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Unser Rohstoff heißt Bildung - für eine moderne Berufsausbildung
Entstehung
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Arbeitsverträge, die meisten müssen oft illegal in Berufen arbeiten, für die sie gar nicht ausgebildet wurden und dies oft für Hungerlöhne! Zu viele junge Menschen sind heute zutiefst enttäuscht, denn sie haben oft lange Bildungswege hinter sich, haben gute Examina abgelegt und müssen dann erkennen, dass sie damit aber in dieser Gesellschaft offenbar gar nicht gebraucht werden. Und dabei sucht die Wirtschaft Kosovos händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften! Zur Bildungs- und Berufsplanung für die junge Generation gehört aber nicht nur das eigene Wunschdenken oder das der Eltern. Es gehört auch ein realistischer Blick in die Arbeitswelt, in der diese junge Generation einen adäquaten Arbeitsplatz finden soll. Und es gehört noch mehr dazu. Die Arbeitswelt in Kosovo ändert sich von Tag zu Tag. Neue Berufsqualifikationen werden dringend benötigt. Andere sind im Überfluss vorhanden, werden aber kaum noch gesucht, weil es bereits zu viele davon gibt. Kosovo gehört zu den Ländern in Europa, in denen der Anteil der Jugendlichen, die studieren, am höchsten ist. Was aber auf den ersten Blick so positiv aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick oft als Schimäre. Denn sobald sich die erworbene Qualifikation nach dem Bildungsabschluss in guten Arbeitsmöglichkeiten auszahlen soll, müssen die meisten jungen Menschen feststellen, dass sie oft unrealistischen Träumen nachgejagt sind oder dazu verleitet wurden. Und zu viele stolze Eltern müssen erkennen, dass sie ihren Kindern nicht das Richtige geraten haben und dies obwohl sie gewiss das Beste für ihre Kinder wollten. Denn keine moderne Wirtschaft kann ausschließlich oder auch nur mehrheitlich auf akademischen Qualifikationen aufbauen. Deutschland, das über eine recht zukunftsfähige und prosperierende Wirtschaft verfügt, kann das nur deswegen seit Jahrzehnten behaupten, weil seine Wirtschaft auf zwei sehr gesunden Beinen steht. Dem akademischen und dem nicht­akademischen Bein. Etwa 50% eines jeden Jahrganges von Jugendlichen streben keine akademische Ausbildung sondern eine berufliche Ausbildung in einem der weit über 300 verschiedenen Ausbildungsberufe an. Denn sie wissen, dass sie künftig auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden. Und sie können sich darauf verlassen, dass sie eine gute Ausbildung 4