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Geschichte der Sozialen Demokratie
Entstehung
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2.5 Die Weimarer Republik scheitert Mit der Weltwirtschaftskrise 1929 begann eine schwierige Zeit für die parlamentarische Demokratie. Innerhalb kurzer Zeit stieg die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auf sechs Millionen Menschen. Die Große Koalition mit Beteiligung der SPD scheiterte 1930 an der Frage, wie die Arbeitslosenversicherung mit der Massenarbeitslosigkeit fertig werden sollte. Die bürgerlichen Parteien waren für eine Senkung der Leistungen für die Arbeitslosen. Die SPD wollte die Beiträge der Arbeitgeber erhöhen, um die soziale Absicherung für die Arbeitslosen zu sichern. Die Lage der Bevölkerung war von wirtschaftlicher Unsicherheit und Not geprägt. Die Menschen begannen, sich zu radikalisieren. Teile der Arbeiterbewegung wanderten von der SPD zur KPD ab. Viele vorher bürgerlich eingestellte Menschen orientierten sich weiter nach rechts. Die NSDAP(Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) von Adolf Hitler gewann an Zuspruch. Die Radikalisierung war bis in alle Lebensbereiche zu spüren. Rechte und linke Gruppen lieferten sich heftige Straßenkämpfe. Die Republik geriet von beiden Seiten in Bedrängnis. Bei den Wahlen im September 1930 schlug sich die Radikalisierung ebenfalls nieder. Die gemäßigten Parteien verloren Stimmen. Die KPD und vor allem die NSDAP verzeichneten Zuwächse. 49