PERSPEKTIVE Kampf um Platz zwei Vorgezogene Parlamentswahlen in Serbien ANDREJ IVANJI März 2014 n Es gibt gar keinen Zweifel, dass Aleksandar Vučić nach den Wahlen am 16. März 2014 Ministerpräsident wird. Die Frage ist nur, ob seine SNS die absolute Mehrheit erreicht und für welche(n) Koalitionspartner er sich entscheidet. n Angesichts der gewaltigen Herausforderungen für Serbien bleibt die Schlüsselfrage, ob die neue Regierung den Reformstau Stück für Stück wird auflösen können oder ob es nach der Wahl nur noch um Machtsicherung gehen wird. n Europapolitisch und auf den Kosovo bezogen ist weiterhin mit einer konstruktiven Haltung der serbischen Regierung zu rechnen. n Die Demokratieentwicklung Serbiens wird unter der übermächtigen Dominanz des voraussichtlichen Wahlsiegers SNS Einbußen erleiden.»Checks and balances« erscheinen als zu schwach oder bereits stark von Regierungsseite beeinflusst.
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