Einzelbild herunterladen
 

im Konfliktsfall gegen die Türkei oder einen anderen Balfanstaat, momit Rumänien gemeint war, der Rüdenschuh gegen Desterreich garantiert wurde.

Politische Ueberlicht.

Ein Vorspiel zur Zaberner Reichstagsdebatte.

Die Anleihe angenommen. worden! Wir fragen nun die Landeszeitung": st es wahr, daß Herr Engel von Mülhausen plöglich ver­Paris, 1. Dezember. ( Privattelegramm des Vor­schwunden i st unter Zurüclassung fciner Kinder? Wo befindet sich das Geld, das die Mit. märts".) Die Kammer stimmte mit 291 gegen 270 Stimmen für glieder der Elsaß- Lothringischen Vereinigung für Volksfürsorge" eine Anleihe von 1300 Millionen, wegen der Barthou die Ver­trauensfrage gestellt hatte. an den Vorstand als Prämie bezahlt haben?"

Die geweihte Stätte.

Portugal .

Die Gemeinderatswahlen.

Auf Antwort kann die Mülhauser Volkszeitung" lange warten. Auch haben wir bisher noch nicht gelesen, daß die Zen­trumspresse auf die beiden angeführten Vorkommnisse auch nur Im Reichstag benutte Herr von Bethmann Holl- mit einem Wort eingegangen ist. Sie wird sich hüten, weil dann Lissabon , 1. Dezember. Die Gemeinderatswahlen, die gestern iveg am Montag die Gelegenheit der Frage des Präsidenten, schwarze Parteifreunde bloßgestellt werden müssen. stattgefunden haben, haben mit einem Siege der Regierung wann er die Zaberner Interpellationen beantworten werde, geendet. Nach den vorläufigen Ergebnissen sind in 158 Wahlkreisen um feinen Standpunkt zu der Leutnantsdiktatur in der ministerielle Kandidaten gewählt worden, während die Opposition eljässischen Stadt schon vorweg zu nehmen. Natürlich konnte Der Breslauer Magistrat hat nach einer Meldung in 14 Kreisen siegen fonnte. Die endgültigen Resultate werden diese Stellungnahme, wenn der Reichskanzler nicht ausschließ des Berliner Lokal- Anzeigers" beschlossen, die Jahrhunderthalle morgen veröffentlicht werden. Die Wahlen sind im allgemeinen lich als Generalmajor v. Bethmann Hollweg weiter leben will, nur dahingehen, die unerhörten Vorfälle zu verurteilen. grundfäßlich nicht zur Veranstaltung politischer Versammlungen ruhig verlaufen. Nur in Barcelos und Espinho tam es zu unbe­und zu sonstigen politischen Zwecken herzugeben. Er begründet deutenden Tumulten. Das tat der Reichskanzler mit den Worten, daß die Autorität dies der Stadtverordnetenversammlung gegenüber damit, daß der Geseze ebenso geschützt werden würde, als die der Verlauf der Jahrhundertfeier der Halle einen solchen England. der Ordnung und der öffentlichen Gewalt. Allzuviel ist das Stempel der Weihe aufgedrückt habe, daß sie nicht zum Schau­Der Vertrag mit der Türkei . freilich nicht, denn leider hat man bisher ja wenig Erfahrungen plat politischer erregter Versammlungen werden darf. London , 1. Dezember. Nach dem Daily Telegraph " fteht der nach der Richtung hin gemacht, daß der bürgerliche Staat Der Beschluß erscheint uns als ein Zeichen des englisch - türkische Vertrag vor dem Abschluß. England erhält danach energisch darauf halten würde, daß der Militarismus nur sein politischen Verfalls, der im liberalen Bürgertum die Stonzeffion für alle Betroleumquellen in Arabien , Werkzeug, aber nicht sein Herrscher ist. Das weitere wird mehr und mehr um sich greift. Würde die sogenannte Mefopotamien und Syrien . Für den geplanten Uebergang man ja sehen! Am Mittwoch wird der Reichstag über Jahrhunderthalle, diese durch die Erinnerungsfeiern an die von der Koblen zur Delfeuerung bei der britischen Marine iſt Zabern sprechen. Befreiungskriege geweihte Stätte" nicht am besten gewürdigt dies natürlich sehr bedeutungsvoll. Zweitens werden die Grenzen Eine Vorlage über die Verlängerung des werden können durch eine unbeschränkte Aussprache und Be- des Sultanats Soweit auf Grund der englischen Forderungen Handelsvertrages mit dem britischen Reiche lehrung über des Staates Wohl und Wehe? geregelt; der Sultan, der unter englischer Vormundschaft steht, wird wurde von dem Konservativen Hoesch zu einem so unge- Aber die Furcht vor der Sozialdemokratie wird diesen ein großes Hinterland erhalten. Die Schiffahrt auf dem schickten Ausfall im Sinne des Bundes der Landwirte be- Beschluß verursacht haben! So sind nun die liberalen Euphrat und Tigris soll eine internationale Gesellschaft nugt, daß jogar Herr Delbrück und der Zentrumsagrarier Männer von Breslau . Fürst Bülow hat also, wie man sieht, erhalten, bei der England 50, die Türkei 25 und Deutschland Herold von ihm abrückten. Unsere Genossen Molten mit seiner Stritit recht. 25 Broz. Anteile hat. buhr und Bernstein , sowie der Fortschrittler Dr. Pach­nice, gaben dem vorwißigen Agrarier die gebührende Antwort.

-

-

=

Auch ein Säbelheld.

Schweden .

- Die kommenden Militär. Eine durch einen angetrunkenen Effigier veranlaßte nächtliche Russenheße und Spionage. Das Gesetz über die Wiederaufnahme eines Dis- Straßenfzene, die in Thorn viel besprochen wurde, beschäftigte jetzt vorlagen. ziplinarberfahrens gegen Reichsbeamte noch das Kriegsgericht. Der Leutnant Hans Ritter vom 61. Jn Die Militärfrage macht zurzeit die ganze schwedische wurde von den Genossen Landsberg und Dr. Liebfanterieregiment be drohte vor furger Beit in einem effentlichfeit mobil. Die Zeitungen widmen ihr einen großen knecht ob seiner Sniderigkeit einer scharfen Stritif unter- te ft aurant in angetrunkenem Zustande einen Gast Teil ihres Inhalts, und das Publikum schauert. Der Forschungs zogen, wobei auch die die Wiederaufnahme bewußt erschweren mit dem Degen, so daß einige Kameraden, die sich in Zibil in reisende Sven Hedin treibt eine wüste Russenhete, und die den Bestimmungen der Strafprozeßordnung beleuchtet wurden. demselben Lokale befanden, es für geraten hielten, ihm die Waffe Dynastie Bernadotte opponiert öffentlich wie bisher gegen Wie berechtigt diese Kritik war, zeigt der Umstand, daß auch abzunehmen und ihn im Auto nach Hause zu schaffen. Leutnant die Maßnahmen der ihr unbequemen liberalen Regierung. Es ist die Redner des Zentrums und der Liberalen sich ihr an- Ritter weigerte sich jedoch, ohne Degen einzusteigen und verlangte ja bekannt, daß die Bernadottes schon vom Urgroßvater her eine schlossen. Es kann also auf eine wesentliche Verbesserung des auf der Straße so stürmisch nach der Waffe, daß ein Menschen- aweifelhafte strategische Stunst ihr eigen nennen, die in den poli Gesetzes in der Kommission gehofft werden. auflauf entstand. Ein vorübergehender Sergeant glaubte, dem Leut- tischen Kämpfen mit den Norwegern wiederholt Fiasko machie Zum Schluß tam die Petition. eines durch ein Fehl- nant beispringen zu müssen und entriß dem Offizier in givil den Degen. und schließlich die Entlassung der Familie aus norwegischen urteil zu Grunde gerichteten Menschen zur Verhandlung, dem Da infolgebeffen ein Balgerei entstand, fühlte sich ein anderer Offi- Diensten zur Folge hatte. In der gleichen Weise ist die Dynastic auch die spätere Freisprechung nicht geholfen hat. Der vom zier in Zivil veranlaßt, die Wache des Arresthauses zu requirieren. zurzeit wirksam, sich in Schweden möglichst unbeliebt zu machen. Genossen Thiele begründete Antrag, die Bitte des Mannes Diefer gegenüber spielte fich Leutnant Ritter als Vorgesezter auf als vor wenigen Wochen der Kriegsminister eine Erklärung eines um Erhöhung seiner Entschädigung die er übrigens auf und befahl den Soldaten, das Seitengewehr aufzu- Regimentskommandeurs über eine vor den Offizieren des Regi­merkwürdige Weise nicht erhalten hat dem Reichskanzler zur pflanzen. Der Szene machten einige Unteroffiziere des 61. Jnments gehaltene Hezrede Sven Hedins einforderte und sich, dabei Berücksichtigung zu überweisen, wurde angenommen. fanterieregiments ein Ende, indem sie ihren angetrunkenen Leutnant im amtlichen Briefstil eines alten Zopfes( auf allerhöchsten Be­Am Dienstag steht außer furzen Anfragen eine fon- fortführten. fehl") bediente, wurde er vom Träger der Krone öffentlich des­fervative Interpellation auf der Tagesordnung, die das un- Leutnant Ritter zog sich aber wegen dieses Vorkommnisses eine abouiert! Womit befundet wurde, daß die Dynastie gegen die glaubliche Verlangen enthält, den Wirkungsbeginn der Anklage wegen Verübung rubestörenden Lärms und Anmaßung einer Heßerei des Herrn Hedin nichts einzuwenden hat und es nicht Dienstbotenversicherung über Neujahr hinaus- Befehlsbefugnis zu. Der Gerichtshof erachtete zwar die Straf beden will, wenn die Regierung darüber von den Militärbehörden zuschieben, dann folgen Wahlprüfungsabstimmungen ausschließungsgründe des§ 51 des Strafgesetzbuchs nicht als vor- Aufklärung fordert. und hierauf werden die Minister ihre Etatsreden halten. liegend, sprach aber dennoch den Angeklagten frei, da ihm unter. 3u gleicher Zeit spielt sich eine russische Spionage dem Einfluß des Alfohols wohl nicht zum Bewußtsein gekommen sei, affäre ab, an der ein schwedischer Unteroffizier, ein Student, daß er nicht Vorgesezter der Wache sei. Auch wurde nicht für er- irgendeine obsture Persönlichkeit im Hintergrunde in Dänemark wiefen gehalten, wer bei dem wüsten. Durcheinander eigentlich den und schließlich der russische Militärattaché in Stocholm. tubestörenden Lärm verurfacht hat. Gegen das freisprechende Urteil beteiligt jind. Der lektere verschwand bei Nacht und Nebel aus wird wahrscheinlich Berufung vom Gerichtsherrn eingelegt werden. der schwedischen Residenz, um nicht wiederzukehren. Und gleidh zeitig beieß ihren Mann und das Land auch die russische Schwieger.ochter des Königs, eine Nichte des Zaren, deren Rüdkehr nach Stockholm nicht mehr zu erwarten ist. Böswillige Zungen be haupten, ihre Abreise und kommende Ehescheidung stände mit der Spionageaffäre in Verbindung; unser Stockholmer Parteiblatt ist aber der Meinung, daß die Neigungen eines jungen warmblutigen Weibes" schwerlich nach der Richtung gehen!

Der Seniorenkonvent des Reichstages

hielt am Montag eine Sigung ab, um die Geschäfte des Reichstage für die nächste Beit zu besprechen. Am Dienstag beginnt die Etais debatte, die aber am Mittwoch unterbrochen werden dürfte durch die Interpellation über die Zaberner Vorgänge. Man nimnit an, daß der Reichskanzler die Interpellation am Mittwoch beant­worten wird..

Die Lage in Mexiko .

Am Dienstag follen zur ersten Lefung des Etats lediglich die Regierungsvertreter( d. h. voraussichtlich der Reichskanzler v. Beth- New York , 1. Dezember. Wie der Associated Preß " aus mann Hollweg und der Schazsekretär Rübn) zu Worte fommen. der Stadt Mexiko gemeldet wird, ist Huerta gestern auf Für Mittwoch sollen dann die Interpellationen in der Baberner der interozeanischen Bahn heimlich nach Veracruz Affäre auf die Tagesordnung gefeßt und besprochen werden. Erst abgereift. Die Meldung stammt von Bahnbeamten, welche nach deren Erledigung, also wohl nicht vor Freitag, foll dann die zu wissen behaupten, daß Huerta um 4 Uhr morgens ab­erste Etatsberatung mit den Neden der Vertreter der Fraktionen fortreiste. Die Anwesenheit des Ministers Moheno in Veracruz gejetzt werden. soll mit Huertas Plan, das Land zu verlassen, in Ver­bindung stehen. Oefterreich- Ungarn . Ein unerhörter Betrug.

Konservativer Vorstoß gegen die Dienstboten­

versicherung.

Die konservative Frattion( Arnstadt und Genossen) hat im Reihstage folgende Interpellation eingebracht:

Aufhebung der Presfreiheit.

Die Preßgeség novelle, um die jetzt im Barlament gekämpft wird, ist das niederträchtigste Machwert, das jemals von

In der Militärvorlagenfommission läuft einstweilen noch alles bunt durcheinander. Die einzigen, deren Stellung sicher bekannt ist, sind die Konservativen, die eine Verlängerung der Uebungszeit

Letzte Nachrichten. Parlamentarische Kommission für Zabern

der Infanterie von 8 auf 10% Monate fordern, womit die so­genannte Winterausbildung verbunden werden soll. Die Liberalen find in mehrere Gruppen geteilt; die intellektuellen" Stadtver­Vor zwei Jahren wurde die zweijährige Dienstzeit für die treter gehen mit den Konservativen, während die liberalen Ver­Ist dem Herrn Reichskanzler bekannt, daß das am Infanterie eingeführt, und durch dieses Zugeständnis der Krone und treter ländlicher Wähler Statusquo oder Neuwahlen fordern. Die 1. Januar 1914 bevorstehende Inkrafttreten der Bestimmungen über der Heeres gewaltigen ließ sich das Parlament bestimmen, die Er- Sozialdemokratic beginnt anscheinend auch, eine gewisse die Krankenversicherung in der Reichsversicherungsordnung, ins höhung des Refrutenkontingents um 77 000 Mann zu bewilligen. Einigung zu erzielen. Sie fordert Neuwahlen vor Erledigung befondere die ärztliche Versorgung der Landkrankenkassen und die Ver- Statt aber im Gesetz Sicherungen für die Durchführung der zwei der Militärfrage; außerdem aber scheint eine Affion der Partei ficherung der Dienstboten, auf praktische Schwierigkeiten stößt, so daß jährigen Dienstzeit vorzukehren, überließ man die Durchführung fich vorzubereiten, die zum Ziel die Wiedereinbringung der An­es wünschenswert erscheint, im Interesse aller Beteiligten das In- vertrauensvoll und in gewohnter Lakaienhaftigkeit dem Kriegs träge von 1911 hat, nämlich herabseßung der Uebungszeit auf krafttreten dieser Bestimmungen noch hinauszuschieben?" ministerium. Und nun hat Genosse Leuthner in der Delegation 6 Monate und der Kosten um 20 Millionen Kronen jährlich. Diese. zahlenmäßig nachgewiesen, daß die zweijährige Dienstzeit- ton Anträge haben Aussicht, die Partei zu einigen. Allein man weiß Den schwarzen Schwindlern ins Stammbuch. fisziert wurde, daß man die zu entlassenden Soldaten einfach noch nicht, wie die schließlichen Vorschläge der Militärkommission Die Zentrumspreffe, wie auch die Organe der christlichen Gezur absolutistischen Standeserhöhung der Grenztruppen verwendet aussehen werden und wie sich dann die einzelnen Mitglieder der werkschaften fahren fort, die bekannte Solinger Krankenkassen - hat, ohne das Parlament auch nur zu fragen. Jegt verlangt man fozialdemokratischen Fraktion dazu stellen werden. Darauf kommt standalaffäre gegen die Sozialdemokratie und die freien Gewerk schaften auszufchlachten. Daß die Affäre auch in der Agitation eine neue Heeresverstärkung aber das ist ja alles Mumpis, denn es aber schließlich an. Eine einheitliche Stellungnahme der Fraktion anläßlich der zurzeit stattfindenden sozialen Wahlen von den Zen - diese Erhöhung des Truppenstandes ist ja bereits durchgeführt... würde auch draußen in der Partei Verständnis finden. trumschriften gründlich ausgeschlachtet wird, versteht sich am Die Regierungsparteien sagen natürlich kein Wort gegen diesen un Rande. Die Sozialdemokratie hat mit den Mißständen in der erhörten Volksbetrug. Solinger Krantenfasse nichts zu tun, die Unterschlagungen find begangen worden durch einen den bürgerlichen Parteien an­gehörenden Rendanten. Das ist nun so häufig festgestellt worden, Saß man glauben sollte, die Schwarzen würden ihre Verleum dungen nun endlich einstellen. Weit gefehlt! Immer noch geht tofaliichen Gehirnen ausgeheckt worden ist. Nach ihrem Gesezwerden Frankfurt a. M., 1. Dezember. ( H. B.) Wie die Frankfurter man mit der Lüge weiter krebsen, daß der Kassenrendant ein " Obergenosse" gewesen sei. Dabei bleibt es, trok aller wahrheits- wäre sogar das Streifrecht der Arbeiter beseitigt, denn es wäre den Beitung" aus Straßburg hört, wird das Zentrum sich nicht mit dem gemäßen Richtigstellungen. Jede Verbrecherstatistit geigt uns, daß bestreiften und selbst den boykottierten Unternehmern möglich, durch von Geheimrat Baulh verfaßten Bericht über die Vorgänge in die Lumpen und Verbrecher in den schwarzen Streisen mehr zu Schadenersatzklagen die Arbeiter um ihre Presse zu bringen und fein Babern begnügen, sondern eine parlamentarische Unter­Hause sind als anderswo. Alle Augenblicke hat der Staatsanwalt Buchdrucker dürfte, es dann auch nur wagen, den Arbeitern Flugfuchung verlangen. irgendeinen frommen Sittlichkeitsverbrecher oder Betrüger beim blätter zu drucken. Einer Gewerkschaftsdeputation, die deshalb beim Kragen. Hierbei ist der katholische Priesterstand ganz besonders Justizpanduren war, wurde albernes Gerede zur Antwort und deshalb start engagiert. Das wissen die schwarzen Lügenblätter, aber ebent fordert die Nepizava" die hauptstädtischen Arbeiter jetzt auf, sich m darum schreien sie die Vergehen anderer um so lauter in die Welt Stampf für ihre Rechte auf den Straßen vorzubereiten. Anders wird hinaus nach der bekannten Weise: Haltet den Dieb! In der Solinger Krantentasse sind Unterschlagungen vorge man ja mit der Tiszabande kaum fertig werden. kommen, und während die Zentrumspresse den Fall ausschlachtet, tommt aus Biberach ( am 24. November) die Meldung, daß da­selbst der fromme Verwalter der Krankenkasse, Köpf, wegen Unterschlagung verhaftet worden i ft. Eine unvermutete Revision ergab ein Manto von 7-8000 m. ratungen über die Anleihe fortgesetzt. Der französische Finanz­Ein Monsterprozeß gegen Streifende. Stopf ist im Jahre 1908 ourch Fürsprache einer hervorragenden minister Dumont erklärte, daß die Regierung mit dem 3entrumsgröße als Verivalter der Biberacher Strankenkasse antrage Brousse einverstanden sei, welcher die Angegen Arbeiter wird hier vorbereitet. Nach dem neuen Gefeß Petersburg , 1. Dezember. ( P. C.) Ein Monsterprozeß angestellt worden. Der Kaffenvorstand ist sozialistenrein, die Christlichen befizen die Mehrheit! leihe auf 1500 Miillonen Frant erhöht. Diese Erklärung ruft werden Streifende aur gerichtlichen Verant­Wenige Tage vorher, am 18. November, enthielt die Mül- große Bewegung hervor. Der Abgeordnete Malvy wirft der wortung gezogen und infolgedessen sind 1000 r- Hauser Boltszeitung" folgende Notiz: Regierung vor, daß sie die Kammer vor die Alternative stelle: Ent- beiter der elektrischen, technischen und Eisenbahnbetriebe, Eine diskrete Anfrage an die Oberelsässische Landesztg.". weber 1000 Millionen Anleihe und 700 Millionen neue Steuern die fürzlich streiften, in Anklagezustand versett Bon verschiedenen bisherigen Mitgliedern der Elsaß- Lothrin- oder 1300 Millionen Anleihe und 400 Millionen neue Steuern worden. gischen Vereinigung für Volksfürsorge in Mülhausen", an deren oder 1500 Millionen Anleihe und 200 Millionen neue Steuern. Spike bisher als Vorsitzender der be- rühmte Christen" In den Wandelgängen der Rammer tommentiert man lebhaft einen Engel stand, wurden uns Mahnbriefe der Vereins- Ver- 3wischenfall Briands mit Caillaug. Dieser hatte in ficherungsbank für Deutschland, A.-G. in Düsseldorf" vorgelegt, einer Rede auf einem Bankett Briand einen 3rreführer ge in benen zur Zahlung der seit dem 1. April 1913 fälligen Brämien aufgefordert wird. Diese Prämien, behaupten die nannt. Briand sagte nun, daß er sich vorbehalten müsse, öffentlich fraglichen Mitglieder glaubwürdig, seien aber bereits gezahlt in einer Rede darauf zurüczukommen.

frankreich.

Die Anleihe vor der Kammer.

Paris, 1. Dezember. In der Kammer wurden heute die Be­

Ein Rattenkönig von Prozessen.

Zabern, 1. Dezember .( W. T. B.) Die Mehrzahl der am Freitag von Militärpatrouillen Verhafteten, bis jest zwanzig an der Zahl, hat bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen ungesehlicher Festnahme erstattet. Außerdem ist von denselben eine Reihe bon 3ibiltlagen anhängig gemacht betreffend Schadenersatz durch den Militärfistus.

Huerta zurückgekehrt.

Megifo City, 1. Dezember,( W. T. B.) Huerta ist heute nach. mittag hierher zurüdgefehrt. Seine Abwesenheit wird er. lärt mit einem Besuch, den er auf einer Farm in der Nähe der Stadt gemacht hat.