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Handlungsempfehlungen zur Förderung der Kreativwirtschaft
Entstehung
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Juni 2012 Analysen und Konzepte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik direkt Handlungsempfehlungen zur Förderung der Kreativwirtschaft Rolf G. Heinze, Fabian Hoose 1 Auf einen Blick Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird vielfach als Hoffnungsträger für Wachstum und Beschäftigung präsentiert. Als Folge ist ein regelrechter Wettbewerb zwischen Stand­orten um diekreative Klasse entstanden. Allerdings wird sich nicht jede Region in glei­cher Form erfolgreich des Themas annehmen können. Eine erfolgversprechende Förderung setzt einen Innovationsschub bei den Akteuren voraus. Dazu reichen Förderprogramme alleine nicht aus. Vielmehr wird einInnovations­monitoring benötigt, um nicht nur Gestal­tungsoptionen, sondern auch die Engpässe aufzuzeigen und Vorschläge für einbesseres Schnittstellenmanagement in Richtung angren­zender Wirtschafts- und Wissenschaftsbereiche anzubieten. Das Ziel muss sein, eine effizientere Passung zwischen den Anforderungen des Sektors und den wirtschaftspolitischen Förderstrategien zu erreichen. 2 Die Kultur- und Kreativwirtschaft(KKW) wird in vie­len Publikationen als Hoffnungsträger für Wachs­tum von Wirtschaft und Beschäftigung präsentiert. Aber nicht nur auf publizistischer Ebene und in poli­tischen Beratungspapieren werden die positiven Zu­kunftsperspektiven gefeiert, sondern es ist ein regel­rechter Wettbewerb zwischen Standorten um die kreative Klasse entstanden. Dies gilt europaweit, zumal die KKW von offizieller EU-Seite als ein zu­kunftsweisender Wirtschaftsbereich auf die politi­sche Agenda gesetzt wurde. In diesem Sinne setzt auch die Bundesregierung explizit auf diesen Hoff­nungsträger. Der Aufmerksamkeitswandel in Rich­tung dieser Branche ist auch bedingt durch gesamt­gesellschaftliche Veränderungen: Auf dem Weg in eine Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft nimmt die Bedeutung von neuen Formen von Ar­beit tendenziell zu. Wurden diese zunächst vor al­lem im IT-Sektor vermutet(New Economy), hat sich die Suche nun auf die Erwerbstätigen in der Kul­tur- und Kreativwirtschaft ausgeweitet. Auf lokaler Ebene hat sich in den letzten Jahren dementsprechend eine breite Palette von verschie­denen Fördermaßnahmen für diesen Sektor heraus­gebildet. Allerdings wird sich nicht jede Region in gleicher Form erfolgreich des Themas annehmen können. Im Folgenden wird diskutiert, wie eine effi­zienterePassung zwischen den Anforderungen des Sektors und den wirtschaftspolitischen Förderstrate-