4.6 Grosse Koalition: Die SPD regiert mit Mit der Verabschiedung des Godesberger Programms und der Modernisierung der Partei erhielt die SPD wieder mehr Zustimmung. In vielen Bundesländern stellte sie die Regierung. Auch bei Bundestagswahlen bekam die SPD mehr Stimmen. In den 1960er-Jahren endete das„Wirtschaftswunder“. Das Wachstum ging zurück. Dafür stieg die Arbeitslosigkeit deutlich an. Die Regierung aus Union und FDP geriet in eine schwere Krise. 1966 traten alle Minister von der FDP zurück. Bundeskanzler Ludwig Erhard von der CDU musste sein Amt aufgeben. Die Regierung wurde umgebildet. Es kam zur ersten Großen Koalition aus Union und SPD. Bundeskanzler wurde Georg Kiesinger von der CDU. Die SPD stellte wichtige Minister: zum Beispiel Willy Brandt als Außenminister und Herbert Wehner als Minister für Gesamtdeutsche Fragen. Die SPD konnte sich nun auf Bundesebene beweisen. Sie gestaltete die Politik mit und setzte neue Zeichen. Wirtschaftspolitik: Wirtschaftsminister Karl Schiller von der SPD holte Politiker, Vertreter der Arbeitgeber, Gewerkschafter und Vertreter der Banken zu Gesprächen zusammen. Gemeinsam erarbeiteten sie einen Plan, um die Wirtschaftskrise zu überwinden. 80
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