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Zwischen Kommen und Bleiben : ein gesellschaftlicher Querschnitt zur Flüchtlingspolitik
Entstehung
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Demokratische Wertevermittlung in der Arbeitswelt der von der UN jährlich ausgerufenenInternationalen Wochen gegen Rassismus, wie auch über die politische Bildungsarbeit in Form gewerk­schaftlicher Seminare und Tagungen. Die Gewerkschaften in Deutsch­land verstehen sich auch als Menschenrechtsorganisationen. Sie neh­men ihre Verantwortung als gesellschaftspolitische Akteure, die den de­mokratischen Grundwerten verpflichtet sind, wahr und vermitteln diese Haltung auch in den Betrieben. Angesichts der jüngsten Entwicklungen muss dieses Engagement intensiviert und die demokratischen Kräfte ge­stärkt werden. Unsere Gesellschaft verändert sich und Parteien wie die AfD oder Netzwerke wie Pegida fordern zur Lösung der sozialen Ungerechtigkeit und ihrer pessimistischen Zukunftsszenarien eine Ausgrenzung von Men­schen, die nach ihrer Ansicht aufgrund ihrer Herkunft und Religion nicht in unsere Gemeinschaft passen. Da solche verkürzten Lösungsvorschläge weder zeitgemäß noch logisch sind, ist ein entschiedenes Auftreten da­gegen nicht nur in der Arbeitswelt notwendig, sondern in unserer gan­zen Gesellschaft. Zur Person Giovanni Pollice Giovanni Pollice geboren am 20. 06. 1954 in Capracotta/Italien, seit 1966 in Deutschland. Ehemaliger Leiter der Abteilung Politische Schwerpunktgruppen beim Hauptvorstand der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie in Han­nover. Vorsitzender des Bundesweiten Vereins gegen Fremdenfeindlichkeit, Ras­sismus und RechtsextremismusMach meinen Kumpel nicht an!, zweiter Vorsit­zender des Interkulturellen ates in Deutschland sowie Mitglied des Stiftungs­rates der Stiftung gegen Rassismus. 102 Kapitel 1 Ich möchte Dich nicht sehn Musik& Text: Michael Witte D ein Horizont ist greifbar Und Dein Teller viel zu tief Und doch weißt Du genau, woher der rechte Wind weht Ich möchte Dich nicht sehn, wenn Dein Haus in Flammen steht Ich weiß, Du kannst es nicht verstehen Diese Angst vorm nächsten Tag Denn Du bist es ja gewohnt, dass man Dir alles hinten reinschiebt Ich möchte Dich nicht sehn, wenn es nichts zu fressen gibt Und Du sagst, dass sie Dir nehmen Was Dir zusteht, wie Du glaubst 140 Kilometer auf dem Meer und durch die Nacht Das haben die doch bloß für die Bequemlichkeit gemacht Und Du suchst Dir deinesgleichen Denn allein bist Du zu klein Und Du machst Dein Kreuz an die weiße Häuserwand Ich möchte Dich nicht sehn, ganz allein im fremden Land  103