den für
Die
sahl um 258, darunter nahmen die weiblichen Mitglieder um 105 Bei 371 öffentlichen Arbeitsnachweisen mit 169 801 zu. Die Zahl der Ortsgruppen sind von 30 auf 32 vermehrt. Ge- Vermittelungen famen im April auf 100 offene Stellen vei den Petersburg, 15. Mai. Der am ersten Mai aus meindevertreter hat die Partei im Kreise 86 statt 79 im Vorjahre. männlichen Personen 154, bei den weiblichen 93 Arbeitsgesuche. gebrochene Streit umfaßte auch die französisch- russische Die Einnahmen des Kreises betrugen 11 773 M. Zum Kreisleiter Die entsprechenden Ziffern des Vormonats waren 173 und 92. Baggonfabrik in Skorokhod Aiwaz. Alle Angestellten in wurde Genosse 3 wahr wiedergewählt. Hiernach hätte der Andrang männlicher Arbeitsuchenden abgenom den Bäckereien, Druckereien sowie die Mechaniker und Elek Der Sozialdemokratische Verein men, dagegen derjenige weiblicher Arbeitsuchenden ein wenig zu- Wahlkreis genommen. trifer streikten. Die Zahl der Ausständigen erreichte seine Generalversammlung ab. Der Vorstand konnte, trotzdem die die Lage des Arbeitsmarktes im April 1914 lauten wenig gün Schaumburg- Lippe hielt am Sonntag in Stadthagen Die Berichte von industriellen Firmen und Verbänden über nach amtlichen Feststellungen 130000. Der Versuch politische Bewegung unter den Bergarbeitern infolge des verloreneiner Riesenkundgebung wurde von der Polizei gegangenen Bergarbeiterstreits im Jahre 1912 und der Massen- tiger als im Vormonat, zum Teil sogar ungünstiger. Ez unverzüglich unterdrückt. In Reval betrug die Zahl der maßregelungen sehr gelitten hat, über einen Zuwachs von 30 Wit wird weiter über schlechte Preise und Mangel an Aufträgen geStreifenden 5870. Von Nishninowgorod wir gemeldet, gliedern berichten. Der Verein zählt jetzt 386 Mitglieder, dar lagt. Beim Kohlenbergbau zeigt der Ruhrkohlenmarkt ein etwas Streifenden 5870. Von Nishninowgorod wir gemeldet, unter find 25 weibliche. Die Zahl der Volkswacht"-Abonnenten ist Ober- und Niederschlesien die Beschäftigung unzureichend. freundlicheres Bild als im Vormonat, dagegen gestaltete sich in daß die Arbeit in den Fabriken in Sormovo ruhte und daß gleich der männlichen Mitgliederzahl. 9 öffentliche Versammlungen Roheisenerzeugung erlitt einen Rüdgang. Die Stahlwerte waren neuntausend Arbeiter streifen. In Sie w hat in vielen Fabriken( davon 2 Frauenversammlungen) und 89 Mitgliederversammlungen im Umfange des Vormonats beschäftigt. Die dem Stahlwerks= und Druckereien ein vollständiger oder teilweiser Streit statt- wurden 7650 verbreitet. In drei Orten haben wir acht sozialdemo- 566 289 Tonnen auf 512 445 Tonnen, womit er um 53 844 Tonnen berband angeschlossenen Werke verringerten ihren Versand von gefunden. Die Abendblätter erschienen nicht. fratische Gemeindevertreter, außerdem ein Landtagsmandat. Die Die Mehrzahl der Morgenblätter können auch heute nicht er- Jahreseinnahmen befrugen 1424,41 M., die Ausgaben 1065,32 W. hinter dem des Vorjahres zurückblieb. Beim Vergleich dieser Zahlen icheinen. In Odessa wurde in vier Zeitungsbetrieben ge- Der Landtagsabgeordnete Genosse Lorenz berichtete über seine wie auch derjenigen der Roheisenerzeugung iſt zu berücksichtigen, jireift. In Tiflis ruhte die Arbeit in mehreren Fabriken. Tätigkeit im Landtage und unterzog dabei die Beschlüsse der daß durch die Verschiebung des Osterfestes von März auf Avril eine Landtagsmehrheit industrie trat der der Jahreszeit entsprechende Rückgang ein. Die Es streiften dreitausend Arbeiter. In Mostau andtags mehrheit einer gerechten Kritik. Der deutsche Parteitag Berringerung der Arbeitstage im April eintrat. In der Kalivurde in dreiunddreißig Fabriken und siebenundzwanzig Genosse Schred delegiert. soll diesmal beschickt werden, und zwar wurde der Bezirkssekretär industrie trat der der Jahreszeit entsprechende Rückgang ein. Die Metall- und Maschinenindustrie war mit Ausnahme Druckereien gestreift sowie in zwölf anderen Betrieben. Der einiger Spezialzweige wenig befriedigend beschäftigt. Die Husstand umfaßte zweiundzwanzigtausend Archemische Industrie behauptete ihren im allgemeinen guten Gebeiter. Die Ordnung wurde am 1. Mai im Reich nirgends meisten Zweige über schwache Beschäftigung, was auch großenteils wird das gleiche berichtet. In der Textilindustri e klagen die schäftsgang auch im Berichtsmonat. Aus der elektrischen Industrie von der Holz- und Nahrungsmittelindustrie gilt. Jin Ba= Oesterreich. gewer be machte die Frühjahrserholung weitere Fortschritte.
gestört.
Bildungsausschüsse statt, zu der 37 Genossen und zwei Genoffinnen In Olten fand am Sonntag eine Konferenz der schweizerischen aus 31 Organisationen erschienen waren. Die Zahl der bestehenden Bildungsausschüsse ist bereits auf 43 gestiegen. In seiner Bericht erstattung bedauerte Genosse Greulich, der Vorsitzende des Zentralbildungsausschusses, daß es vielen Arbeitern und Arbeiterinnen, so den Heimarbeitern und den Eisenbahnern, nicht leicht möglich ist, sich ebenfalls an der Bildungsarbeit zu beteiligen. Der Die Butter ausfuhr Rußlands ist von 2 Millionen Bud Tätigkeitsbericht des Zentralbildungsausschusses soll auch in franzö- im Werte von 26,4 Millionen Rubel im Jahre 1901 auf sischer Sprache herausgegeben werden. Angestrebt wird die Heraus- 4,7 Millionen Pud im Werte von 71,3 Millionen Rubel im Jahre gabe eines regelmäßig erscheinenden Mitteilungsblattes und die 1913 gestiegen. Förderung unserer Bildungsbestrebungen soll in jedem Kanton ein Errichtung eines ständigen Bildungssekretariats. Zur finanziellen Davon gingen nach: Beitrag aus dem Alkoholzehntel( das ist der zehnte Teil des Anteiles jedes Kantons am Reingewinn des eidgenössischen Alkoholmonopols, der nach dem bezüglichen Geseze zur Bekämpfung des Alkoholismus verwendet werden soll) gefordert werden, eine gewiß sehr finngemäße und nützliche Verwendung dieser Gelder. Die Genossin der ersten internationalen Konferenz der nationalen Bildungszentralen, die im vorigen Jahre in Brüssel stattfand. An die dieses Jahr in Wien stattfindende zweite derartige Konferenz werden verschiedene Anträge, die die Oltener Konferenz angenommen hat, gestellt werden.
Der Prozeß des Polizeispißels Sviha. Prag , 15. Mai. Der heutige Verhandlungstag im Svihaprozeß brachte eine Gegenüberstellung der Zeugen VIqhica und Pasti ta, aus der hervorging, daß den gestrigen Angaben Vlahifas feine Bedeutung beizulegen ist. Hierauf wurde Sviha selbst vernommen, der eine ſtundenlange Darstellung aller in Rede stehenden Angelegenheiten gab und die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zu widerlegen suchte. Darauf wurde der sozialdemokratische Abge ordnete Smeral als Zeuge vernommen, der über die Tätigkeit der Staatspolizei und besonders über deren Beamten Dr. Klima ungünstig aussagte. Am Nachmittag wurde die Beweisaufnahme geschlossen und den Geschworenen wurden folgende Fragen gestellt: üni, Arbeiterinnensekretärin, berichtete über die Verhandlungen Erstens die Hauptfrage: ob der Redakteur Haller sich einer Ehren beleidigung gegen Sviha durch die Veröffentlichung in der„ Narodni Listh" schuldig gemacht habe oder nicht; zweitens die Nebenfrage, ob im Falle der Bejahung der Hauptfrage der Wahrheitsbeweis gelungen sei.
Aus Kreisen des Volksrates wird im Anschluß an die gestrigen Zeugenaussagen des Svihaprozesses bekannt, daß ein Beamter der Statthalterei vor längerer Zeit nach Trebnik, dem Size des Deutschen Volksrates, kam und dort den Schreiber Pilz aus der Volks ratskanzlei mit Geld bestechen wollte, ihm Schriftstücke oder Berichte aus der Volksratskanzlei zukommen zu lassen. Pilz wies diese Zumutung entrüstet zurüd. Der Deutsche Voltsrat für Böhmen verwendet übrigens zum Schuße des Briefgeheimnisses doppelte Leinwandumschläge für wichtige Briefe, und läßt solche Briefe einschreiben.
Gegen die dreijährige Dienstzeit.
Das Hervésche Blatt La Guerre sociale" stellt fest, daß bei den Kammerwahlen die Anhänger des Dretjahr geseges 74 Mandate verloren haben, die in den Befis von Anhängern der zweijährigen Dienstzeit übergegangen sind. Die Verteidiger der zweijährigen militärischen Dienstzeit berloren dagegen nur 24 Size in der Kammer. Das Endresultat ist also ein Gewinn von 50 Sigen für die Anhänger der zweijährigen Dienstzeit.
Aus der Partei.
Wenn Sozialdemokraten gewählt werden.
Sozialistischer Wahlfieg in Buenos- Ayres.
Am 22. März errangen unsere argentinischen Genossen einen großen Wahlsieg, über den erst jest nähere Nachrichten vorliegen. Die Erneuerung der Kammer erfolgt dort alle zwei Jahre zur Hälfte. Die Wahlpflicht besteht für alle männlichen Staatsbürger neten 4 Sozialisten, von denen jetzt 2 ausschieden. In der Huaptüber 18 Jahren. Bisher gehörten der Stammer unter 86 Abgeord stadt Buenos- Ayres standen unseren Genossen drei Parteien gegenüber: Stonstitutionelle( Alerifale), Bürgerpartei( Ministerielle) und Raditale. Die sozialistische Liste tam bei der Wahl weit an die Spize. Sie erhielt über 43 000 Stimmen, während die Radikalen 37 000, die Bürgerpartei 20 000, die Konftitutionellen 13 000 aufbrachten. 38 Proz. der Stimmen entfielen also auf die Sozialisten, brachten, so daß nun die sozialistische Fraktion aus 9 Mitgliedern die außer den beiden Ausscheidenden 5 neue Abgeordnete durch besteht. Dabei war der Kampf sehr heftig, da die Gegner weder Geld noch Verleumdungen sparten und aus der Tatsache, daß von den Aufgestellten einer italienischer, ein anderer russischer Herkunft ist, den„ baterlandslosen" Charalier unserer Partei nachweisen wollten. Trotzdem wurden beide gewählt.
Der glänzende Sieg hat in ganz Südamerika starken Eindruck gemacht. Die Arbeiterzeitungen in Uruguay , Brasilien und Chile begrüßen ihn mit Begeisterung. So wird der große eherne Ring bald um die ganze Erde geschlossen sein.
Polizeiliches, Gerichtliches usw. In Ohlau , bei der Wahl im Herbst v. J., wurden fünf Wegen ,, Aufforderung zum Ungehorsam gegen die Geseze" Genossen mit Majorität zu Stadtverordneten gewählt. Der übliche ist gegen den Redakteur der Schwäbischen Tagwacht", GeProteft blieb auch hier nicht aus. Angeblich sollen Verstöße gegen noisen rijpien, Anklage erhoben worden. Crispien hatte am das Wahlreglement in der Weise vorgekommen sein, daß der Leiter 1. Mai in einer Jugendversammlung in Stuttgart die Jugend auf der Wahl den Vorstandstisch verlassen und der Protokollführer gefordert, entgegen dem Verlangen der Polizei im Saale an Stimmen entgegengenommen habe. Die reaktionäre Stadtverord- wesend zu bleiben. netenversammlung erklärte die Wahlen selbstverständlich für ungültig, und ebenjo selbstverständlich wies der Bezirksausschuß Die Silage auf Gültigkeitserklärung ab, obwohl der Leiter der Wahl erflärte, niemals den Wahltisch aus dem Auge gelaffen zu haben. Jest soll das Oberverwaltungsgericht über die Gültig teit der Wahlen entscheiden. Nach den bisher gemachten Erfahrungen lit von der höchsten Instanz aber auch fein anderes Urteil
au erwarten.
Mit der Anwesenheit von Sozialdemokraten werden sich die Reaktionäre im Chlauer Stadtparlament doch über furz oder lang befreunden müssen, dafür werden die dortigen Genoffen jest natürlich mit doppeltem Eifer jorgen.
Ans den Organisationen.
Im 3. sächsischen Streis stieg die Zahl der Mitglieder von 1549 auf 1780, die Zahl der Gemeindevertreter von 50 auf 66. Die Crtsgruppeneinnahmen ergaben 8529 M., denen 7804 M. Ausgaben; die Kreiseinnahmen 4472 M., denen 3300 M. Ausgaben gegenüberstehen. Vorsißender der Kreisorganisation wurde wieder Genosse Kraut= Baußen.
Behörden gegen Arbeitervereine.
Im Dorfe Sidum, im Kreise Herford , besteht seit einigen Jahren eine Freie Musikvereinigung", deren Mitglieder Arbeiter sind. Diese wollte auch einmal ein Fest feiern. Aber der Amtmann des Amtes Herford - Hiddenhausen , der kürzlich erst den Simmelfahrtsausflug der Gewerkschaften Herfords, der mit Men stattfinden sollte, verbot, will das nicht. Er erteilte auf das Gesuch des Vereins folgende Antwort:
„ Die Erlaubnis zum Abbalten einer öffentlichen Tanzluftbarkeit wird Ihnen hiermit versagt: Gründe:
In der Gemeinde Eickum finden alljährlich zwei öffentliche Tanzluftbarkeiten statt, was dem Bedhürfnis bisher entsprochen hat. Dies ist auch jetzt noch der Fall, um so mehr, als hier in der Stadt, die nur eine Stunde von Eidum entfernt liegt, jeden Sonntag Tanzbeluftigungen statfinden, woran auch die Tanz luftigen aus dortiger Gemeinde jederzeit teilnehmen können.
von der Schulenburg."
Die zwei Feste sind die des patriotischen Turnvereins und des Eine gut besuchte Generalversammlung des Sozialdemokra Kriegervereins, also Vereine, die feine Arbeiterinteressen vertreten. tischen Vereins für den 6. sächsischen Reichstagswahl. Die Beschwerde gegen das Verbot wies der Landratsvertreter freis( Dresden - Lan d), eines der größten Streise Deutsch - aus den in diesem Bescheide dargelegten Gründen als unbegründet hands, nahm den Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr entgegen. zurück". Als Antwort haben 20 der betroffenen Arbeiter dem Der Verein hat eine prachtvolle Entwickelung hinter fich. Vor deren Sozialdemokratischen Verein ihren Beitritt gemeldet. Ob der Herr Jahren hatte er 9792, heute 21 666 Mitglieder. Im vergangenen Amtmann samt dem Landrat damit zufrieden ist?
Aus Industrie und Handel.
1912
1913
9
23,813
25,009
30,275 10,398
31,933
10,206
nannten Länder fast die gesamte Ausfuhr an russischer Butter auf. Wie sich aus der Zusammenstellung ergibt, nehmen die drei ge Deutschland deckt mehr als die Hälfte seines Bédarfs an ausländischer Butter in Rußland .
Das verflossene Jahr hat für die Butterausfuhr eine Höchstleistung sowohl der Menge als dem Werte nach gefchaffen. Das Hauptursprungsgebiet für Ausfuhrbutter bildet Westsibirien. An erster Stelle stehen die Bezirke Barnaulst und Omst mit 71,8 Proz. der Gesamterzeugung fibirischer Butter. Nach den Feststellungen der Bereinigung der Molkereiunternehmer in Dmst vom Dezember 1913 bat Sibirien im Jahre 1913 397 591 Bud Butter mehr als 1912 geliefert, was einer Zunahme von 10,2 gegen 1912 und 21,9 Proz. gegen 1911 entspricht. Für das Jahr 1914 wird eine weitere Steigerung um etwa 10 Broz. erwartet.
Die fibirische Butter, die früher fast ausschließlich ins Ausland gelangte, hat sich nach und nach auch die inneren russischen Märkte erobert. So wird St. Petersburg nur zu einem Drittel aus dent Nowgorodschen Gouvernement, zu ztvei Dritteln aus Sibirien mit Butter versorgt.
Infolge des minder guten Rufes der sibirischen Butter besteht ein Preisunterschied zu gleichartiger ausländischer Butter. So betrug im Oktober 1913 132 bis 134 M. und für fibirische Butter 116 bis beispielsweise in Berlin der Preis für 50 Stilogramm örtlicher Butter 120 M. Die Erhöhung des deutschen Butterzolles, der heute 20 M. pro Doppelzentner beträgt, ist schon aus diesem Grunde völlig überflüssig. Die Butterproduktion Deutschlands würde sich auch ohne einen verstärkten Zollicht heben, wenn die deutsche Wieh zucht durch Beseitigung der Futtermittel- und Getreibezölle lebensfähiger gemacht würde.
den goldgewinnenden Ländern an vierter Stelle nach Trans
Rückgang der russischen Goldproduktion. Rußland steht unter vaal, den Vereinigten Staaten von Amerika und Australien . Sein Anteil an der gesamten Golderzeugung der Erde betrug jedoch nur 6,9 Proz. im Jahre 1911, 5,83 Proz. im Jahre 1912 und 5,46 Proz. im Jahre 1913. Für das Jahr 1913 liegen genaue Zahlen noch nicht vor. Die Ausbeute steht jedenfalls zurück hinter der des Jahres 1912 und wird auf etwa 50 Millionen Rubel geschätzt. Am bebeutendsten ist die Ausbeute in Ostsibirien zurückgegangen. Der Grund hierfür ist in den Arbeiterunruhen zu suchen, die den Betrieb der Lena- Goldfelder auf längere Zeit lahm legten. Als weiterer Grund für den Rückgang der russischen Golderzeugung wird das Aermerwerden des goldhaltigen Sandes an den alten Fundreiche Goldlagerstätten vorhanden sind, doch wird ihre Auffindung stellen angegeben. Zwar scheint fein Zweifel zu bestehen, daß noch und Ausbeutung durch die Unwegfamkeit der in Betracht kommenden Gegenden erschwert. Gellagt wird ferner über den hohen Zoll auf Maschinen und Einrichtungen, die zur Goldgewinnung dienen und die im Lande selbst nicht hergestellt werden.
Letzte Nachrichten.
Die Reichstagserfahwahl in Stendal - Osterburg . Stendal , 15. Mai. Bei der Reichstagserjabwahl im Wahlfreise Magdeburg 2 erhielten Soesch( f.) 11877, Wachhorst de Wente( natl.) 6965, Beims( S03.) 6948 Stimmen. Es findet Stichwahl zwischen Hoesch und Wachhorst de Wente statt.
Der Beuthener Skandal vor dem Reichsgericht. Leipzig , 15. Mai. Das Landgericht Beuthen hatte am 18. Fe
bruar den Agenten Samuel Lubelski wegen Mädchenhandels
in Tateinheit mit Kuppelci und Beamtenbestechung zu einer GeJahre wurden 1685 928 weibliche und 757 männliche Mitglieder samtstrafe von neun Jahren Zuchthaus und Nebenstrafen verurgewonnen. Zum zweiten Male schon ist hier die eigenartige Erteilt. Auf Revision des Angeklagten hat das Reichsgericht heute cheinung zu beobachten, daß die Zunahme der weiblichen die der das Urteil, insoweit als der Angeklagte wegen Mädchenmännlichen Mitglieder übersteigt. Die Zahl der organisierten handels in Tateinheit mit Kuppelei verurteilt worden war, und rauen beträgt 3538. Der Prozentsatz der Organisierten auf 40 000 Der Arbeitsmarkt im April. fozialdemokratische Reichstagswähler beträgt 54,1 Proz., der der hinsichtlich der Gesamtstrafe aufgehoben und an die Vorinstanz Nach vorläufiger Mitteilung des Kaiserlichen Statistischen zurüd verwiesen, weil in keinem Fall erwiesen war, daß männlichen Mitglieder 45,3 Proz. Damit steht der Kreis im ersten Amts zeigt die Lage des gewerblichen Arbeitsmarkts im April Lubelski Mädchen zu unzüchtigen Zwecken nach Buenos Aires ver= Gliede der Organisationen in Deutschland . Die Gesamteinnahme gegenüber dem Bormonat eine weitere leichte Besserung. beläuft sich auf 112 403 M. An Mitgliederbeiträgen aliein wurden bie allerdings in der Hauptsache bei einigen Saisongewerben Blak ſchidt hätte. Dagegen bleibt die Verurteilung wegen Beamten92 512 M. eingenommen, für den Wahlfonds 6006 M. An den gegriffen hat, während michtige andere Gewerbe best echung in zwei Fällen und wegen Bergehens gegen das Barteivorstand gingen 18578 M. Die Zahl der Abonnenten der feinerlei Belebung, ja zum Teil sogar einen Rüdgang Auswanderergesetz( Testimmungen über die Vermittelungen der Dresdener Volkszeitung" ist auch in diesem Kreise zurückgegangen, aufweisen. Auswanderung von Ausländern) bestehen.
bon 22 724 auf 22 620. Jn 82 Boltsversammlungen wurden die Die an das„ Reichsarbeitsblatt" berichtenden Krankenpolitischen Ereignisse behandelt, außerdem wurden 312 Bezirks- tassen hatten am 1. Mai 1914 9 509 800 beschäftigte Mitglieder bersammlungen und 160 Diskussionsabende abgehalten und Flug-( 6 209 554 männliche und 3300 246 weibliche) oder 340 067 mehr blätter und Broschüren in einer Gesamtauflage von 243 000 Erem- als am 1. April, und zwar hat die Zahl der männlichen Mitglieder plaren verbreitet. Das Bildungs- und Bibliothefswesen hat eine unt 3,7 b. H., die der weiblichen um 3,7 b.. zugenommen. Die gesunde Entwickelung genommen. Dagegen hat die Agitation unter in der Regel vom 1. März zum 1. April eintretende Besserung hat Den Jugendlichen über 18 Jahren feine besonderen Fortschritte ge- somit auch in diesem Jahre stattgefunden. macht, doch soll der begonnene Versuch fortgesett nerden. In den Nach den Berichten von 16 größeren Arbeiterfachverbänden Gemeinden des Kreises siken 152 unansässige und 80 mnsässige mit zujammen 1766 052 Mitgliedern waren Ende April 1914 Stadtverordnete und Gemeindevertreter. In einer lebhaften Debatte 2,6 v. 5. der Mitglieder arbeitslos gegenüber 2,1 b. 5. Ende murde für die„ Dresdener Boltszeitung" mehr Feuer und Be- März 1914. Von Ende März auf Ende April pflegt die Arbeitsgeisterung und eine Belebung des Versammlungswesens durch die losigkeit sich auf gleicher Söhe zu behaupten. Die im Berichts. Erörterung prinzipieller und programmatischer Themata verlangt. monat eingetretene Steigerung läßt darauf schließen, daß die In Ost Sachsen geht die Parteiorganisation rustig vor- Arbeitsgelegenheit nicht start genug gewesen ist, um dem wärts. Im 2. sächsischen Reichstagswahlkreis stieg die Mitglieder- steigenden Angebot von Arbeitsträften zu folgen,
Fliegerunfall.