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Achtung, Digital Gap! Lernen in einer digital geprägten Welt : Hintergrundpapier zu den Ergebnissen der Konferenz "Achtung, Digital Gap! Lernen in einer digital geprägten Welt" des Netzwerk Bildung am 5. Mai 2017
Entstehung
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Valerie Lange Achtung, Digital Gap! Lernen in einer digital geprägten Welt Hintergrundpapier zu den Ergebnissen der KonferenzAchtung, Digital Gap! Lernen in einer digital geprägten Welt des Netzwerk Bildung am 5. Mai 2017 Wir leben in einer digital geprägten Welt: Computer, Smartphone oder Tablet gehören selbstverständlich zu unserem Leben dazu. Die Digitalisierung hat ge­sellschaftliche Veränderungen mit sich gebracht, auf die auch Schulen reagieren müssen bislang sind sie für diese Aufgabe jedoch kaum ausgestattet, Leh­rer_innen kaum vorbereitet, Lehrpläne und Unter­richtsmaterialien kaum ausgerichtet auf das Lernen in einer digital geprägten Welt. Um hier aufzuholen, haben Bund, Länder und Kommunen hohe Investiti­onen in den Ausbau von digitaler Infrastruktur und Informationstechnologie angekündigt. Die Kultusmi­nisterkonferenz hat mit ihrer StrategieBildung in der digitalen Welt Kompetenzen definiert, die Schüler_ innen erlangen müssen, um sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Am 05. Mai 2017 diskutierte das Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin nicht nur die gesell­schaftlichen Folgen der Digitalisierung, sondern auch welche Kompetenzen zum unerlässlichen digitalen Rüstzeug für Kinder und Jugendliche gehören sollten und welche Voraussetzungen die Bildungspolitik schaf­fen muss, damit Schulen ihren Bildungsauftrag erfüllen und Schüler_innen für einen sicheren und kritischen Umgang mit digitalen Technologien befähigen können. Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche, und deshalb ist der Erwerb von kritischer Medienkompe­tenz heute wesentlich für die gesellschaftliche Teil­habe, erklärte Staatssekretär Mark Rackles, Senats­verwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin. Schüler_innen dazu zu befähigen, teilhaben zu kön­nen an der Arbeitswelt, an demokratischen Prozes­sen, am kulturellen und sozialen Leben, ist eine der wichtigsten Aufgaben schulischer Bildung. Formen und Voraussetzungen der Teilhabe haben sich aber durch die Digitalisierung verändert. zu wissen, welche Informationsquellen vertrauens­würdig sind. Und auch die Arbeitswelt und damit die notwendigen Fachkompetenzen, die schulische Bil­dung vermitteln muss, haben sich gewandelt: Burk­hard Jungkamp, Moderator des Netzwerk Bildung und Staatssekretär a.D., wies darauf hin, dass Experten des Weltwirtschaftsforums davon ausgehen, dass bis 2022 das erste Auto aus dem 3D-Drucker produziert, bis 2024 die erste mit einem 3D-Drucker erzeugte Leber transplantiert sein wird und bis 2025 30 Prozent der Führungsaufgaben in Unternehmen nicht mehr von Menschen, sondern von künstlicher Intelligenz über­nommen werden. World Economic Forum: Technology Tipping Points and Societal Impact Schulen in einer digital geprägten Welt müssen ihren Schüler_innen also kritische Medienkompetenz für eine aktive Teilnahme an der digitalen Gesellschaft vermitteln. Zweitens müssen die Lerninhalte an die Anforderungen und Entwicklungen, die die Digitalisie­Für eine informierte Wahlentscheidung etwa ist es noch viel mehr als im letzten Jahrzehnt bedeutsam,