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Zwischen Kommen und Bleiben : ein gesellschaftlicher Querschnitt zur Flüchtlingspolitik
Entstehung
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Gesicht im Sand Das ist Freiheit! Und den Menschen, die ich willkommen heiße, wurde jegliche Form von Freiheit auf die brutalste Art und Weise genommen. Nein, ich bin kein politischer Mensch! Kann auch keine politischen Lö­sungen vorschlagen und doch fühle ich, dass unser Land, welches in ­die­ser Situation eigentlich zwingend zusammenstehen müsste, sich zu spal­ten scheint. So auch Europa mit dem Nachziehen seiner Grenzen. Rück­schritt! Politik muss nun Großes leisten. In dieser Aufgabe am glei­chen Strang ziehen. Nicht mit dem Finger auf den anderen zeigen und dort die Schuld für ein gemeinsames Unvermögen suchen. Europa muss zusammenhalten, sonst wird es als Wertegemeinschaft untergehen! Nie­mandem wäre damit geholfen. Was ich aber bin: ein Mensch! Schimpft michGutmensch oderBahn­hofsklatscher,Teddyschmeißer oder auchDurchwinker. Beschimpft mich, wie ihr wollt. Ich bin und bleibe ein Mensch! Und als Mensch weiß ich, dass man dieser Welle human entgegentreten muss. Der Mensch muss für den Menschen da sein, wenn er Hilfe braucht! Das ist der Grund, warum ich sage:Refugees welcome! Und tun wir das nicht, dann sind unsere Tage, unsere gesellschaftlichen Werte längst schon gezählt. Zur Person Marek Heindorff Marek Heindorff, 1975 in Berlin-Köpenick geboren, ist in Pankow aufgewachsen. 1989 floh er zusammen mit seiner Mutter sowie seinem Bruder über die ungari­sche Grenze nach Österreich und von dort nach Düsseldorf. Nach seiner dortigen Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Druckvorlagenh­ ersteller und schloss 2005 das Studium zum Medienfachwirt ab. 2012 veröffentlichte er das BuchAuf ­meinem Rücken. 2014 erschien sein erster RomanDas Leben ist Brosig. Heute lebt und schreibt der Autor in Düsseldorf. 202 Kapitel 3 Kapitel 4 Integration