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Die Slowakei und die Eurokrise
Entstehung
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PERSPEKTIVE Die Slowakei und die Eurokrise Vladimír Ba č išin/ Gabriela Dová ľ ová/ Marek Kalovec Dezember 2011 n Die Slowakei wurde von den realwirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise stark ge­troffen. Im Jahr 2009 ging das BIP um 5,9 Prozent zurück. Die damalige Regierung unter Robert Fico reagierte auf die Krise mit der Anhebung der Staatsgarantien für Spareinlagen und die Einführung einer Abwrackprämie. n Zur Eindämmung des Haushaltsdefizits wurde der Regelsatz der Mehrwertsteuer angehoben, einige steuerliche Begünstigungen abgeschafft und im Oktober 2011 eine Sondersteuer für Banken eingeführt. Der Finanzsektor selbst war von der Krise nach einer Sanierung Ende der 90er Jahre wenig betroffen. n Der Streit um die Europäische Finanzstabilisierungsfaziltät(EFSF) führte im Herbst 2011 zum Sturz der konservativen Regierung Radi č ová. Erst mit Hilfe der sozialdemo­kratischen Opposition konnte das Gesetz verabschiedet werden. Neuwahlen sind für März 2012 vorgesehen. Die Problematik der EU-Integration wird eines der Haupthe­men des Wahlkampfes werden.