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Die Konsequenzen der Sparpolitik in Irland
Entstehung
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INTERNATIONALE POLITIKANALYSE Die Konsequenzen der Sparpolitik in Irland Paula Clancy Oktober 2012 n Bis 2008 hatte Irland(der Celtic Tiger) 15 Jahre wirtschaftlichen Wachstums erlebt. 2008 kam es jedoch dann zum Zusammenbruch der Wirtschaft, das Land rutschte als erstes Land der Eurozone in die Rezession. Auslöser des Einbruchs war die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, heimische Verursacher überdimensionierte Banken­und Bausektoren. n 2010 war Irland gezwungen ein Rettungspaket von 67,5 Milliarden Euro durch die Europäische Union und den Internationalen Währungsfond zu akzeptieren. Rigide Sparmaßnahmen mit vielfältigen Auswirkungen folgten dem Rettungspaket. Gleich­zeitig kam es zu Neuwahlen und einer Regierungsumbildung. Die derzeitige irische Regierung besteht aus der christdemokratischen Fine Gael-Partei und der kleineren irischen Labour Party. n 2011 wuchs die irische Wirtschaft mit Hilfe des Exports erstmals wieder minimal um knapp ein Prozent. Prognosen deuten jedoch darauf hin, dass dieses Wachstum 2012 nicht anhalten wird und sich die Erholung der heimischen Nachfrage noch hinziehen wird. n Die Regierung ist allerdings auf dem Weg, die Schuldenziele des EU / IWF-Abkom­mens zu erreichen. Irland hat wieder angefangen sich am Markt zu beteiligen und bereitet sich auf seine Rückkehr 2013 vor. Das irische Kreditrating ist seit Juli 2011 stabil und die Renditeaufschläge haben sich bis Mitte April spürbar verringert, so dass man hoffen darf, dass Irland zumindest die Talsohle der Krise überwunden hat.