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Vertrauen schaffen! : Politik und Glaubwürdigkeit
Entstehung
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t MuP-Praxishilfe(2014) Vertrauen schaffen Politik und Glaubwürdigkeit Von Katrin Matuschek& Julia Heyl Überblick Immer wieder nehmen sich Politiker_innen nach enttäuschenden Wahlergebnissen vor, das"Vertrauen der Wähler_innen zurückzugewinnen". Viele Menschen scheinen sich in der Politik jedoch nicht wiederzufinden und haben den Eindruck, sie könnten nichts bewegen. Woran liegt dieser Vertrauensentzug, wie zeigt er sich, und was kann die Politik tun, um Politikverdrossenheit zu begegnen und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen? In dieser MuP-Praxishilfe erläutern wir, ob und warum Menschen zunehmend das Vertrauen in die Politik verlieren, welche Konsequenzen dieser Vertrauensverlust für die Demokratie hat und was getan werden kann, um dieses Vertrauen wiederzugewinnen. Inhaltsverzeichnis Vertrauensverlust, Glaubwürdigkeit und Politik­verdrossenheit Befunde aus der Forschung Wie zeigt sich Vertrauensverlust? Gründe für den Vertrauensverlust Kehrtwende zur politischen Kultur des Vertrauens Quellen und Verweise Vertrauensverlust, Glaubwürdigkeit und Politikverdrossenheit Immer wieder wird medienwirksam der Befund verbreitet, dass die Menschen das Vertrauen in die Politik verloren hätten. Nach Wahlniederlagen hört man von Politiker_innen häufig reumütig: Wir müssen das Vertrauen unserer Wähler_innen wiedergewinnen. Doch was ist mit dem vielbeschworenen Vertrauen bzw. Verlust dessen eigentlich gemeint? Und was gibt Anlass zur Vermutung, dass das Vertrauen der Bürger_innen in die politischen Eliten und Institutionen schwindet? Als Vertrauen in die Politik kann man den Glauben der Bevölkerung nennen, dass die politischen Institutionen und ihre Repräsentant_innenKontrolle über Ressourcen, Handlungen und Ereignisse im Sinne der Bevölkerung ausüben. (zitiert nach Wikipedia/Vertrauen) Der Verlust des Vertrauens in die Politik bedeutet im Umkehrschluss, dass die Menschen immer weniger davon ausgehen, dass die Politik im Sinne des Gemeinwohls agiert, und stattdessen eigene oder Partikularinteressen von bestimmten Gruppierungen verfolgt. Häufig geht damit einher, dass die Menschen die Glaubwürdigkeit der Politiker_innen infrage stellen. Als Konsequenz daraus wird Bürger_innen häufig eine Einstellung unterstellt, die der Begriff der Politikverdrossenheit zu beschreiben sucht. Politikverdrossenheit, auch Politikmüdigkeit, bezeichnet eine negative Einstellung der Bürger_innen in Bezug auf politische Aktivitäten und Strukturen, die sich unter Umständen in Desinteresse an und Ablehnung von Politik, ihrer Institutionen und politischem Handeln äußert. Diese Haltung kann generell die ganze politische Ordnung betreffen oder sich nur auf Ergebnisse politischer Prozesse beziehen. (zitiert nach Wikipedia/Politikverdrossenheit) MuP-Praxishilfe: Vertrauen schaffen. Politik und Glaubwürdigkeit 1