ÜBER GE ARBEITETE OBER 2017 OKT AUFLA GRUNDWISSEN KOMMUNALPOLITIK 15. Demografischer Wandel Dr. Ortlieb Fliedner Inhaltsverzeichnis: 15.0 Demografischer Wandel und Kommunen – Überblick.................................................................... 2 15.1 Demografischer Wandel und Infrastruktur................................................................................... 11 15.2 Veränderte Anforderungen in verschiedenen Politikbereichen...................................................... 14 15.3 Selbstbestimmtes Leben im Alter................................................................................................. 19 15.4 Integrationspolitik auf kommunaler Ebene................................................................................... 24 15.5 Neue Anforderungen an die Kommunalverwaltung..................................................................... 27 15.6 Bürgerbeteiligung........................................................................................................................ 29 Einleitung Unter dem Stichwort„demografischer Wandel“ werden zu erwartende Probleme und ihre Lösungen diskutiert, die sich aus der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung in Deutschland ergeben. Dabei besteht bei aller Unsicherheit, die Prognosen an sich haben, Konsens darüber, dass es in Deutschland zukünftig • mehr ältere Menschen, • weniger Kinder und Jugendliche, • weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter sowie • eine verstärkte Zuwanderung aus anderen Staaten geben wird. Außerdem gehen alle Vorhersagen davon aus, dass die Bevölkerungszahl in Deutschland insgesamt schrumpfen wird. Allerdings hat sich die Prognose wegen der starken Zuwanderung in den Jahren 2015/2016 erheblich verändert. Rechnete das Statistische Bundesamt noch 2011 mit einem Einwohnerverlust von fünf Mio. Menschen bis 2030 1 , geht die aktuelle Prognose davon aus, dass nach einem mehrjährigen Anstieg der Bevölkerungszahlen 2035 das heutige Niveau von 82,5 Mio. wieder erreicht sein wird. Bis 2060 wird dann ein Absinken der Bevölkerungszahl auf 76,5 Mio. prognostiziert. 2 „Weniger, älter, bunter“ ist eine griffige und einprägsame Formel, um den demografischen Wandel zu beschreiben. Nachfolgend werden mögliche Probleme des demografischen Wandels und ihre Lösungen in erster Linie aus kommunaler Sicht skizziert. Soweit dies zum Verständnis erforderlich ist, wird aber auch auf die Rahmenbedingungen, die durch Gesetze und Maßnahmen des Bundes und der Länder gesetzt werden, eingegangen. 1 Vgl. Statistische Ämter des Bundes und der Länder(Hrsg.): Demografischer Wandel, Heft 1/2011, S. 8(Basisjahr: 2008). 2 Vgl. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/AktualisierungBevoelkerungsvorausberechnung.html. Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Politische Akademie, KommunalAkademie| Anne Haller| Redaktionsleitung: Prof. Dr. Gunnar Schwarting|© Friedrich-Ebert-Stiftung 2017| Godesberger Allee 149| 53175 Bonn| Telefon+49(0) 228 883-7126| Gestaltung: pellens.de| www.fes.de/de/kommunalakademie
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