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der Rutscher und Arbeiter der Firma Theodor Shmiedigen.] Ein Kampf ums Wahlrecht. Otto Frante referierte. Bon den Streifenden ist noch keiner ab­Richt als ob wir der Jugend Tanz und Freude mißgönnten, trünnig geworden. Fremde Arbeitswillige sind nicht im Betrieb: Gemeindewahlrecht in Chemniz wendet sich der Wahl- für die Jugend Gift. Bisweilen find leider solche Klubs" Ab­Gegen das bobenlos ungerechte Gestlaffen aber die alkoholfeuchte Geselligkeit" in diesen Klimbimpereinen ist nur einige Arbeiter, welche Jahre lang bei der Firma beschäftigt rechtsantrag, den die sozialdemokratische Stadverordnetenfraftion in splitterungen von vernünftigeren Vereinen und nicht selten ent­find, glauben aus Dankbarkeit ihren Streifenden Kollegen in den Form einer Eingabe an das Stadtverordnetenkollegium gerichtet springen fie dem Erwerbsfinn irgend eines flauen Rüden fallen zu müssen. So fahren drei Kutscher Spedition für hatte. Er hat folgenden Wortlaut: die Firma H. Bollmann, Invalidenstr. 101, und nachfolgende Wirts, der weiß, wieviel die jungen Burschen im Vereinslokal" Fuhrwertsbefizer verrichten Streifarbeit: F. einge, Reiniden­Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, den Rat sigen lassen. Häufig werden zur Steigerung des Alkoholkonsums dorf, Grüner Weg 2;. Racarowski, Reinidendorf, Waldersee­zu ersuchen, ein neues Ortsgefet, betr. die Wahl der Stadtverord- studentische Kommerssitten mit Couleurbändern, Bierzipfel und straße 19;. Reitel, Emdener Straße 49; A. Valentin, neten, dem Stadtverordnetenkollegium zur Beschlußfaffung vorzu- anderem Trödel eingeführt. Bringen- Allee 58; E. Wildenhain, Müllerstraße 49; F. Schneider, Blözenfee, und G. Finke, Reinidendorf, Walderfee­feeftraße 12. Die Arbeiterschaft wird aufgefordert, Solidarität au üben und Streifarbeit zu verweigern.

Deutsches Reich .

Tabatarbeiteranssperrung in der Großzeinkaufs­gesellschaft deutscher Konsumvereine.

legen. Als Wahlrecht ist das allgemeine, gleiche, geheime und Die Mitglieder dieser wilden Vereine stehen außerhalb jeder direkte Wahlrecht auf der Grundlage des Verhältniswahliystems erzieherischen Beeinflussung. Sie sind ganz sich und ihren Alters­vorzusehen. Nicht mehr wie die Hälfte der Stadtverordneten darf genossen überlassen, von denen ihnen die Helden im Saufen aus Hausbesitzern bestehen. Die Zahl der Stadtverordneten ist und Lieben" besonders zu imponieren pflegen. Das alles führt zu zu erhöhen. einer geistigen und förperlichen Abstumpfung, auf die keinerlei An­

Gerichts- Zeitung.

Genosse Noste begründete den Antrag. Eingangs seiner Aus- regung mehr zu wirken vermag. führungen wies er darauf hin, daß im Laufe der Jahre seit Bestehen Schöne Predigten helfen dann nichts mehr. Es muß hier, wie des Sechsklassenwahlrechts die von der sozialdemokratischen Fraktion überall, vorgebeugt werden. Wo die Eltern verfagen, müssen eingebrachten Wahlrechtsanträge stets mit allen bürgerlichen Stimmen fich Arbeitskollegen der jungen Leute annehmen und fie den geselligen Die G. G. G. sperrte die im Filialbetriebe Frankenberg i. S. Kreisen der Unmut über dieses Geldfadswahlrecht in der Deffentlich- uns überall dafür gesorgt werden, daß die jungen Leute neben abgelehnt worden sind. Jezt mache sich aber auch in bürgerlichen Veranstaltungen der freien Jugend zuführen. Freilich muß auch bei beschäftigten Zigarrenarbeiter aus, weil diese sich nicht bereit er- feit geltend. In dem Augenblicke ericholl von außen, vom der Belehrung auch recht viel gutes Bergnügen vorfinden. Man Härten, unter einer plöblich angeordneten Arbeitsverschlechterung Blaze vor dem Rathause her, tausendstimmiges darf nicht gleich den Moralprediger spielen, wenn sich nicht alle zu arbeiten. Zur Orientierung diefes gewiß bedauerlichen Vor- och. das dreimal erklang und dem allgemeinen gleichen geheimen für ernste Borträge intereffieren. Wer aus der Sumpfluft der ganges biene deshalb nachfolgende Klarstellung. In diesem in und direkten Wahlrecht galt. Im Saale brachen die bürgerlichen wilden Klubs" zu uns kommt, wird sich erst allmählich an uns ge­Frankenberg i. S. feit mehr als 13 Jahren bestehenden Genossen Stadtverordneten und die Ratsmitglieder in ein lautes Lachen aus. wöhnen müssen. Notwendig ist zunächst, daß wir die zahllosen schaftsbetriebe besteht von Anfang an die Einrichtung, daß die Noste rief den bürgerlichen Lachern zu: Das Lachen wird Ihnen wilden Jugendvereine in Stadt und Land recht scharf aufs Storn Bigarrenmacher ihre an einem Tage gefertigten Bigarren in einen im Laufe der Jahre ichon vergehen!" In fritischer Rede fennzeichnete nehmen. Schragen( Raften) reihenweise hineinlegen und abliefern. Mit Genoffe Roste das ganze Gemeindewahlrechtselend in Chemnik, diefer Einrichtung, die in vielen Betrieben ohne Schaden für den wies auf die grenzenlose Entrechtung des größten Teiles der Chem­Fabrikanten besteht, will die Leitung der G. E. G. brechen. Sie niger Bürger hin, der durch dieses Wahlunrecht zur Einflußlosigkeit lieg beshalb gang plöblich, ohne den Versuch einer Verständigung verdammt ist. An Hand der Wahlrechtszahlen beleuchtete er treffend mit den Arbeitern zu machen, am Sonnabend letter Woche an- die ungerechte lebermacht des Bürgertums über die arbeitende Be­Bolizeilich gestörte Jugendversammlung. ordnen, daß bon diefer Woche an alle Zigarrenmacher ihre gefer- bölferung. Weiter geigte er, toie der aufreizende Charakter des tigten Bigarren noch auf einen mit Leinen überspannten Rahmen Gemeindewahlrechts noch verstärkt werde durch die Stadtrats- versammlung stattfinden. Genoffe Kubig hatte die Absicht, vor den In Niederschönhausen sollte am 7. September eine Jugend­auszulegen und abzuliefern hätten. In dieser Abänderung des Ar- wahlen, die das Stadtverordnetenkollegium vorzunehmen hat. Jugendlichen über Frizz Reuter zu reden. Aber er kam nicht dazu. beitsverhältnisses jehen die Arbeiter mit Recht eine Mehrarbeit, Diesen also eine Verschlechterung ihres Arbeitsverhältnifies und erfuchten Arbeiter nicht länger gefallen. Zustand ließen sich bie Chemnizer Polizeiwachtmeister Förster erschien vor Eröffnung der Versamm­darum, sofern diese Arbeitsweise partout zur Einführung fommen lichen Herren sprach zunächst der Stadtverordnete 2ang- fich au entfernen hätten, da die Versammlung eine politische sei. Von den bürger- lung im Saale und verlangte, daß alle Personen unter 18 Jahren folle, eine Aufbefferung des Barlohnes um 20 Pf. pro tausend Bi hammer, der bemerkte, daß der Antrag nur aus agitatorischen Vergebens versuchte Genosse Kubig dem Beamten flarzumachen, garren. Der Obermeister Steffen, dem dieser Vorschlag, ge- Gründen, wegen der Nähe der Stadtverordnetenwahlen ein- daß sein Verlangen ungefehlich sei, da es sich nicht um eine poli­macht wurde, erklärte darauf, daß die G. E. G. fich auf nichts gebracht worden sei. Dann bemerkte er, daß er Gegner des jezigen tische Versammlung handele. einlaffe; wer seine Bigarren nicht auf die Rahmen lege, fei ent- Wahlrechts, aber auch Gegner des allgemeinen und gleichen Wahl- brangen in den Saal und trieben jeden hinaus, der ihrer Ansicht Mindestens acht Polizeibeamte laffen. Hierauf wandten fich die Arbeiter am Dienstag, den rechts sei. Diese Demonstration der Sozialdemokraten fönne nicht nach zu den jugendlichen Personen gehörte. Nach dieser vollkommen 4. November, durch den Arbeiterausschuß noch einmal an den unterstützt werden. Der Antrag müffe abgelehnt werden. In das- unberechtigten Polizeitat tonnte Rubig reden. Begreiflicherweise Obermeister mit dem Ersuchen, mit der angedrohten Entlassung selbe Horn tutete auch der Stadtverordnete Schierfandt, ein Lehrer tnüpfte er an das mit dem Vereinsgefek in Widerspruch stehende solange zu warten, bis die maßgebenden Instanzen in diesem und Mitglied der freifinnigen Volkspartei. Jum Vorgehen der Beamten an. Falle, da ein Tarifvertrag besteht, der Borstand des Deutschen war es zu viel Theater. Genosse Straube wies die Aus- Polizeibeamten beleidigt haben. Das meint wenigstens der Polizei­Bei dieser Gelegenheit soll er die Tabatarbeiterverbandes und die Leitung der G. G. G. rufen und eventuell entschieben hätten, da es doch nicht darauf an- fogialdemokratischen Antrag ange- führungen der bürgerlichen Gegner zurück und beantragte, den wachtmeister Förster, der Strafantrag gegen Kubig gestellt hat. tomme, ob diese Neuerung 14 Tage eher oder später eingeführt Der Antrag auf Ueberweisung an einen Ausschuß fand wohl ge- teidiger zur Seite stand, vor dem Schöffengericht Bankow zu ber­Ausschuß zu überweisen. Gestern hatte sich Kubig, dem Rechtsanwalt Kurt Rosenfeld als Vera würde. Darauf antwortete Obermeister Steffen kurz und bündig, nügende Unterstüßung, aber er wurde dann gegen die Stimmen antworten. Nach der Angabe des Wachtmeisters Förster und eines daß es für sie, der Leitung der G. G. G., gar teine Instanzen gebe, unserer Genossen und drei bürgerlichen Stimmen abgelehnt. Der anderen Polizeibeamten soll tubig gesagt haben, die Beamten die ba mitzureden hätten; wer sich weigere, die Zigarren auf den Wahlrechtsantrag selbst fand, wie das schon in früheren Fällen ge- gingen gewiß auf höheren Befehl, aber nicht aus eigenem Antriebe Rahmen zu legen, sei sofort als entlassen zu betrachten. Nachdem fchehen ist, überhaupt teinen bürgerlichen Stadtgegen die Arbeiterbewegung vor, fie feien ja nur arme Schächer, die so bie Einigungsversuche erfolglos geblieben oder versperrt worden berordneten zur Unterstützung; er wurde gegen die bielleicht morgen zu einem Sozialdemokraten gingen und ihn um maren, mußten die Arbeiter den Betrieb verlassen. Vor Zuzug Stimmen unserer Genossen abgelehnt. Die Chemnizer Ar- Lohnerhöhung bäten. nach den Zigarrenfabriten der G. E. G. in Franken beiterschaft aber steht wie ein Mann hinter ihren berg i. S., Hodenheim i. B. und Hamburg wird vertretern und wird dafür sorgen, daß die Wahl streng gewarnt. rechtsfrage auch in der Arbeiterstadt Chemniz auf der Tagesordnung bleibt.

Die bürgerliche Bresse bemächtigt sich bereits dieses für fie so interessanten Falles. Sie brudt unter der Ueberschrift:" Aus­Sperrung in einem fozialdemokratischen Betriebe" eine Darstellung bes Frankenberger Tageblattes" nach, die wie folgt lautet: " Die fozialbemokratisch geleitete Bigarrenfabrit der Groß­eintaufsgenossenschaft deutscher Konsumbereine ist weit davon entfernt, ein Musterbetrieb im Sinne des sozialdemokratischen Brogramms zu sein. Uns ist das an fich gleichgültig. Für uns ist auch die Fabrik der Genossenschaft ein Privatbetrieb, der mit sich allein fertig zu werden hat. Wir haben deshalb auch zu allen Vorkommnissen geschwiegen, die sich im Laufe der Jahre Sort zugetragen haben und zu unserer Kenntnis gelangten, haben die Briefe eines enttäuschten Genossenschaftsarbeiters ungebrudt gelaffen und haben es abgelehnt, darauf einzugehen, daß die Arbeiter eine Zeitlang ohne jeden Tarif arbeiteten. In einem bürgerlichen Betrieb wäre dies freilich nicht so dahingegangen. Es soll auch hier nicht näher auf das ganze System eingegangen werben. Algemeines Interesse aber beansprucht, und das soll hier mitgeteilt werden, daß 140 Arbetter und Arbeiterinnen der hiesigen Zigarrenfabrik der G. E. G., die vor kurzem ihren schönen Neubau in Betrieb genommen hat, am Dienstag ent­laffen worden sind, weil sie sich weigerten, tarifwidrige Arbeit zu leisten. Die Sache spielt schon längere Zeit; es handelt sich um das Auflegen, das im Tarif nicht vorgesehen ist, im neuen Betrieb jedoch verlangt wird. Da die Arbeiter hierdurch wöchent­lich eine Einbuße von 1 bis 1% Stunden Arbeitszeit haben, forderten fie für das Tausend 20 Bf. mehr, was in der Woche etwa 60 Pf. ausmacht. Die Betriebsleitung ging hierauf nicht ein, sondern erklärte schließlich: Wer nicht auflegt, ist entlassen! Dabei blieb es troß aller Vermittelungsversuche, und die Folge war die Entlaffung der etwa 140 Arbeiter und Arbeiterinnen, die ihrerseits an ihrem mehrfach gefaßten Beschluß festhielten."

Wie uns später mitgeteilt wird, finden am Sonnabend Ver nandlungen zwischen der Zentralleitung der Großeinkaufsgenossen­schaft und der des Tabatarbeiterverbandes statt.

Aus der Partei.

Wilhelm Schröder.

einem

übrigen sei ihm aus seiner Tätigkeit als Bantower Gemeinde­Stubig bestritt, sich in dieser Form geäußert zu haben. Im vertreter bekannt, daß sich Bolizeibeamte an sozialdemokratische Gea meindebertreter gewandt haben mit der Bitte, für Erhöhung der Während der Beratung des Wahlrechtsantrages fand eine Gehälter der Polizeibeamten einzutreten. Demonstration vor dem Rathause statt. Nach Schluß Der Amtsanwalt beantragte eine Geldstrafe von 50 M. Der der Fabriken strömten Hunderte und aber Hunderte von Arbeitern Berteidiger plädierte auf Freisprechung, weil nicht erwiesen sei, daß bem Marktplatz zu, der bald besetzt war und weiter ankommenden der Angeklagte die betreffende Aeußerung getan und als Versamm­Massen feinen Blaz mehr bot. So weit es möglich war, wurden lungsreferent in Wahrnehmung berechtigter Interessen gehandelt Schußleute nach dem Marktplatz beordert, die sich bemühten, die habe. Das Gericht verurteilte Rubig zu einer Geldstrafe von Maffen zu zerstreuen. Schließlich forderte ein bekannter Genoffe die 50 M. Demonftranten auf, fich ruhig zu entfernen. Mit einem spontan zum Ausdruck kommenden, tausendstimmigen dreifachen Hoch auf das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlrecht gingen hierauf in größter Ordnung die Massen auseinander. Die Polizei fand feinen Anlaß zum Einschreiten.

Eine rote Woche" brachte unserer Partei in Wien 10 000 und in Niederösterreich außerhalb Wiens 2500 neue Parteimitglieder. Da bor einigen Wochen die Frauenorganisation Desterreichs 1500 neue Mitglieder gewonnen hat, sind in den letzten Wochen in Wien und Niederösterreich 14 000 Männer und Frauen der Parteiorgani­fation zugeführt worden. Und dies in der denkbar ungünstigsten Beit!

Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Prefprozeffe.

tag der verantwortliche Redakteur der" Chemnizer Boltsstimme" Wegen Beleidigung des sächsischen Offigierkorps stand am Frei­we her bor der Straftammer des Landgerichts. Die Voltsstimme" hat in einer Notiz den bekannten Erlaß des sächsischen Kriegs­minifters gloffiert, der Arm in Arm mit Herrn Falkenhayn vom preußischen Striegsministerium ausgezogen war, um für entlassene Offiziere gut lohnende Beschäftigung in Fabrikkontoren und Sandelshäusern zu suchen. Durch diese Kritit soll das gesamte Offiziertorps beleidigt worden sein. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe bon zwei Monaten.

Streifenden wurde Genoffe Rauch von der Bolkszeitung" in Wegen Beleidigung eines zum Arbeitswilligen gewordenen 3ittau zu 50 M. Geldstrafe verurteilt. Die Beleidigung war in einem Artikel der Boltszeitung" enthalten. Dem Kläger wurde nachgesagt, daß er durch falsche Vorspiegelungen höhere Unter­stützung bezogen habe. Als es zur Klage tam, hielten die als Zeugen in Betracht kommenden Bersonen nicht stand. Ein Ver­gleichsvorschlag des Klägers, 50 M. in die Kaffe der Gelben au zahlen, hatte Genosse Rauch natürlich abgelehnt. Der Kläger hatte eine empfindliche Freiheitsstrafe beantragt, dem das Gericht aber nicht stattgab.

Jugendbewegung.

Die Gefahr der Bersumpfung.

Freitagnachmittag fand im Hamburger Krematorium die Gin äscherung unseres verstorbenen Genossen statt. Ein größerer Streis von Parteigenoffen aus Hamburg , Berlin und anderen Orten hatte sich neben den Familienangehörigen in der Halle des Krematoriums bersammelt. Unter den zahlreichen Blumenspenden, die den Sarg bebedten, befanden sich Stränge vom Parteivorstand, vom Verein Ueber dem Stampfe gegen die bürgerliche Jugendpflege darf Arbeiterpresse, von der Nedaktion des Vorwärts", von verschiede- man die Warnung vor den zahlreichen wilden Jugend­neit Organisationen und anderen. Reichstagsabgeordneter bereinen nicht vergessen. Unter zahlreichen Klub" namen, bon Frohme hielt eine tiefergreifende Gedächtnisrede. Nach ihm denen solche wie Freundschaftstreis, Harmonie, Humor" u. a. m. sprach Hermann Molkenbuhr im Namen des Parteivorstandes, beliebt sind, locken sie junge Leute an. In folchen wilden Jugend­Emil Eichhorn im Auftrage der engeren Kollegen Schröders, flubs verbindet fich mit der lächerlichsten Bereinsmeierei tindisches ein Vertreter des Wilmersdorfer Parteivereins, dessen Vorsigender gehörigkeit zu einem solchen Slub besteht darin, daß die ihm an­Wichtigtun und öder Stumpfsinn. Der einzige Erfolg der Zu­der Verstorbene gewesen ist, ein Vertreter der Berliner Arbeiter geschlossenen jungen Leute fabelhaft rasch ihr Taschengeld los werden jugend und Eduard Bernstein namens der Sozialistischen und meist noch einiges dazu. Spielen und Saufen ist der einzige Monatshefte". Alle Redner rühmten die Treue, Opferwilligkeit, Be- 3wed" diefer Vereine, und der junge Mann, der ihnen berfallen scheidenheit und Charakterstärke des Genossen Schröder, der auch ist, lebt tatsächlich dem Wahne, das seien die einzigen Bergnügungen, von den Genossen, die nicht immer seine Ansicht teilen konnten, die ihm geziemten. ale guter Stamerad geschätzt worden sei. Schröder habe durch sein rastloses Wirken in der Parteibewegung einen Anspruch darauf, daß sein Name unter den besten der Parteigenossen genannt wird. Schmerzbelvegt fah die Trauergemeinde den Sarg in der Tiefe verschwinden, während Harmoniumtlänge die Feier beendeten. Bild, bas auch auf weite verfpießerte Arbeiterfreife noch zutrifft.

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die entsprechenden halbflüggen Damen " herangezogen werden. Halb Das Vereinsleben gipfelt dann ab und zu in einem Ball, zu dem mit Belustigung, ha 6 mit Bedauern sieht der Beobachter auf solchen Festen", wie die Mütter strahlend bor Glüd die jungen Bärchen tanzen fehen. Ein Staterbummel" schließt sich an. Das ist ein

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