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Auf getrennten Wegen - die MSZP nach der Spaltung
Entstehung
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PERSPEKTIVE| FES BUDAPEST Auf getrennten Wegen die MSZP nach der Spaltung Andras Biro Nagy November 2011 n Das Ringen um die Macht in der MSZP zwischen dem Parteivorsitzenden Attila Mes­terházy und dem ehemaligen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány endete mit dem Austritt von Gyurcsány, der unmittelbare politische Folgen für die Linke in Ungarn hat. n Um sich als Volkspartei behaupten zu können, muss die MSZP ihre Stammwähler zu­rückgewinnen. Dies kann ihr gelingen, wenn sie sich von ihrem in der Gyurcsány-Ära entstandenen Image einer Partei der Elite befreit und stattdessen eine linke, sozial ausgerichtete Wirtschaftspolitik vertritt. n Die neue Partei von Gyurcsány muss sich zunächst personell und programmatisch aufbauen. Eine Fortführung des Kampfes mit dem jetzigen Ministerpräsidenten Or­bán wird nicht ausreichen, um das verlorene Vertrauen der Wähler wiederherzustel­len. n Sowohl Gyurcsány als auch Mesterházy sind sich der Tatsache bewusst, dass ein breites Oppositionsbündnis notwendig ist, um die Regierung Orbán 2014 abwählen zu können. Daher gilt es, Möglichkeiten der Kooperation offenzuhalten.