ÜBER GE ARBEITETE BER 2017 NOVEM AUFLA GRUNDWISSEN KOMMUNALPOLITIK 5. Der kommunale Haushalt Dr. Hanspeter Knirsch Inhaltsverzeichnis: 5.0 Einführung und Übersicht.............................................................................................................. 2 5.1 Haushaltsgrundsätze..................................................................................................................... 9 5.2 Haushaltsplan.............................................................................................................................. 15 5.3 Haushaltssicherungskonzept........................................................................................................ 23 5.4 Haushaltssatzung........................................................................................................................ 34 5.5 Überplanmäßige und außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen................................ 41 5.6 Mittelfristige Ergebnis- und Finanzplanung.................................................................................. 42 5.7 Verpflichtungsermächtigungen.................................................................................................... 43 5.8 Kredite........................................................................................................................................ 44 5.9 Steuern mit Zielen und Kennzahlen im neuen Haushaltsrecht..................................................... 46 5.10 Jahresabschluss........................................................................................................................... 55 5.11 Gesamtabschluss......................................................................................................................... 59 5.12 Rechnungsprüfung...................................................................................................................... 60 Einleitung Das kommunale Haushaltsrecht in Deutschland ist in den vergangenen Jahren grundlegend erneuert worden. Es gilt nunmehr eine am kaufmännischen Rechnungswesen des Handelsgesetzbuches(HGB) orientierte kommunale Doppik. 1 Nur in den Bundesländern Bayern, Schleswig-Holstein und Thüringen können die Kommunen zwischen der Doppik und der Kameralistik wählen. 2 Die nachfolgende Darstellung orientiert sich an der Doppik. Kommunalrecht ist allerdings Ländersache, und deshalb gibt es in der konkreten Ausgestaltung des Haushaltsrechts zahlreiche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Da Nordrhein-Westfalen(NRW) das erste Bundesland war, das die Doppik eingeführt hat und andere Bundesländer sich zum Teil an den Texten und praktischen Erfahrungen NRWs orientiert haben, wird nachfolgend in der Regel auf diese Bezug genommen. Auf Besonderheiten wird im Text soweit wie möglich hingewiesen. Das neue Rechnungswesen wird in den Bundesländern unterschiedlich bezeichnet. In NRW heißt es Neues Kommunales Finanzmanagement(NKF), während zum Beispiel in Niedersachsen, im Saarland und in Schleswig-Holstein der Begriff Neues Kommunales Rechnungswesen(NKR) verwendet wird. In Baden-Württemberg wird dagegen der Begriff Neues Kommunales Haushalts- und Rechnungswesen(NKHR) genutzt. 3 1 Der Begriff Doppik bezeichnet die doppelte Buchführung in Konten. 2 Die Kameralistik ist das traditionelle System der Planung und Rechnungslegung im öffentlichen Bereich. Es handelt sich um eine reine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Der Begriff deutet darauf hin, dass das Finanzgebaren der Fürsten und Könige wenig öffentlich war, nämlich in camera – hinter verschlossenen Türen – während das Rechnungswesen des Handelsgesetzbuches aus Gründen des Gläubigerschutzes vom Grundsatz der Publizität geprägt ist. 3 Vgl. auch die Übersicht in Fußnote 22. Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Politische Akademie, KommunalAkademie| Anne Haller| Redaktionsleitung: Prof. Dr. Gunnar Schwarting|© Friedrich-Ebert-Stiftung 2017| Godesberger Allee 149| 53175 Bonn| Telefon+49(0) 228 883-7126| Gestaltung: pellens.de| www.fes.de/de/kommunalakademie
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten