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hunderts!

Die bulgarische Auffassung.

Klerikale Geschichtsschreibung.

Nach Verabschiedung des Oberfchiffahrtsberбefica rungsgefeges erledigte das Haus eine Reihe von Petitionen, und auch hierbei feierte die Realtion wieder Orgien. So ging die Mehrheit über eine Petition um Gewährung des passiven Ge meindewahlrechts an die Boltsschullehrer zur

größte Teil der Armee ist in den Kohlenrevieren und In- Ministerpräsident Geschow erwiderte, er werde sich mit I Das Haupintereffe tonzentrierte fich auf den Gefeßentwurf be dustriebezirken der wallonischen Provinzen Hennegan und den Verbündeten ins Einvernehmen setzen. treffend die ländlichen Fortbildungsschulen, dessen Annahme die Büttich zusammengezogen und zum größten Teil in Schul­Kommission in der Fassung des Herrenhauses in Verbindung mit gebäuden einquartiert, so daß in vielen Orten auch die Schul­einer gleichfalls vom Herrenhause beschlossenen Resolution beantragte, Sofia , 13. April. Mir" schreibt: Die Fortschritte in den worin die Regierung ersucht wird, auch auf die religiöse Fortbildung finder streifen müssen. In jedem Regierungsbezirk ist ein militärischer Streifrat"( Conseil de Grève) fonftituiertriebensverhandlungen und die Ohnmacht der türkischen Armee ber schulentlassenen männlichen Jugend bedacht zu sein. Den frommen worden, der aus einem kommandierenden General der Armee, teiten aus. Aber das Ende des Krieges gegen die Türkei bringt durchaus den Religionsunterricht als obligatorischen Lehrgegenstand schließen die Wiederaufnahme der Feindselig: Sentrumsleuten genügte diefe Resolution noch nicht, sie wollten dem Befehlshaber des Gendarmeriebezirks und dem Bezirks nicht eine vollständige Liquidierung der Balkankrise. festgelegt haben und beinahe wäre es ob diefer Forderung zum regierungskommiffar( ein Amt, das etwa dem eines preu. bulgarisch - rumänische Bischen Landrats entspricht) besteht. Diesen Streifräten unter- Der bulgarisch rumänische Streitfall wird, wie wir offenen Brud) mit ihren konservativen Blockbrüdern gekommen, glauben, eine rasche und beide Teile befriedigende Lösung die ausnahmsweise einmal nicht fo wollten, wie das steht die Organisation des militärischen Schutes der Ord- erhalten. Die Ballanttise wird aber einen dauerhaften Frie Zentrum will. Nicht etwa, daß die Konservativen die Einführung nung" und der Freiheit der Arbeit". In den meisten größeren Orten ist auch die sogenannte Bürgergarde, die Re- mit den Verbündeten bilden eine weitere Bürgschaft. Denn fein auch sie wollen die Jugend mit Religion füttern, nur foll der Ne­Re- ben den finden. Die Stärke Bulgariens verbürgt dies. Die Verträge des Religionsunterrichts in den Lehrplan ablehnen, im Gegenteil, fervemilia der Bourgeoisie für Montag unter die Waffen ger Ballanstaat wird sich eines öffentlichen Standals schuldig machen ligionsunterricht aus Swedmäßigkeitsgründen nicht obligatorisch fein. rufen worden. Ein Erlaß des Kriegsministers ermächtigt wollen durch die Nichtausführung seiner Berpflichtungen, insbe- Die Sozialdemokraten stimmten, obwohl sie warme Befürworter der fogar die Bürgermeister der Orte mit weniger als 20 000 Einwohnern, wo die Bürgergarde nicht aktiv, d. b. nicht besondere im Hinblick auf das gemeinsame Intereffe der Aufrecht Fortbildungsschulen sind, gegen das Gefeß, weil sie, wie Beinert waffnet ist und eigentlich nur auf dem Papier steht, auch erhaltung des Bündnisses. Wir rechnen auch auf die Freundschaft betonte, nicht ihre Hand dazu bieten können, die Schule den. reaktio­nären Zwecken dienstbar zu machen, und zweitens wegen der gegen dort die Bürgergarde unter die Waffen zu rufen. Der Erlag aller Mächte hinsichtlich der Lösung der Strife nach dem Kriege. stützt sich auf einen Gesezestert vom Jahre 1854, von Die Belagerung Stutaris. die dänischen Staatsbürger gerichteten ausnahmegesetzlichen Be Jessen Existenz sonst kein Mensch eine Ahnung hatte, und der Daß fie mit ihrer Haltung auf dem richtigen Wien , 14. April. Buverlässigen Meldungen zufolge übermittelte Stimmungen. in der Tat die Verwendung dieser nicht aktiven Bürger- die Pforte der montenegrinifchen Regierung neuerdings einen Wege find, beweist das Eingeständnis des Abgeordneten garde durch die Behörden erlaubt; der Erlaß erinnert daran, an Gisab Pafcha gerichteten offenen Befehl des Inhalts, von Pappenbeim( L), daß für die Konservativen der daß dieses vorsintflutliche Gesetz vorschreibt, daß diese impro- die serbische Regierung habe erklärt, daß fie die Feindselig. Hauptwert der Fortbildungsschulen in der Bekämpfung der Sozial­visierten Ordnungshüter mit allen verfügbaren Waffen oder feiten vor Sfutari einstellte, und die Serben dort nur kämpfen demokratie besteht. waffenähnlichen Instrumenten, wie Gewehren, Pistolen, würden, falls sie von den Türken angegriffen werden sollten. Säbeln, Lanzen, Heugabeln, Sensen und dergleichen" ver­sehen werden sollen! Dem Kriegsminister hat dabei offen bar die Möglichkeit vorgeschwebt, daß die rebellierenden" Arbeiter mit Hilfe der mit ihren Heugabeln und Sensen be­toaffneten fanatisierten Bauern zur Säson gebracht werden Es ist ein eigenes Ding um die Geschichtsauffassung des Tagesordnung über, obwohl die gleiche Petition vor noch nicht sollen. Also geschehen im Anfang des zwanzigsten Jahr Aleritalismus: fie bewegt sich noch immer in dem Vor- azulanger Zeit der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen war. ſtellungskreis des feligen Herrn Aurelius Augustinus von Das gleiche Echidial erlitt unter Ablehnung eines sozialdymos Die liberalen Bürgermeister von Brüssel, Ant Tagasta. Wie dieser ehrsame Oberkirchenvater zwei große fratischen Antrages auf Berüdsichtigung eine Betition des Bundes werpen, Gent und Büttich dieselben, die vor fünf Wochen miteinander fämpfende Reiche unterschied: das liebliche der Festbeioldeten, die sich gegen Eingriffe in das Vereins­von dem Kabinettschef mit seinen Versprechungen einer Ston- Gottesreich und das übelduftende Teufelsreich unter dem per- recht richtet. aession so schön an der Nase herumgeführt worden sind sönlichen Regiment Sr. schwarzen Majestät Luzifer I., deffen Am Montag beginnt die dritte Lesung des Etats. haben unter der Inspiration des Ministers des Innern Ver- erster irdischer Untertan bekanntlich der ewig unzufriedene, ordnungen veröffentlicht, die eine wahre Provokation nörgelfüchtige Uragrarier Stain wurde, so stellen sich auch die Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion und eine Berhöhnung der Arbeiterschaft berechtgläubigen Geschichtsschreiber des Ultramontanismus die beschloß am Montagabend, die Berner Verſtändigungskonferenz deuten. Diese liberalen Herren, die damals nicht einmal zu ganze Weltgeschichte als einen stetigen Kampf zwischen den zu beschicken und erklärte gleichzeitig ihr Einverständnis damit, cinem Wort des Proteftes gegen den Wortbruch des Kabinett frommen Gotteskindern und den übelberatenen Welt- oder daß die Konferenz, einem von den Franzosen geäußerten chefs den Mut fanden, geben jetzt mit geradezu preußischer Teufelskindern vor. Manchmal läßt Gott , um die Seinen Wunsche entsprechend, auf den 11. Mai verschoben wird. Schneidigkeit gegen die Arbeiter vor, die von ihrem Streit zu demütigen, die Untertanen Sr. fatanischen Majestät eine recht Gebrauch machen wollen. Die Arbeiter in Gemeinde- furze Zeitlang triumphieren; aber für gewöhnlich fiegen natür diensten werden mit sofortiger Entlassung bedroht, falls sie lich die guten Musterfinder, die, gefeit gegen allen philosophi streifen oder auf irgendeine Art, wie etwa Herumreichen von schen Aufkläricht, den Papst als den Statthalter Christi Sammellisten, ihre Sympathie mit den Streikenden befun- verehren und fich willig den Geboten der alleinseligmachen­den. Den Arbeitswilligen wird ein besonderer Schub zuge- den Kirche unterwerfen. Wenn demnach von zwei einander Futter für die Chauvinisten. sagt; die Arbeiter, die Streifbruch verüben wollen, werden bekämpfenden Völkern das eine Volk über das andere siegt, Während die deutsche Hetpresse ganz unverblümt ihrem eingeladen, sich bei der Polizei zu melden, damit sie wirksam so kommt das nicht daher, weil das eine Volf zahlreicher, Merger über die rasche und friedliche Erledigung der Zeppelin­gegen den Terrorismus" der Streifenden geschützt werden stärker, beffer gerüstet oder beffer geführt war, sondern weil Affäre Luft gemacht und auch der Magdeburger Polizei­fönnen. Der liberale Bürgermeister von Antwerpen läßt das unterliegende Bolk von Gott, das heißt von der heiligen präsident das feinige dazu getan hat, um dem Chauvinismus außerdem ein Plakat anschlagen, in dem er die arbeitswilligen Kirche abgefallen war. Helfersdienste zu leisten, soll ein verheyter Volkshaufe Hafenarbeiter bittet, nur in größeren Trupps unter dem Deshalb ist auch, wie dieser Tage der große Geschichts- in Nancy deutsche Geschäftsleute belästigt und beschimpft, Schuße der Polizei nách und von der Arbeit zu gehen und schreiber Pfarrer Joseph Gäßler in dem zu Paderborn dadurch also seinerseits die so erfehnte Stimmungs­für das Wettrüsten dabei nur die größeren Straßen zu benußen. erscheinenden frommen Sonntagsblatt e o" glücklich ent- mache haben. gefördert deckt hat, die Ursache der französischen Niederlagen im Kriege offiziöse Wolfffche Depeschenbureau erzählt überaus ein­bon 1870/71 nicht etwa in der größeren Stärke, der größeren gehend, wie dne Rotte französischer Chauvinisten mehrere Ge Seriegstüchtigkeit, befferen Strategie oder dergleichen der schäftsreisende, die sie für deutsche Offiziere gehalten, durch deutschen Armee zu suchen, sondern Frankreich hat mur ver- Wort und Tat beschimpft habe. Ein anderes Wolff- Telegramm loren, weil es dem Papst in Rom nicht gehorchte; denn wie führt diese Erzeffe freilich auf vorhergegangenes provofatori Serr Jofeph Gäßler verkündet, er omberläßt, den fches Auftreten mehrerer Deutscher in einem Café zurüd. Gott berläßt." Was überhaupt Wahres an der ganzen Sache ist, wird nicht fo leicht festzustellen sein. Jedenfalls aber sollte man sich in Deutschland wie in Frankreich vor jeder törichten Aufbauschung chauvinistischer Albernheiten hüten. Wenn solche Tölpeleien auch keinen Stonflitt herbeizuführen vermögen, so liefern sie den Rüstungsheßern hüben und drüben doch Wasser auf ihre Mühle. Die Völker aber müssen die Zeche zahlen!

All diese provokatorischen Maßregeln haben indessen bis jekt ihre Wirkung auf die Streifenden verfehlt. Nur an zwei oder drei Orten fam es am Sonnabendnachmittag oder abend, als die Arbeiter Feierabend machten und wie überall in den Sohlenrebieren ihre Werkzeuge mit nach Saufe nahmen, zu kleinen Zwischenfällen, die die fleritale Breise vergeblich in bedeutungsvolle Ereignisse aufzubauschen versucht. Der Beginn des Streifs.

Brüssel, 14. April. ( ribattelegramm des Borwärts".) Der Umfang des Streits ent fpricht bollaufben Erwartungen. In den großen wallonischen Industriebezirken Borinage( Bentr.), Char. leroy und Lüttich gibt es allein etwa 200 000 Streifende. Die Gesamtzahl der Streifenden im Lande übersteigt bereits 300 000.

Die Zahl der Streifenden.

/ Brüffel, 14. April. ( Privattelegramm des Borwärts"). Nach den bis jest im Streiffomitee eingetroffenen Nachrichten be­läuft sich die Zahl der Streikenden am ersten Tage in den verschiedenen Industriebezirken: in Seraing 13 000, Ip ft 2300, Gent 16 500, Deinze 500, Antwerpen 25 000, 2erbiers 20 000, 2üt­tid) 65 000, 2ewen 2000, uena ft 3500, un 3000, 9i velles 2500, Namur 12 000, 28 prinage 50 000, Charleroi 65 000, Centre 40 000, Brüffel 10 000, Soignies 4000, BiIvorbe 1000 Streifende. Die Gesamtzahl beträgt 330 000, ab gefehen von den übrigen Landesteilen, die auch noch einige Tausende aufbringen,

Die militärischen Vorbereitungen.

Brüssel, 14. April. ( W. T. V.) Die Verteilung des Mili. tärs in den verschiedenen Industriezentren hat sich gestern und vorgestern nach den vorliegenden Nachrichten ohne 8wischen­fälle bollzogen. In fast allen Städten wird man vorerst darauf berzichten, die Bürgergarde zu mobilisieren. Heute vormittag werden in den einzelnen Industriegebieten fast alle Fabritbetriebe mit militärischen Wachen belegt werden, die die Aufgabe haben, Arbeitswillige während des Generalstreits zu schützen.

Die Friedensauslichten.

Die Note der Mächte.

"

Aber Herr Gäßler behauptet so etwas nicht nur. Is wiffenschaftlicher Historiograph beweift er es auch, und seine Beweise sind natürlich, wie es fich bon felbst versteht, von überzeugender Eindringlichkeit. Er berichtet nämlich:

Als Vertreter wurden bestimmt: Haase, Scheidemann, Dr. Frant, Bauer, Silberschmidt, Fischer- Berlin, Geyer, Ledebour, Emmel, Weill . Ersaymänner: Wolkenbuhr, Südekum, Bernstein , Giebel.

Kämpfe in Neu- Kamerun.

Das

Aber deutlicher noch zeigte sich die strafende Hand Gottes ob Napoleons und Frankreichs Berhalten gegen Papst Pius IX .... und unvergessen bleibt auch die Tatsache, daß im Frühjahr 1859, als der Franzosenkaiser zum folgenschweren italienischen Feldzug rüstete, nicht nur mancher Bischof, fon= Das von den Franzofen eingetauschte Reu- Kamerun , unfer dern der Himmel selbst viermal seine warnende Stimme neuester schöner Play an der Sonne", verspricht, uns recht teuer au erhob. Es wurde nämlich im Dorf Vrigny- aur- Bois, am Wald- werden. Nicht nur, was Gelb anbetrifft, sondern auch an Blut, faum von Seban, an bier besonders entscheidenden Tagen, die Die Abteilung der Neu- Kameruner Grenzegpeditionen, die von in der Messe konsetrierte heilige Softie unter den Händen eines effo am Sianga aus in westlicher Richtung nach dem Dichua zu sehr frommen Priesters blutig. Das Mane, Thefel, Phares arbeitet, ist, wie telegraphisch gemeldet wird, bei den dort dieser Bluthoſtien, deren vierte in der dort erbauten Basilika fizenden Eingeborenenstämmen der Ssanga- Sianga auf ernst­noch existiert, hat man elf Jahre später deutlich verstehen hafte Echwierigkeiten gestoßen. Die zur Unterstützung ber müssen, als der entthronte Kaiser auf der Straße von Brigny Expedition von Ngarabiniam herbeigerufene 11. Stompagnie in die Gefangenschaft abgeführt wurde.... bei den Dörfern der Schuztruppe fand Dalong hartnäckigen Widerstand, wobei ein Soldat fiel und mehrere andere verwundet wurden.

Und endlich noch ein lehter wint und deutlicher Finger zeig der strafenden Gerechtigkeit, der Rache des Herrn Am 1. Februar 1871 berkündet die italienische Kammer die Ab­sehung des Papst tönigs; am selben schwarzen Tag muß die erfrorene Armee Bourbatis die Schweigergrenze überschreiten, muß Schuß suchen im fremden Land. Und von diesem 1. Februar an datierte für Frankreich der tatsächliche Verlust Elsaß - Lothringens : seinen hungernden Verteidigern hatten die Waffen aus den erstarrten Händen fallen müssen. Und der Ertaiser auf der Wilhelmshöhe sah gleich Napoleon I. das Wort bewahrheitet:" Qui mange du Pape, en meurt!", gelinde übersetzt: Wer den Papst berläßt, den Gott berläßt!"

Stafabeune und

Die Sfanga- Sianga find als friegerischer Stamm bekannt. Ihre unterwerfung ist von den Franzosen , nicht durchgeführt worden. In ben Jahren 1908-1911 haben mehrere Expeditionen ohne endgül tigen Erfolg gegen fie gefochten. Im Frühjahr 1911 sind sie sogar angriffsweise gegen die franzöfifchen Truppen vorgegangen und haben einen franzöfifchen Boften belagert. Das Dorf Statabeune, bei dem die Schußtruppe jest Widerstand fand, ist der Mittelpunkt des Ssanga­fanga- Stammes,

Die Polizeitaten im Preußischen Abgeordnetenhaus vor dem Reichsgericht.

auf Ge

Endlich ist gegen die Genossen Borchardt und einert der Das große Kriegswerk des Generalstabes ist demnach von vorn bis hinten auf falschen Annahmen aufgebaut: nicht Termin vor dem Reichsgericht angefeßt worden, und zwar auf den auf Kriegstüchtigkeit kommt es im Kriege an, sondern auf das 28. April 1918, vormittags 9 Uhr, vor dem II. Straffenat. Am 28. September 1913 bat bekanntlich das Landgericht I_zu richtige Verhältnis zum Bapit. Schade nur, daß das Zentrum Berlin den Genossen Borchardt zu 100 M. und den Genossen als Bertreterin der katholischen Weltanschauung nicht die Leinert zu 50. wegen angeblichen Hausfriedensbruchs und Konsequenzen aus der römisch- klerikalen Geschichtstheorie Widerstands gegen die Staatsgewalt berurteilt. Es handelt fich Sofia , 13. April. Die Bertreter der Mächte zieht; denn dann müßte es gegen die neue um die Affäre im Preußischen Abgeordnetenhaus vom 9. Mai überreichten beute deren Antwort. Die Antwort eeresvorlage stimmen. Aber, wie es scheint, hat vorigen Jahres. Damals wurden, wie erinnerlich, befagt: Die Mächte nehmen mit Befriedigung Kenntnis von der modernistische Geist sich bereits so tief in die Zentrums beiß des inzwischen verstorbenen Präsidenten b. Grffa vier Schugleute in das Haus beordert, der Geneigtheit der Verbündeten zur Einstellung der Feind- fraktion des Reichstages eingefreffen, daß fie die legten Bolizeileutnant und den Abg. Borchardt zu entfernen, wobei fie auch seligkeiten und antworten auf die vier Punkte der Note der inte" der strafenden Gerechtigkeit nicht mehr beachtet um Verbündeten in folgender Weise: Der erste Bunft begegnet und in abtrünniger Verstodtheit der These des Reichs- bandgreiflich gegen Leinert wurden. Trozdem wurde nicht Anklage erhoben gegen die Polizeibeamten, sondern gegen die beiden Volks feiner Einwendung. Was den zweiten Bunkt betrifft, verbandsstrategen Generalleutnant von Biebert zustimmt, vertreter. Schon der Straffammer hat es sehr schwer gefallen, ihr machen die Mächte darauf aufmerksam, daß, da das Schicksal baß Gott recht wenig auf das gute Verhältnis der Völker Urteil zu begründen, da fie dazu nahezu zwei Monate gebrauchte, der Aegäischen Inseln der Entschließung der Mächte sunt Bapst gibt, sondern sich ohne Bedenken gewohnheits- Gleich nach Empfang der Begründung, alio Ende November v. J.. vorbehalten worden sei, diefer Punkt nur unter dem Vor- mäßig auf die Seite der Macht stellt, die über die meisten baben die beiden Berurteilten Revision eingelegt. Darüber sind nun behalte zugelassen werden könne, daß bezüglich einiger dieser Bajonette und Kanonen verfügt. volle fünf Monate verstrichen, und jetzt erit ist das Reichsgericht in der Lage, einen Termin zur Verhandlung über diese Revision anzus Inseln die Beschlüsse noch zu fassen sein werden. Bezüglich fegen. Es muß fich alfo die Sache se br gründlich überlegt haben. des dritten Punktes erklären die Mächte sich bereit, schon jett Man wird ja seben, ob dieser gründlichen Vorbereitung auch die den Verbündeten die Nord- und Nordostgrenze Albaniens Verhandlung und das Urteil entsprechen werden. bekanntzugeben. Die Südost- und Südgrenze werden den Verbündeten mitgeteilt werden, sobald sie festgelegt sein Berlin , den 14. April 1913. werden. Was den vierten Bunkt betrifft, so sind die Mächte, Reaktion auf allen Gebieten. da die Lösung aller finanziellen Fragen einer technischen Kom­mission in Paris vorbehalten worden ist, an welcher Delegierte So furz die Sigung des Abgeordnetenhauses am Montag auch der Kriegführenden teilnehmen werden, der Ansicht, daß für war, so ist ihr Verlauf doch typisch zur Kennzeichnung des reaktio den Augenblid fein Grund vorliegt, das Prinzip der Kriegs- nären Geistes, der sich auf allen Gebieten preußischer Gesetzgebung entschädigung zu erörtern. und Verwaltung bemerkbar macht.

Politische Ueberlicht.

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Reporter- Phantasien.

Das Berliner Tageblatt" brudte in seiner Freitage Abenbausgabe eine Notia ab, in der der Geraer Korrespondent des Blattes behauptete:

Als dieser Tage der verstorbene Fürst Heinrich XIV. in Schleiz , der Residenz des reußischen Oberlandes, im feierlichen