Die Soziale Demokratie möchte, dass Menschen sich in der ganzen Gesellschaft miteinander verbunden fühlen. Der Zusammenhalt zwischen Menschen ist nur möglich, wenn man die Freiheit des anderen respektiert und einander als Gleiche behandelt. Für Soziale Demokraten hat der Staat die folgenden Aufgaben: • Der Staat sollte viele Schutz- und Förderrechte in Gesetzen festlegen. Diese Rechte garantieren, dass Menschen die gleichen Chancen auf ein Leben in Freiheit bekommen. • Die Förderrechte sind manchmal wichtiger als die Schutzrechte. Das ist in Ordnung. Wie viele Rechte in Regeln und Gesetzen festgelegt werden, entscheidet die Gesellschaft gemeinsam. • Haben Menschen weniger gute Chancen, soll der Staat sie fördern und unterstützen. • Die Soziale Demokratie möchte, dass der Staat bei der Verteilung von Mitteln aktiv eingreift. Das kann im Interesse der Einzelperson erfolgen. Und auch im Interesse der ganzen Gesellschaft. Das Ziel ist: Gerechtigkeit und Ausgleich für alle. Was sind Knackpunkte bei der Sozialen Demokratie? Menschen, die mehr Soziale Demokratie wollen, lieben es, über ihre Ideale zu diskutieren. Dabei geht es manchmal heiß her. Aber was sie verbindet, ist: Sie glauben, dass Menschen gemeinsam eine bessere Zukunft bauen können. Sie suchen nach Antworten auf die Probleme der Zeit. So entwickelt sich ihre Denkrichtung immer weiter. Willy Brandt sagte es so: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ 71
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Einstieg in die Soziale Demokratie : Werte, die verbinden
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