PERSPEKTIVE COP 18 in Katar: Zwischen»Fossil of the Day« und»Best Green Practice« Welchen Beitrag die Golfstaaten zum Erfolg der Klimakonferenz von Katar leisten können JUDITH ALTHAUS November 2012 n Die klimapolitische Obstruktionshaltung Katars der letzten Jahrzehnte kann den außenpolitischen Ambitionen des Golfemirats nicht gerecht werden. Die Flexibilität, die sich internationale Beobachter von der katarischen Verhandlungsführung erhoffen, würde ein Signal senden, dass Katar bereit ist, seine Rolle als Bremser in internationalen Klimaverhandlungen aufzugeben. n Katar muss sich zunehmend mit der Realität schwindender Ölreserven aktiv auseinandersetzen. Gleichzeitig gilt es, den steigenden heimischen Verbrauch einzuschränken, der die Exportmenge verringert und somit eine direkte Auswirkung auf die Gewinnmarge aus Ölexporten hat. Dies erhöht den Handlungsdruck, langfristig eine alternative Energieversorgung zu etablieren. n Trotzdem ist Zurückhaltung in den Erwartungen an den Klimagipfel geboten, denn eines der kurzfristig größten Probleme in der Golfregion bleiben die niedrige Energieeffizienz und ausufernde Subventionspolitik. Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Machthaber in Zeiten anhaltender politischer Unruhen in der arabischen Welt ihre Subventionspolitik massiv eindämmen.
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COP 18 in Katar: Zwischen "Fossil of the day" und "Best green practice" : welchen Beitrag die Golfstaaten zum Erfolg der Klimakonferenz von Katar leisten können
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