an die Arbeit. Noch niemals haben äußeren Politik der österreichisch - ungarischen Diplomatie. Dester­unsere Resolution in der gewählten Bielgestaltigkeit alle Möglich- uns so sorgenschwere und so arbeitsreiche Tage bevorgestanden, wie reich- Ungarn hat zuletzt Bosnien und die Herzegowina annettiert feiten, feine besondere Form unserer Aktion vorsieht, so schließt die, die jetzt kommen werden. Nehmen Sie das Manifest an, es und dadurch den ersten sichtbaren Ansporn zur Balkantragödie sie auch teine aus. Sie warnt die Regierungen und weist ist gute Arbeit für die Internationale und für das Proletariat gegeben. Wir wissen nicht, wie schwere Entscheidungen in diesem sie deutlich darauf hin, daß sie leicht eine revolutionäre aller Länder.( Stürmischer, sich oft wiederholender Beifall.) Situation, ja: die denkbar revolutionärste schaffen Moment bei uns getroffen werden, wir wissen auch nicht, was Vorsitzender Greulich fügt hinzu, daß auch die Vertreter uns erwartet, bis wir zurückommen. Sollten aber der hereditäre könnten( Lebhafter Beifall), wenn wirklich das ungeheuere Ver- mehrerer anderer Nationen auf das Wort verzichtet haben und sich Wahnsinn und die imperialistischen Verbrechen der herrschenden brechen eines Weltkrieges vollbracht würde. Die Proletarier wer- der Erklärung Adlers anschließen. Für die Vertreter Clique in Oesterreich fortgesetzt werden, sollte wider unser Gr den in ihrem Denken und Fühlen geeint sein, und die Regierenden Schwedens , Norwegens , Hollands , Belgiens und warten die österreichische Kriegspartei wegen eines Hafens an müssen wissen, daß sie den Arbeitern zumuten würden, dann nicht der Schweiz wird Troelstra eine gemeinsame Erklärung ab- der Adria die Oberhand gewinnen und die Kriegstrompete das nur ihr Leben, nein: auch ihr Gewissen preiszugeben. Endlich stellt geben. Die Vertreter Rumäniens schließen sich den Worten Wort erhalten, sollte der Balkanbrand nach Desterreich herüber­die Resolution die Einheit und Macht unserer Aktion Adlers an. Für die englischen Delegierten gibt Reir Hardie im schlagen, um von da aus ganz Europa zu entzünden, so erklären feit. Genossen! Dieser Kongreß ist schon eine großartige Er- Auftrage des Internationalen Bureaus eine Zusammenfassung der wir namens vieler tausender tschechischer Proletarier: Es ist nicht scheinung und eine historische Tat. Er begnügt sich nicht damit, die Gedanken der Resolution und schließt mit dem Wunsch, daß, falls lange her, daß das österreichische Proletariat mit Grundsäße, die der gesamten Internationale gemeinsam sind, fest- es dem Proletariat nicht möglich sein sollte, den Ausbruch des Hilfe der russischen Revolution in einem groß­zulegen, sondern betont vor allem die Notwendigkeit und Einheitlich- Weltkrieges zu verhindern, eine Aufgabe, an die sie alle ihre Kraft artigen geschichtlichen Ansturm das allgemeine, feit unserer Aktion. Das müssen wir in den Parlamenten und in und ihren Opfermut seßen werden, der Weltkrieg ein Vorspiel gleiche und geheime Wahlrecht erobert und da den Massen fortsehen, und das ist es, was das Manifest ausspricht. zur vollständigen Befreiung der Menschheit mit die tiefste innere Revolution für Oesters So leisten wir wirksame Arbeit, um das Entsehen des Krieges durch die soziale Revolution sein werde.( Stür- reich vollbracht hat. Wir wollen jetzt in Oesterreich ruhige unmöglich zu machen, und wir führen zugleich den Beweis, daß die mischer Beifall.) kulturelle Arbeit verrichten und Desterreich in die Reihe der proletarischen Interessen zusammenfallen mit den Interessen der Hierauf tritt die Mittagspause ein. modernen Staaten überführen. Sollte uns das aber ganzen Kultur und der Menschheit.( Stürmischer Beifall.) Die Internationale vertritt alle fittlichen Kräfte unmöglich gemacht werden, so wird das gesamte tschechische Nachmittagssitung. Proletariat mit allen seinen Mitteln, allen seinen in der Welt, und wenn einmal die tragische Stunde schlägt, in der wir uns ganz hingeben müßten, dieses vor 3 Uhr eröffnet. Er macht darauf aufmerksam, daß nach fest dem ganzen österreichischen Proletariat( Bravo !) einsehen, damit Die Nachmittagsfißung wird vom Vorsitzenden Greulich furz Nerben und Herzen seine ganze Kraft Schulter an Schulter mit Bewußtsein würde uns stüßen und stärken. Wir sagen es nicht stehendem Gebrauch der internationalen Kongresse selbständige An- die österreichische Sozialdemokratie ihre Aktion mit vollem Erfolg bloßz äußerlich mit den Mitteln der Strafe, sondern aus den tiefſten träge nur dann zur Beratung gelangen, wenn sie vorher in einer au Ende führen kann.( Langanhaltender stürmischer Beifall.) Empfindungen unseres Seins heraus: Wir sind zu allen Opfern Kommission geprüft worden sind. Der Vorsitzende schlägt daher bereit!( Stürmischer Beifall und große Bewegung.) Troelstra Amsterdam vor, solche Resolutionen heute nicht zuzulassen. Der Kongreß stimmt( mit stürmischem Beifall begrüßt): Im Namen der Sozialdemo­dem einhellig zu. Die polnischen Genossen Oesterreichs schließen sich lands, Belgiens , Luxemburgs , der Schweiz und fratie Schwedens , Norwegens , Dänemarks , Finn Erklärung Dr. Adlers an und verzichten auf das Wort.( Beifall.) Hollands habe ich mich des Auftrags zu entledigen, unser In der nun eröffneten Debatte erhält das Wort namens Einverständnis mit dem Manifest zu erklären. In diesent der deutschen Delegation großen historischen Moment ist es notwendig, daß auch die kleinen Nationen Europas sich hören lassen und dabei auch die eigentüm­Er erklärt die Zustimmung der Deutschen zu dem Manifest, liche Lage betonen, in der sie sich dem Krieg und dem Militaris­das dem Kongreß vorgelegt worden ist.( Beifall.) In dieser schick- mus gegenüber befinden. Zu den fleineren Nationen, für die ich salsschweren Stunde werden Sie nicht erwarten, daß ich unsere spreche, gehört auch Finnland , und seine Erwähnung bedeutet Haltung zu den Fragen der auswärtigen Politik näher darlege. zugleich einen flammenden Protest gegen die unter­Die innere Geschlosenheit des Proletariats aller brückung dieses Volkes durch den russischen änder hat auch in Basel ihren weiten leuchtenden Ausdrud ge- enterzaren( stürmischer Beifall). So wie die kapitalistische funden, und wir geben uns der berechtigten Hoffnung hin, daß sie und technische Entwickelung die Kleinbetriebe in ungünstige Lage auch an der Stelle, auf die sie berechnet ist, ihren Eindruck nicht gegenüber den Großbetrieben bringt, so hat sie auch schlimme Fol­verfehlen wird. Wer von Ihnen aus dem Ausland in der letzten gen für die kleinen Nationen, soweit es sich um den Konkurrenz­Zeit bei uns in Deutschland gewesen ist, wird sicher der Erkenntnis kampf auf dem Gebiet des Militarismus handelt. sich nicht haben verschließen können, daß die deutsche sozial- Es sind in diesem Augenblick Anzeichen vorhanden, daß die demokratische Partei und die deutschen Gemert- Reaktion in den kleineren Ländern die Erfolge der kleinen Balkan­ich aften mit glühender Leidenschaft in gewaltigen Kundgebungen staaten gegen die türkische Großmacht dazu ausnuten will, die für den Frieden demonstriert haben. militaristische Politik in unseren eigenen Ländern zu

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Viktor Adler - Wien :

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Haase- Berlin :

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Wir

Das Internationale Sozialistische Bureau hat eine Kommission, beauftragt, sich mit der Vorbereitung dieses Kongresses und seiner Beschlüsse zu beschäftigen. Das Wichtigste, was wir Ihnen zu sagen haben, ist, daß die Internationale einig ist, einig in den Er­wägungen, die sie Ihnen vorzulegen hat. Wir schicken unser Mani­fest in einer Schicksalsstunde in die Welt hinaus; dessen sind wir uns eingedenik und ich will Ihnen jetzt das Manifest im deutschen Text vorlesen. Der Redner verliest hierauf das an der Spike des Hauptblattes wiedergegebene Manifest. An die Verlesung dies Manifestes schloß Viktor Adler noch fol­gende Ausführungen an: Lassen Sie mich nun einige Worte von mir selbst aus dazu sagen. Wir haben gesehen, daß das Manifest alles ist, was inner­halb der proletarischen Seele in diesem Moment lebt: der Schrei nach Frieden, der Abscheu vor dem Völkermord. Es führt soweit fein neues Element in die Internationale ein. Mit dem heutigen Tag tritt die Internationale einen Schritt hinaus über das, was sie bisher getan hat. Wir haben bisher Prinzipien erörtert und uns über das Programm, die Grundsäße und die allgemeinen Regeln Mit tiefem Abscheu haben sich die deutschen Proletarier gegen fördern. Schon werden Stimmen laut, die da sagen, jetzt seht ihr der Taktik zu einigen gesucht. Darüber hinaus, und zwar in dem den Gedanken aufgelehnt, daß wir in einen brudermörderischen Sozialisten, die ihr immer gesagt habt, daß die militaristische Politik gegenwärtigen entscheidenden Moment, wo die Ratlosigkeit der Krieg hineingetrieben werden könnten, und sie betrachten es als in kleinen Ländern besonders frebelhaft und töricht ist, weil sie Diplomaten, wo der Wahnsinn der Fürsten und Mächtigen der Erde ihre dringendste Aufgabe, den Friedensgedanken und den niemals Gelegenheit hätte, damit Siege zu erringen, daß das auf gegeneinander tobt und unerhörtes Elend heraufzubeschwören droht, entschlossenen Willen zum Frieden in immer weitere dem Balkan doch möglich ist. Lernt vom Balkankrieg! Dem­in diesem Moment, wo wir uns alle fragen, was will denn dieses Schichten unserer Bevölkerung zu tragen. Ist es nicht geradezu eine gegenüber muß hervorgehoben werden, daß im östlichen und süd­Oesterreich- Ungarn es will, es will, es mobilisiert, aber groteste Vorstellung, daß wegen der Frage, ob die Serben einen östlichen Winkel Europas doch nicht modern gestaltete Zustände was will es, was will Deutschland , was will Ruß- Hafen oder einen Korridor zum Hafen oder ein Fenster zum Hafen herrschen und daß die Erfolge des Krieges der Bauernvölker des am Adriatischen Meer erhalten sollen, ein Weltkrieg mit seinen Balkans gegenüber der völligen Zerrüttung und Auflösung der In diesem Moment der größten Verwirrung, die mit die größte unermeßlichen Greueln ausbrechen könnte? Einen solchen Krieg Türkei gar nichts für den Fall sagen wollen, wenn in Westeuropa Gefahr für die Völker bedeutet, haben wir eine kraftvolle und, wie heraufzubeschwören wäre Tollheit, wäre mehr, wäre ein uns ühn- die Großmächte oder Rußland etwas gegen die kleineren Völker ich glaube und wie Sie zustimmen werden, ergebnisvolle Zusammen- bares Verbrechen an der Menschheit. Das ist die unternehmen wollten. Wir lassen uns durch die Erfolge der fassung der proletarischen äußeren Politik vor Sie gelegt.( Stür- Ueberzeugung der deutschen Proletarier, die übereinstimmt mit der Balkanvölker in unserem Stampf gegen unseren ein­mischer Beifall.) Zum ersten Male, und das wird die geschichtliche der Proletarier aller Länder. heimischen Militarismus nicht irreführen.( Beifall.) Bedeutung dieses Kongresses bleiben, zum erstenmal geben wir In Uebereinstimumng mit unseren Brüdern in Oesterreich Die fleineren Staaten find für die Erhaltung ihrer Selbständig­nicht nur Ausdruck der Verdammung, erlassen wir nicht nur den Ungarn halten wir es für die Pflicht der deutschen Regierung, daß feit auf den Interessengegensatz der europäischen Großmächte an­Aufruf zur Energie, sondern mit klaren Woten und in bestimmten sie der österreichisch - ungarischen Regierung ein entschiedenes gewiesen. Das ist auch ihr wunder Punkt, denn, wenn die Groß­Säßen geben wir die Richtungslinien für die prole- alt zuruft auf der Bahn, die sie beschritten hat. Wir haben mächte sich verständigen wollten und können, dann können sie auch tarische Politifaller Länder, und was das Wichtigste ist: unserer Regierung feinen Zweifel darüber gelassen, und werden es über das Schicksal der kleinen Nationen entscheiden. Die kleinen wir sind darüber vollkommen einig!( Stürmischer binnen kurzem im Parlament mit aller Deutlichkeit aussprechen, Länder im Norden und Westen Europas werden daher mittelbar Beifall.) daß kein Bündnisvertrag das Deutsche Reich verpflichten darf, für durch den drohenden großen Krieg, gegen den wir protestieren, Parteigenassen und-genossinnen! Wir empfinden alle, in die Eroberungsgelüste, den Ehrgeiz und die Ruhmsucht gewisser ernsthaft getroffen. welch schwerem Moment wir hier beisammen sind. Ich kann nicht Cliquen auch nur das Blut eines einzigen Prole= Der entscheidende Punkt in der internationalen Politik ist fagen und wir alle fönnen nicht ermessen, wie weit wir bereits in tariers zu versprisen.( Stürmischer Beifall. Wir werden gegenwärtig wohl der schroffe Gegensatz zwischen den das kommende Unheil hineingeschritten sind. Ich fürchte, so wenig aber ein wachsames Auge haben müssen auf das verbrecherische Regierungen Englands und Deutschlands . wie wir es wiffen, wie weit wir schon dem ungeheuerlichen Ereignis Ränkespiel der zaristischen Regierung, die auch jest wieder, wie Belgier und Holländer sind uns darüber klar, daß wenn ein euro­entgegengeschritten sind, so wenig wissen es die herr- früher, bereit sein wird, die Balkanvölker zu verraten, um für sich päischer Krieg ausbricht und England und Deutschland sich be­schenden Klassen, die in verbrecherischem Leichtsinn die selbst Vorteile einzuheimsen. fämpfen, unsere Länder das Schlachtfeld abgeben. Auch Menschheit in ein wahnsinniges Verbrechen hinein. Der innerlich faule Barismus fönnte aber nicht mit jener un die standinavischen Völker wissen, daß fie im Kriegsfall von treiben.( Lebhafte Zustimmung.) Wir stehen gegenüber einer erhörten Dreistigkeit, wie sie noch in letter Zeit in der Mongolei Rußland bedroht sind, denn wenn Rußland große Schläge Lage, die automatisch herbeigeführt worden ist durch den zutage getreten ist, Raubpolitit treiben, wenn nicht der deutsch - führen will, wird es skandinavischen Boden für sich in Anspruch Mechanismus der Kapitalgewalten und durch die Unfähigkeit der englische Gegensab bestünde.( Sehr wahr!) Wir wollen nehmen. Deshalb veranlaßt die Neutralitätsfrage die herrschen­herrschenden Klassen, die in diesem Moment wie in allen ent- an dieser Stelle, wie schon oft verkünden, daß die deutschen Prole- den Klassen der kleinen Staaten, uns mit immer höheren mili­scheidenden Momenten und auf allen entscheidenden Gebieten sich tarier te in feindseliges Gefühl gegen das englische tärischen Lasten zu überhäufen. Das Wachstum und der als unfähig eriveisen, die Kräfte zu beherrschen, die der Kapitalis: Volt haben.( Allgemeine Zustimmung.) Wir werden auch in Druck der Militärla sten wird bei uns wie in den Groß­mus entwickelt hat. Aber das wissen wir und sagen wir den Pro- Zukunft dahin wirken, daß eine Versöhnung zwischen diesen staaten immer unerträglicher. Wer gemeint hat, daß die Frage, letariern aller Länder in diesem Manifest: Wir können euch keine beiden Staaten eintritt, wir werden in diesem Geiste wirken zur ob stehendes Heer oder Miliz hier Einfluß ausüben, wird durch Vorschrift geben, keine in einem bestimmten Moment bestimmt ein- Wahrung des Friedens und des Kulturfortschritts.( Bravo !) Die die Ereignisse des letzten Jahres eines anderen beleh.t worden zusehende Aftion anweisen; die Leute, die Verhältnisse, sind überall Versuche, die Proletarier Englands, Deutschlands und Frankreichs fein. Mit stehendem Heer oder Miliz find die Militärlasten immer verschieden. Aber das können wir euch sagen: Die ganze Kraft des zu verheßen, müssen, wenn wir unsere Pflicht und Schuldigkeit in mehr emporgeschraubt worden. Was den kleinen Staaten ihre Proletariats muß in dieser Stunde überall dahin konzentriert jedem Lande tur, abprallen an der ehernen Solidari Selbständigkeit verbürgt, können aber nicht 10 000 oder 20 000 Mann werden, mit allen Kräften und jedem zur Ver- tät der Arbeitermassen der Internationale mehr sein, nicht die Dreadnoughts, die kostspielige militärische Ver­fügung stehenden Mittel den Krieg be( Stürmischer Beifall.) England, Frankreich und Deutschland bilden schwendung, die sie den großen Wölfern nachmachen, sondern nur tämpfen, und wir erheben uns stolz in dem Bewußtsein, daß bereinigt- darüber kann kein Zweifel bestehen die stärksten der Gedanke, daß eine Schandung der Selbständigkeit in dieser Stunde das Proletariat nicht nur der Träger der Zu- Träger der Zivilisation und des menschlichen Fortschritts. Die historisch gewordener und ökonomisch begründeter kleiner Nationen funft ist, wie es in dem Manifest heißt, sondern daß wir die Einigkeit Deutschlands , Frankreichs und Englands würde auch die eine Schändung der Kultur überhaupt ist.( Stürmischer Stimme des Gewissens der Menschheit sind, daß allerfesteste Friedensgarantie sein und für sie einzutreten, werden Beifall.) Nur in unserer Kulturwelt fönnen wir die Gewähr für vir die Schüber aller Kulturgüter sind, die in endloser Arbeit un- wir immer als unsere höchste Aufgabe ansehen. gezählter Generationen aufgehäuft sind und unser ganzes Leben unsere Existenz finden. Deshalb haben wir den Militärforderungen Wir werden unablässig und mit Bähigkeit, beseelt von dem der herrschenden Klassen stets unsere Kulturforderungen gegenüber ausmachen, und die alle gefährdet sind durch das Verbrechen, das gleichen Gefühl wie alle, das Ziel, das uns gefekt ist, zu ber- gestellt. Ein Blick auf die freie Schweiz , auf deren Boden wir uns im Begriff ist, sich zu vollziehen.( Lebhafter Beifall und große folgen bemüht sein. Gelingt es uns nicht, den Strieg zu ver- befinden, auf die schöne humane soziale Kulturarbeit zeigt, wie ein hindern das wollen wir deutlich aussprechen- so werden alle kleines Land etwas leistet. Auch die Kunst, die Wissenschaft und Wir wissen, daß ein Weltkrieg eine Verwüstung in un- Folgen auf diejenigen zurückfallen, die das Gemezel die Kultur Belgiens und Hollands beweist uns, daß man bein geheuerlichen und unfagbaren Dimensionen anrichten muß. Aber angezettelt haben, wie es die Welt noch nicht erlebt hat. Was die großes Territorium nötig hat, um ein großes Kulturvolt zu sein. es sind nicht die Toten, nicht die Zerschossenen allein, nicht die Herrschenden auch beginnen, kommt am lezten Ende der auf-( Jubelnde Zustimmung.) Wenn wir gegen die Militärforderungen zerstörten Familien, nicht das Wirtschaftsgut, das auf steigenden Arbeiterschaft zugute, der die Zukunft ge= lange Zeit hinaus vernichtet wird, es droht der Untergang hört. Soviel an uns liegt, soll diese Zukunft nicht einem Meer ankämpfen, nennt man uns vaterlandslos und beschuldigt der ganzen geistigen und kulturellen Welt, die ge- von Blut und Greueltaten entspringen. uns, unser Land den militärischen Großmächten ausliefern zu waltsam, roh und barbarisch und verbrecherisch aufs Spiel gefekt unter Anwendung der Methoden, die unsere Verhältnisse, unsere liſtentongresses hin, in der die proletarische Internationale das Wir werden deshalb wollen. Wir weisen aber auf die Resolution des Londoner Sozia werden soll.( Sehr wahr) Darum, Genossen und Genoffinnen, politischen und gewerkschaftlichen Organisationen zulassen, das Gelbstbestimmungsrecht aller Nationen ausgesprochen hat. Dann nehmen Sie dieses Manifest einstimmig, an. Es ist ja gewiß Maximum unserer Kraft einsehen, um das zu sichern, schwer, für jeden Wunsch und jeden Gedanken einen Ausdruck zu was wir alle sichern wollen: den Weltfrieden und unsere weisen wir auf die Worte Bebels hin, die er bor einigen Jahren finden; es gibt in solchen Dingen weder eine Vollständigkeit, noch 8ukunft!( Stürmischer Beifall.) im Reichstag gesprochen hat: Die herrschenden Klassen sollten nicht eine unfehlbarkeit. Im einzelnen haben Sie Nachsicht und das­meinen, daß das deutsche Proletariat für jeden Krieg zu haben jenige Verständnis, das einem solchen Werk gebührt. Aber haben sein werde. Weiter weisen wir auf unseren gewaltigen Vor­Sie zugleich die Leidenschaft, sagen zu können: Ja das ist es, Im Namen der tschecho- slawischen Arbeiterpartei habe ich zu kämpfer in der französischen Kammer. unseren berehrten Jaurès , was wir wollen, und dem werden wir unsere erklären, daß wir uns der schweren Verantwortung vollkommen den großen Friedensapostel hin, der den Riß, den die Bourgeoifte ganze Kraft und Arbeit widmen.( Stürmischer Beifall.) bewußt sind, die auf uns in Oesterreich , im Zentrum des euro - zwischen den zwei Nationen gegraben hat, mit dem Strom ſeines Bevor ich diesen Platz verlasse, muß ich mich der Pflicht ent- päischen Erdteils, und in einer der schwersten Schicksalsstunden sozialen Gefühls ausfüllt. Es wird darauf hingewiesen, daß die lebigen, unsere Beratungen, die leider so kurz sein müssen, trobem Desterreichs und der Welt lastet. Die Doppelmonarchie grenzt sicherste Bürgschaft für die Erhaltung der sozialen Selb wir alle das Herz voll haben und sprechen möchten, weiter durch unmittelbar an den balkanischen Vulkan, sie ist selbst ein Bul - ständigkeit das Wachstum der eine Erklärung abzufürzen. Jede Nation, die hier vertreten ist, tam mit einer großen Reihe ungelöster staatlicher und wirtschaft- rbeiterinternationale ist.( Stürmischer Beifall.) hat das selbstverständliche Recht und das Bedürfnis, ihre Stimme licher Probleme, ein Konglomerat von zehn Nationen und zugleich Das will nicht besagen, daß die einmal gezogenen Grenzen gegen den Krieg zu erheben. Aber der außerordentliche Kongreß ein Durchgangstor von Europa nach Asien . Diese Monarchie hat ewig sein werden. Wenn die Völker des Balkans ihre Grenzen ist in einer Stunde zusammengetreten, in der uns allen der in ihrem Interesse teine höhere Mission als die eines Frie- verändert haben, so dienen fie damit der ökonomischen Ent. Boden unter den Füßen brennt; denn wir haben nicht bensapostels von Europa zu erfüllen. Sie fann burch widelung Europas . Auch in Zukunft werden die Grenzen nur hier zu tun, sondern vor allem zu Hause. ( Allgemeine Zu- Krieg nichts gewinnen und hat durch Krieg nichts gewonnen. Sie geändert werden. Aber wir kleinen Völker, wir Sozialisten haben stimmung.) Ich kann deshalb im Namen der deutsch - österreichischen kann vielmehr nur alles verlieren. Leider hat sie von den das größte Interesse daran, daß es nicht geschieht durch Mord und Genossen verkünden, daß sie durch mich ihre Zustimmung zum Schlachtfeldern von Königgräß und Solferino her alles vergessen Krieg, sondern durch den Willen der Völker und ihre Manifest aussprechen. Zu der gleichen Erklärung haben mich und nichts gelernt, eigene freie Selbst bestimmung.( Stürmischer Beifally

Bewegung.)

zu

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Soukop- Prag :

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fleiner Nationen