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Lokaljournalismus im Flächenland Brandenburg : Zukunft und Qualität sichern : Zusammenfassung 05.03.2021 Online-Talk der FES Brandenburg
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Lokaljournalismus im Flächenland Brandenburg Qualität sichern Zukunft und ZUSAMMENFASSUNG| 05.03.2021 Online-Talk der FES-Brandenburg Bürger_innen sollen selbstbestimmt und gut informiert als demokratische Persönlichkeiten agieren können. Ein Zugang zu verschiedenen journalistischen und anderen Quellen ist daher wichtig, damit sie sich eine Meinung bilden und diese vertreten können. Dies gilt gerade in einem Flächenland wie Brandenburg. Ins­besondere der Lokaljournalismus ist dabei von herausragender Bedeutung, denn Lokaljour­nalist_innen sind in allen Ecken des Landes im Einsatz, um nicht nur die Geschichten der Regi­onen zu erzählen, sondern auch um Missstände aufzudecken und um Funktions- und Mandats­träger_innen zu kontrollieren. Der qualitativ gute Lokaljournalismus in Bran­denburg steht auf Grund der Veränderungen in der Medienlandschaft unter Druck. Wäh­rend die Auflagen der großen regionalen Ver­lagshäuser seit Jahren rapide zurückgehen, differenziert sich das digitale Medienange­bot immer weiter aus. Wie kann unter diesen Vorzeichen auf der lokalen Ebene ein qualitativ guter und kritischer Journalismus auch in der Fläche aufrechterhalten werden? Wie kann er der Gefahr einer selektiven Informationswahr­nehmung durch Rückzug in Filterblasen und Echokammern in den digitalen Räumen entge­genwirken? Welchen Beitrag leistet der Lokal­journalismus damit zum Gemeinwohl und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt? Wohin wird er sich entwickeln? Diese und andere Fragen diskutierten Johannes Funke MdL, Sprecher für Agrar­politik und ländliche Räume der SPD-Land­tagsfraktion Brandenburg, Martin Gorholt, Vorsitzender des Medienrates Berlin Branden­burg, Juliane Adam, Geschäftsführerin von Radio Potsdam, Henry Lohmar, Chefredakteur der Märkischen Allgemeinen Zeitung, Ralf Stephan, Chefredakteur der Bauernzeitung sowie Benjamin Lassiwe, Vorsitzender der Landespressekonferenz Brandenburg im Rah­men eines Online-Talks des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung am 5. März 2021, moderiert von Björn Kulp.