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Integration durch Bildung : Konzeptpapier Schule : Oktober 2016
Entstehung
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Integration durch Bildung Konzeptpapier SCHULE OKToBER 2016 Kontakt: marei.john@fes.de Maßnahme 1 Vor der Einschulung Erste Kompetenzüberprüfung Sprachstanderhebung bzw. Überprüfung der Alphabetisierung Dokumentation vorheriger Schulbesuchszeiten (Unterstützte) Entscheidung für Schule/Schulform Mehrsprachige Information über das Schulsystem Sprach- und Alphabetisierungskurse in Erstaufnahmeeinrichtungen Einrichtung eines Schulbüros: Information und Mitentscheidung von Eltern/ Betreuer_innen über die Art der Beschulung Koordinierte Schulanmeldung(Schulträger, außerschulische Partner_innen) und Einschulung ohne Verzögerungen Vorbereitung in und mit der Schule Vorbereitende Maßnahmen(Projekttag, Unterrichtsthema) zum Kennenlernen von Schüler_innen, Lehrpersonal und Eltern Klärung von Verantwortlichkeiten; Schüler_innenpatenschaften; Gestaltung des ersten Schultags planen Frühzeitige Einstellung von Deutschlehrer_innen Fortbildungsangebote für Fachlehrer_innen Positives Lehrer_innenbild; Heterogenität der Kollegien erhöhen 2a schulbeginn Einschulung Begegnungsprojekte zwischen allen Schüler_innen: Vertrauen entwickeln, Fragen beantworten(ho­her Informationsbedarf bei allen), Eltern und Lehrer_innen einbinden Verständnis über Schule und Schulpflicht vermitteln (Selbstlern-)Material organisieren, evtl. Raumgestaltung verändern Einbindung in die Schule Einbindung in den Schulalltag: Arbeitsgemeinschaften, Wahlpflichtkurse, Ausflüge, Klassenfahrten, fester Stundenplan Regelmäßige Rücksprache mit Betreuer_innen/ Eltern(Übersetzung muss finanziert werden) Sprachförderung in Willkommens-/ Vorbereitungsklasse(auch: DaZ-Zentren) Durchgehender Sprachunterricht mit spezifischen Materialien Einzelne Fächer gemeinsam(Musik, Sport, Kunst) Klare Kriterien für Übergang(nach einem halben/ einem Jahr, abhängig von Sprachtest) ODER BESSER: Direkte Aufnahme in Klassenverband Durchgehender Deutschunterricht(ca. 2 Stunden am Tag) und zusätzliches Förderangebot je nach Stundenpensum mit passendem Material Ca. 2 Kinder pro Klasse(Kriterien für Richtgrößen sind unklar) Kommunikation mit Deutschlehrer_innen 2b Übergang in den Regelunterricht Übergang in den Regelunterricht Weiterhin mehrere Stunden individueller Sprachförderung in Kleingruppen/ im Unterricht, parallel Sprachförderung in allen Fächern Material für den Übergang Gleichbehandlung unabhängig vom Status Einbindung der Fachlehrer_innen: Sprachförderung in allen Fächern Zuständigkeit Schulbehörde Erstaufnahmeeinrichtungen Schulbehörde Erstaufnahmeeinrichtungen Flüchtlingsunterkünfte Partnerorganisationen Schulen Eltern Schulleitung Jahrgangsleitung Schulträger Länderministerien Klassenleitung der aufnehmenden Regelklassen und Deutschlehrer_in Kollegium Multiprofessionelle Teams Deutschlehrer_innen Deutschlehrer_in Gesamtes Kollegium Deutsch-& Fachlehrer_innen Kollegium Evtl. Schulbehörde Seite 01 /03