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Staatsanwalt und Krupp- Anwalt.

Das erwiefene Panama .

ziehen wagte zwischen der Tat eines ort von Wartenberg und den Bestechungsmanövern von Brandt und Eccius, die zwar nicht der Rettung des Vaterlandes dienten,

aber durch Ausspionierung der Konkurrenspreise und der Lieferun­gen der Firma Krupp die Möglichkeit gaben, ihre Konkurrenz burdy Unterbietungen niederzuringen.

gegen arme Teufel von gemeinen Verbrechern oder gegen Preß Um es gleich zu sagen: nach der Ansicht des Staats.nder ins Zeug geben fann, die von den Herrschenden geachtet anwalts ist die Mitschulb der Firma Krupp an den eine mit den Mächtigen und Herrschenden verfippte Macht, Der Dant, den wir schon Herrn b. Gottberg schuldeten, gebührt find; sondern hier ging die Anklage gerade umgekehrt gegen Doch wir wollen nicht im Groll von Herrn Löwenstein scheiben. Brandtschen Bestechungen im vollsten Umfange erwiesen, also eben das, was wir als das Krupp Panama bezeichnet gegen eine Firma, der bis zum letzten Augenblid noch die doppelt und dreifach Herrn Löwenstein. Er möge Arm in Arm also eben das, was wir als das Krupp Banama bezeichnet Huld der mächtigsten Person des Reichs geleuchtet! Hier war mit Herrn Brandt hocherhobenen Hauptes den Schwurgerichtssaal haben. Das Wort Panama gebrauchte der Staatsanwalt feine Anerkennung, keine Beförderung, tein Orden zu ge- berlassen und sein Jahrhundert in die Schranken fordern. Wer freilich nicht, weder im bejahenden noch im bestreitenden winnen, wohl aber bitterste Anfeindung durch die einfluß Sinne. Das erstere lag ja auch weit außerhalb deffen, reichsten Stellen zu gewärtigen. was man von einem preußischen Staatsanwalt erwarten

die nun einmal bestehenden Geseze und anerkannte Moral fo radikal umstürzen will, wie Herr v.Gottberg und erst recht Herr fönnte. Aber zu bestreiten vermochte der Staatsanwalt Wie der herrschende Klingel gegen jedes schwächste öwenstein, der tut allerdings wohl nicht ganz flug daran, fid) das Panama erst recht nicht. Denn womit hatte der An- Beichen eines objektiven Verfahrens, das etwa ohne Ansehen eine Gerichtsverhandlung zum verwegenſten Experi­das Panama erst recht nicht. Denn womit hatte der An- der Verion vorzugehen entschloffen sein fonnte, loswütete, das mentierfeld auszusuchen. Es tönnte uns deshalb teine größere flagevertreter des Intendanturgerichts seine verblüffend baben ja die unglaublichen Artikel des Herrn v. Gottberg be- Genugtuung widerfahren, als wenn auch der zweite Verteidiger optimistische Darstellung, ein Panama liege nicht vor, gu begründen versucht? Damit, daß erst dann der auf fremdem wiesen, der von Staatsanwalt und Gericht nichts Geringeres sich in die Bahnen seines Mitverteidigers verlocken ließe. Was Boden gewachsene Begriff in den frommen deutschen Landen verlangte, als die Niederstampfung aller Rechts- fönnten wir uns besseres wünschen, als wenn Herr von Gottberg Heimatsrecht erwerben fönne, wenn die Bestechung höherer grundläge zugunsten einer kapitalistischen Wirtschaft, für bis zum Schluß als Schußheiliger über den Angeklagten schweben Offiziere und Beamter erwiesen sei, nicht nur die feiler bie moralische und kriminelle Schranken überhaupt nicht mehr und seinen heiligen Geist über ihre Verteidiger ausgießen würde. Schreiberseelen", wie Herr v. Welt die Herren Zeugleutnants mierte aller bisher geltenden Moral und allen straf­wegwerfend titulierte.

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Politische Ueberlicht.

Eine altnationalliberale Tagung.

Die Fuhrmänner oder, wie sie sich zu nennen belieben,

Die Bestechung höherer Beamter ist ja nun auch in prosessualen Bestimmungen zum Troß die Souperänität diesem Prozeß nicht bewiesen sie tonnte es ja auch großindustrieller. Herrenmoral. das en­schon deshalb nicht, weil jede Erörterung dieses Themas feits von Gut und Böse, sondern auch eine Anzahl in beiden Prozessen mit eiserner Beharrlichkeit vermieden richtsverhandlung gewissermaßen als eine arce, die sich von anderen bürgerlichen Blättern erklärten die ganze Ge­wurde- dafür aber lag auch nach der Ueberzeugung wochenlang vedantisch mit Rappalien" und" Quis- die Altnationalliberalen", haben, wie ihr Drgan mitteilt, am des Staatsanwalts die Bestechung durch höhere Beamte vor, mindestens durch einen allerhöchsten Krupp- Beamten, guilien" abquäle, während der ganze Bettel" der Ver. 2. November in Braunschweig eine Konferenz abgehalten, in der ehedem hoher deutscher Justizbeamter gewesen war. Und handlung überhaupt nicht wert sei. Nicht nur die fonfervative der Herr Fuhrmann eine Rede über die politische Lage ge­als der Mitschuld verdächtig hatte der Staatsanwalt ja Schlesische Zeitung" tutete fräftigft in dies Horn, halten hat, an die sich eine lange Aussprache schloß. Dem fondern auch die nationalliberale schon zwei Tage früher vier Magdeburger nationalliberalen Abgeordneten Kölsch wurde eine scharfe weitere Krupp Beitung" und die in der gleichen politischen Couleur ge- Rüge ausgesprochen, da er die Nützlichkeit des Militärboykotts Direttoren, darunter höhere Offiziere und Staatsfärbte National- Beitung" schmetterten ihre Fanfaren nicht recht begriffen hat, dann wurde die Art der Deckung der beamte, von der Vereidigung auszuschließen ersucht, ein legten Militärvorlage bemängelt und gegen die, prin­Antrag, dem der Gerichtshof ja auch entsprochen hat. Und in der gleichen Tonart in das Land. wir sollten meinen, daß diese attive Bestechung durch Wenn trotz alledem der Staatsanwalt zu einer solchen sipiell falsche Besik steuer" gezicht sowie die segens solche untadelige Stützen der Gesellschaft moralisch und Kennzeichnung der Kruppschen Kornwalzermoral gelangte, so reiche Wirkung der jetzigen Handels- und Zollpolitik- für friminell mindestens ebenso verdammenswert sei, als die fällt dies einem Staatsanwalt wie er felbft zugabbie Taschen der Großindustriellen und Groß. Berhöferung der Dienstgeheimnisse durch die mit Gelb oder in fchwersten Gewissenstonflitten abgerungene agrarier nämlich gepriesen. Gefälligkeiten bestochenen feilen Schreiberseelen". Beugnis sehnfach schwer in die Wagschale.

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Löwenftein, der Ueber- Ulrich.

Es ist ja so furchtbar wohlfeil, sich über die Unmoral der Kleinen zu entrüsten. Aber wenn gumal unter den faszinierenden Namen der allgewaltigen, an allerhöchfter Stelle so wohl attreditierten Firma Struppfid) einem Brandt Rechtsanwalt Löwenstein das Wort. Sein Vorgänger Nach dem Staatsanwalt erhielt als Verteidiger des Angeklagten nur mäßig bezahlten Subalternen in raffinierter Form im Kriegsgerichtsprozeß hieß Ulrich und war feines Zeichens die Versuchung naht und er der Versuchung erliegt, so ist ein Antisemit und allteutscher Surra- Patriot. Wir solcher Zeugfeldwebel oder Zeugleutnant oder Intendantur haben Herrn Ulrich seiner hurrapatriotischen Phrasenmacherei Sekretär moralisch wohl zehnmal ober hundertmal weniger schuldig, als so ein hochmögender, einflußreicher, mit den Spigen der Staatsbehörden auf du und du stehender rupp- Direttor, der einen berartigen Spionage und Bestechungsdienst einrichtet oder auch nur duldet, der durch Geld oder sonstige Begünstigungen die Bestechung erft er möglicht oder auch nur begünstigt.

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ei ften. Denn das, was der des Antisemitismus sicherlich nicht wegen träftig abgeschüttelt, aber wir müssen ihm nun Abbitte verdächtige Herr Löwenstein an hurrapatriotischen Phrasen zum Besten gab, stellte bei weitem alles in den Schatten, was sich der teutonischen Bruft des Herrn Ulrich entrungen hatte, Unsere All­teutschen und Antisemiten mögen sich begraben lassen. Sie mögen etliche Löwensteine engagieren und an ihre Spipe stellen! Rein ästhetischer Ctel würde sich auch derer bemächtigen, die von den politischen und wirtschaftlichen Zielen des Antisemitis­

mus nichts wissen wollen!

Aber sicherlich darf, Herr Löwenstein, obwohl er sich des Vorwärts" mit jo piel stoseworten annahm, ja nicht etwa glauben, baß wir ihm irgendwie gram feien. Im Gegenteil: der vielleicht allzu nüchternen Nebe des Staatsanwalts vermag pie unfinnig bombaftische Phrasenmacherei dieses Verteidigers erst ihr rechtes Gewicht zu verleihen.

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Dann kam die sogenannte, notwendigkeit" eines Verbotes des Streitpostenstehens und der Schutz der Arbeitswilligen" zur Sprache. Allgemein war man sich einig, daß das Streifpoftenstehen in feinem Fall geduldet berichtet parteioffiziös über diese Verhandlung: werden dürfe. Die Altnationalliberale Reichskorrespondenz"

Leider sei bei den bisherigen Reichstagsverhandlungen die prinzipielle Bereitschaft, für eine wirksame gefegliche Abhilfe ( d. h. das Verbot des Streifpostenstehens) zu sorgen, faum zur Erscheinung gekommen. Um so freudiger begrüßte man die in Wiesbaden beschlossene Einsetzung einer Kommission, die nach allen Anzeichen ihrer Aufgabe, durch Sichtung und Klärung des Materials zu positiven und befriedigenden Vors flägen zu fommen, gerecht zu werden sich be mühe. Die Debatte ließ freilich über die Erbitterung feinen Zweifel, die in der gesamten Industrie, bei Arbeitgebern wie bei den dem sozialdemokratischen Terrorismus preisgegebenen Arbeits nehmern, vor allem aber auch in unserem gewerblichen Mittel stande über die bisherige Behandlung dieser wichtigen Frage durch den Reichstag wie durch die Neichsregierung berriche. ergebnislofer Verlauf der nationalliberalen Kommissionsberatung würde darum nicht ohne schwerwiegende Folgen bleiben tönnen. Man erhoffte aber um so mehr brauch bare und wirksame Borschläge von der Kommission, als fie bemüht sei, in eingehender Fühlungnahme mit der Partei im Lande und vor allem auch mit den sachverständigen Berufsorganisationen Aufklärung zu erhalten."

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Schon im Hinblick auf das höchst instanzlich in szenierte und geförderte Stornwalzerfyftem founte Herr v. Megen mit Fug und Recht sagen, daß seine bon den hochmoralischen und sittenstrengen Krupp- Direttoren fogenannte Schreinerei" in Jtallen nicht den zehnten Teil so ehrenrührig fei. Und wenn der gute, brave väterliche Freund" und Mittelsmann v. Dreger dem Herrn v. Wiezen auseinanderzusehen suchte, daß etwaige Aruppiche Schweinereten" mit Megens dubiofem italienischen Privatgeschäft nicht auf eine Stufe ju stellen seien, da bei den Herr Löwenstein entdeckte, baß die strafrechtliche Seite Stornwalzereien und ähnlichen nicht einwandsfreien Dingen des Progeffes weit hinter ihrer politischen und in­doch immer das höhere Interesse der Firma" mit in Rücksicht suit riellen Bebeutung zurüdtrete, Gr fagte das nicht, um gezogen werden müsse, fo hält auch diese biedermännische dem Rechte zum Siege zu verhelfen, fondern um gang im Geiste nationalliberalen Reichsverband" vereinigten großen Politiker Eine ganz begreifliche Stellungnahme der im Alt­Schönfärberei vor den Tatsachen nicht Stich. Die höheren des Herrn v. Gottberg bie fapitalistische Unmoral zu und Staatsmänner", denn dem geschäftsführenden Ausschuß Interessen der Firma! Ja, steht hinter diesen Interessen rechtfertigen. So wenig vom Staate der Spionagebetrieb verfemt dieses vaterländischen Verbandes gehören an: nicht gerade das nadte materielle Intereffe fet, so wenig dort die Militärs und Staatsmänner sich genferten, nicht I ur des Herrn Krupp v. Bohlen, von den Diensten ihrer Kreaturen Gebrauch zu machen, so wenig sondern auch der Aufsichtsrats und Direk brauchten sich auch. Die Direktoren der Firma Krupp des Brandt­tionsmitglieder? Berr v. Eccius mit fchen Spionagesystems zu genieren, wir haben schon in unseren veit über 100000 M2. jährlich betragenden Einkommen war an Gloffen aur Rebe des Staatsanwalts auf die erheblichen Unter dem Interesse der Firma denn doch allzu reell intereffiert, fchiede, auf das Jrreführende einer solchen Argumentierung hin­und nicht anders war es bei dem sicherlich nicht viel schlechter gewiesen. Aber immerhin, wenn diefer Rechtsvertreter erflärt, gestellten Herrn Dreger und all den anderen Direktoren, die baß es ebensowenig wie im Stampf der Völker auch im wirtschaft. man uns doch wahrhaftig nicht als selbstlose Heilige lichen Kampf feststehende Moralgrundsäße geben könne, sondern hinstellen soll. Bei dieser Firma, bie uns quafi als Bestand das da eben jebe Spionage, jebe Bestechung ge teil unserer heiligsten Nationalgüter aufgeschwagt werden foll, rechtfertigt jei, fe haben wir an sich nichts gegen eine wird in den höheren Beamtenposten ich weres Geld foldje prinzipielle Blobftellung unserer tapita. berdient. Das höhere Intereffe der Firma" hat für die ristisen Gesellschaft. Der Sozialismus behauptet ja Mitglieder der hohen Beamtenhierarchie der Firma einen schon längst, daß der Kapitalismus alle Gefeße der Moral und bes verdammt metallischen Beigefd) mad. Wit Rechts brutal unter die Füße trete. Wir Sozialdemokraten allen fentimentalen Baseleien bleibe man uns also gefälligst fönnten uns am Ende gar nichts sehnlicher wünschen, als wenn die bom Leibe. jest wieder von Geren Löwenstein proflamierte fapitalistische Un­moral vom Gericht ihren Segen und ihre Bestätigung empfangen würde.

feinem

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Bartels, C. Volckmar, Fabritbesitzer, Magdeburg- Budau. b. Braunschweig . Saufmann, Hamburg . Bubl, Neicherat, Weingutsbefizer, Deidesheim.- Fuhrmann, Mitglied des Ab­geordnetenhauies, Berlin- Wilmersdorf . Haarmann, Mitglied bes Abgeordnetenhaufes, Geh. Inftizrat, Dortmund . Hirsch, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Handelskammerſyndifus, Essen. Dr. Lahm, Geb. Schulrat, Worms , Dr. Leidig, Professor, Regierungsrat a. D., Berlin- Wilmersdorf. Dr. Levy, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Fabritbefizer, Hohensalza.- Dr. Prager, Arzt, Fürth i. Bayern . Dr. Röchling, Mitglied des Abgeordneten hauses, Landgerichtsdirektor, Berlin- Wilmersdorf. Dr. Schifferer, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Gutsbefizer, Charlottenhof bei Stiel,

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Bur bayerischen Königsfrage.

Entweder hätten

den Gründen des Königswechsels erteilt hatte, erhielt er im voraus Bevor der Steichsrat Freitagnachmittag feine Zustimmung zu eine allerhöchste Botschaft, in der Ludwig III , der am 5. November Eine so viel schärfere, präzisere, erschöpfendere Formulie als König die Regierung angetreten und von den dem König von rung der Anklage wir auch von dem Staatsanwalt hätten erwarten dürfen darin wenigstens trug er bem allgemeinen Gottesgnaden zukommenden Rechten Befit ergriffen hat, den Reichs. Etwas anderes freilich ist es, wenn Herr Löwenstein, statt sich räten, an deren Arbeit er lange Jahre tätigen Anteil genommen Rechtsempfinden Rechnung, daß er für Herrn Ecctus, ben lediglich zum Apostel des von Herrn v. Gottberg zuerst verkündeten habe, seinen föniglichen Gruß entbot. Direttor, auf Bejahung der gleichen Schuldfrage und moralischen Nihilismus herzugeben, sich auch anmaßt, über die Crailsheim über den Königswechfel und bestätigte dem Freiherrn Dann referierte Graf Buerkennung des gleichen Strafmaßes plädierte wie für moralischen und politischen Beweggründe der Sozialdemo- v. Sertling, er habe in der Abgeordnetenkammer mit Recht gegen fein Werkzeug, Herr Brandt. Ja, so argumentierte der tratie urteilen zu wollen, wenn er zum Beispiel Liebknecht wegen die Behauptung protestiert, daß verfassungswidrig bor Staatsanwalt, Herrn Eccius als der Urheber und Auffeiner parlamentarischen Ausführungen schmähliche Vergegangen fei. Darauf wurde ohne Debatte und Widerspruch der fraggeber, ber Geldgeber für den freundschaftlichen bächtigungen" vorwirft oder wenn er gar die unfäglich ab Sönigswedsfel fanttioniert. Verkehr mit den Feuerwerkern und Beugoffizieren, ist im furde Behauptung aufstellt, daß die vom erwärts" gebrach­Grunde noch in höherem Maße schuldig als Herr Brandt, ten Enthüllungen auf der gleichen Stufe ständen, wie das Be- lungen zwischen den Liberalen und dem Ministerium in der Königs Die Münchener Post" fordert Aufklärung über die Verband der als Erekutivorgan nur bas ausführte, was die Firma vont e chungssystem der Firma Krupp . ihm verlangte. frage, da die antiparlamentarische Lösung in liberalen Streijen Herr Löwenstein bewies zum Ueberfluß seinen Geschmack da schwere Verstimmungen hervorgerufen hat. Es feien, io schreibt Aber nicht nur die Verantwortlichkeit des Mitangeklagten durch, daß er nicht nur gedanklich delirierte, sondern auch in den unier Parteiblatt, zwei Möglichkeiten denkbar. Gecius beleuchtete der Staatsanwalt in dieser Weise, sondern Ausbrüden jedes erlaubte Maß überschritt. So sprach er von der die Liberalen mit Herrn v. Hertling unter einer Dede gespielt, das auch die mehr als befremdende Haltung der übrigen Schamlosigkeit" des Vorwärts", der zwar selbst auf Grund beißt sie hätten nur des Scheines wegen tapiere Fragen erhoben, Strupp Direttoren. Man leje im Prozeßbericht nach, von Bertrauensbrüchen seinen Lefern mancherlei Material vorfebe, sich aber im vorans damit einverstanden erklärt, daß der Minister was er über die Herren Dreger, Muehlon, Marquardt usw, fagte. aber nichtsdestoweniger die Kornwalzermoral der Firma Strupp präsident im Sinne des Gottesgnadentums unter Ausschaltung An Herrn Nötger ging er seltsameriveise vorbei, und doch hätte nicht herb genug verurteilen könne. gerade dieser Herr eine ganz besondere Charakterisierung ver. Auch das wollen wir Herrn Löwenstein nicht allzu sehr ver- das sei die zweite Möglichkeit, Herr v. Hertling bätte sich einfach des Parlaments, wenn auch verbüllt. vorgehen würde. Oder, dient. Aber vermutlich hatte auch der Staatsanwalt feine übeln. Er weiß offenbar nicht, was er tut. Bet seinen verwegenen nicht an das Ablommen mit den Liberalen gehalten, bätte die Liberalen Luft, ohne zwingende Not in ein Wespennest zu Bergleichen verliert er jeben Maßstab. Nicht ein Mangel des guten übers Ohr gehauen und die Liberalen feien über diese Ueber greifen! Willens, sondern ein völliges Versagen des Intelletts ist es sicherlich, Um so schwerer wiegt bas, was der Staatsanwalt bennoch was feine unbegreiflichen Parallelen ermöglichte. Deshalb er rumpelung dann so verdugt gewesen, daß sie alles über sich ergehen aus seiner Amtspflicht heraus zu sagen für notwendig hielt. ttären wir auch nur, nicht um uns ber Oeffentlichkeit gegenüber zu ralismus nicht ein Opfer diefes Rönigsspiels ließen. Die Münchener Bost" schließt: will der gibe Es war sicherlich nur der äußerste Niederschlag, die Quint rechtfertigen, sondern nur um dem Begriffsvermögen des Herrn werden, so muß er jegt vor allem der Deffent effenz dessen, was zu sagen war. Denn das darf man dem 2öwenftein nachzuhelfen, daß zwischen den unerbetenen und ichkeit die Geschichte erzählen, was hinter den werben, fo muß er jegt vor allem der Deffent Staatsanwalt ohne weiteres glauben, daß er Tag und nicht durch Beftechungsgelber erworbenen politisen tuliffen borgegangen, und Nacht darüber nachgedacht hat, wie weit er irgend Enthüllungen des Vorwärts" und dem im geschäftlichen was mit Herrn in von Hertling in diesem Prozeß die Berücksichtigung des Staatsinteresses mit Interesse der Firma Krupp durch einen Beste chungsfonds entscheidenden Frage seiner Pflicht vereinigen fönne. Denn als das Staatsinteresse proklamierte die ganze hin ein nicht ganz unwesentlicher Unterschieb be- worden ist." fyftematisch betriebenen pionagesystem immer der parlamentarischen Mitwirtung vereinbart staatserhaltende Presse, proklamierten ja alle einflußreichsten steht. Vielleicht versteht das Herr Löwenstein auch jetzt noch nicht. Instanzen die Interessen der Firma trupp. Aber wir können ihn dann eben nicht helfen und müssen ihn seinem Es war ja nicht wie fonst, wo der Staatsanwalt unter Schidjal überlassen. Berrät doch ohnehin heftigste Geistesverwir­

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Ein gutes Geschäft.

Die Absetzung des Königs Dtto von Bayern bedeutet auch für

dem Beifallsniden der Mächtigen im Staate rung der Bergleich, den dieser nicht allbeutsche Verteibiger zu die Kinder des bisherigen Regenten und nunmehrigen Königs