3.1 WIE EUROPA ZUSAMMENWUCHS 1951 schlossen sechs Länder den ersten Europa-Vertrag. Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg einigten sich auf eine Zusammenarbeit im Energiebereich. 1951 Das Ziel dieser Zusammenarbeit war klar: Durch die gemeinsamen Absprachen im Bereich Kohle und Stahl wäre es für die einzelnen Länder viel schwerer, heimlich einen neuen Krieg vorzubereiten. Niemand wusste in dem Moment, dass das der Startschuss für die EU von heute war. Die Partnerschaft für Rohstoffe funktionierte gut. So gut, dass die Länder auch auf anderen Gebieten zusammenarbeiten wollten. Das führte zu mehr Handel, mehr Freiheit und mehr Wirtschaftswachstum. Und zu mehr Vertrauen und Verständnis zwischen den europäischen Nachbarn. Innerhalb weniger Jahrzehnte schlossen sich mehr und mehr Länder dem europäischen Projekt an. Neue Verträge, neue Partnerschaften und neue Namen folgten. Seit den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind alle Verträge unter einem Namen vereint: die Europäische Union. 35
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