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Ist Europa auf dem "rechten" Weg? : Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Europa ; Zusammenfassung der Lunch Discussion der Friedrich-Ebert-Stiftung am 31.8.2011 in Berlin
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3| 2011 Impulse gegen Rechtsextremismus Ist Europa auf demrechten Weg? Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Europa * Einleitung Debatten über rechtsradikale Bewegungen werden in Deutschland überwiegend auf nationaler Ebene geführt. Phänomene wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus sind jedoch nicht nur in Deutschland, son­dern in ganz Europa verbreitet. Um der notwendigen Internationalisierung der Debatte ein wenig näher zu kommen, widmete die Friedrich-Ebert-Stiftung dem The­maRechtspopulismus und Rechtsextremismus in Europa eine Lunch Discussion. Es gibt eine dramatische Ausbreitung antidemokra­tischer Einstellungen in der Mitte der europäischen Ge­sellschaften, sagte Susanne Stollreiter, Leiterin des Pro­jektsAuseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung, zu Beginn der Veranstaltung. Diese Entwicklung zeige die kürzlich erschienene Studie Die Abwertung der Anderen, die von der Friedrich­Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Universität Biele­feld erstellt wurde. Laut der Studie ist rund die Hälfte der Befragten aus acht europäischen Ländern der Ansicht, es gebe zu viele Zuwanderer/-innen in ihrem Land, weshalb die Befragten sich ein nationales Arbeitsplatzvorrecht für Einheimische in Krisenzeiten wünschten. Ebenfalls rund 50 Prozent der Studienteilnehmer/-innen sehen im Islam eineReligion der Intoleranz. Ein Drittel der Befragten ist der Meinung, es gebe eine natürliche Hierarchie zwischen Menschen verschiedener Ethnien. Die Vortragenden waren: Susanne Stollreiter Projektleiterin Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Berlin Susi Meret Fachbereich Kultur und Globale Studien, Universität Aalborg Britta Schellenberg Geschwister-Scholl Institut der Ludwig-Maximilians-Universität, München Miquel Angel Ramos Dolz Journalist und Mitarbeiter beim Movimiento Contra la Intolerancia, Valencia Prof. Dr. Pal Tamas Direktor des Forschungsinstituts für Soziologie Akademie der Wissenschaften, Budapest Dieses Projekt wird gefördert von: * Zusammenfassung der Lunch Discussion der Friedrich-Ebert-Stiftung am 31.8.2011 in Berlin Forum Berlin Impressum| Herausgegeben von Dr. Ralf Melzer, Friedrich-Ebert-Stiftung, FORUM BERLIN| Text: Dr. Angela Borgwardt| Redaktion: Susanne Stollreiter, Sebastian Serafin, Dr. Ralf Melzer| Lektorat: Barbara Engels| Fotos: dpa Picture Alliance, Jonas Fischer,| Layout: Pellens Kommunikationsdesign GmbH, Bonn| © Friedrich-Ebert-Stiftung 2011| Hiroshimastraße 17| 10785 Berlin| Telefon+49(0) 30 26935-7309| Fax+49(0) 30 26935-9240| ISBN 978-3-86498-018-3| www.fes-gegen-rechtsextremismus.de FES GEGEN RECHTS EXTREMISMUS