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Kommunale Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik
Entstehung
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GRUNDWISSEN KOMMUNALPOLITIK 8. Kommunale Jugend-, Familien-, Bildungs­und Sozialpolitik 8.0 Einführung Reiner Prölß Dieser Beitrag ist der Versuch, die verschiedenen Felder kommunaler Sozialpolitik zu beschreiben, sie durch histo­rische Bezüge herzuleiten, auf rechtliche Grundlagen zu verweisen und einen Bezug zu aktuellen sozialpolitischen Diskursen herzustellen. Er soll damit Grundlagen liefern, Tagespolitik richtig einordnen und selbst kommunale ­Sozialpolitik in der jeweiligen Gemeinde politisch-strate­gisch ausrichten zu können. Dies muss vor Ort geschehen und es gibt kein Patentrezept. Auch wenn in diesem ­Beitrag Verwaltungsaspekte und fachliche Fragen mit ­bearbeitet werden, geht es doch letztendlich darum, Rüstzeug zu geben für die Gestaltung kommunaler ­So­zialpolitik vor Ort. Die Aufgabe kommunaler Sozialpolitik lässt sich kompri­miert mit dreiAs beschreiben: 1. die Bedingungen desAufwachsens zu verbessern. Dazu gehören die im Beitrag behandelten Aspekte ­Jugendhilfe, kommunale Familienpolitik und kommu­nale Bildungslandschaften. 2.Armut zu verhindern und zu bekämpfen, für soz­ iale Gerechtigkeit einzutreten und soziale Inklusion zu er­möglichen, wobei dabeiArbeit als viertes, ­allerdings kommunal nur begrenzt beeinflussbares Handlungs­feld im Zentrum stehen muss 3. einealternde Gesellschaft zu gestalten und dem ­demografischen Wandel zu begegnen. Die Frage von Gerechtigkeit, sozialer Inklusion und Teil­habe ist der rote Faden, der das Handeln vor Ort durch­ziehen muss. Es muss die Frage im Vordergrund stehen, was einzelne Maßnahmen bewirken, denngut gemeint reicht nicht aus. Mit wenigen Ausnahmen wird aus Gründen der Lesbar­keit in dem Beitrag auf Quellenangeben verzichtet. Die wenigen nachstehenden Literaturhinweise sind vielfach auch Vorlage gewesen. Einige im Text eingebaute Inter­netquellen verweisen auf wichtige Papiere und Informa­tionen. Durch verschiedene Querverweise soll derrote Faden, der sich durch den Beitrag zieht, markiert wer­den, allerdings sind die einzelnen Kapitel auch einzeln nutzbar. Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Politische Akademie, KommunalAkademie| Dr. Markus Trömmer| Redaktionsleitung: Prof. Dr. Gunnar Schwarting|© Friedrich-Ebert-Stiftung 2013| Godesberger Allee 149| 53175 Bonn| Tel.+49(0) 228 883-7126| Gestaltung: pellens.de| www.fes-kommunalakademie.de