Vorwort Wolfgang Spieker war dem Archiv der sozialen Demokratie(AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung seit Jahren aufs engste verbunden: Er hat nicht nur kontinuierlich das Schriftgut aus seiner gewerkschaftspolitischen Tätigkeit, vor allem aus seiner Funktion als einer der beiden Geschäftsführer des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Gewerkschaften, an das Archiv abgegeben, sondern er hat zudem die Arbeit des AdsD durch die Einrichtung des Wolfgang-Spieker-Fonds lange Zeit finanziell unterstützt; diese großzügige Förderung hat das Erscheinen zahlreicher Publikationen des AdsD, darunter die umfangreiche Bestandsübersicht(2006) ermi:iglicht. Dafür möchten sich die Kolleginnen und Kollegen des ADsD wie die Friedrich-Ebert-Stiftung insgesamt bei ihm und seiner Familie bedanken. Nach seinem Tode, mit der Übergabe der noch in seinem Düsseldorfer Haus befindlichen Akten, gelangten auch seine»Denksplitter und Formulierungsversuche« in das AdsD. In 65 Bänden hat Wolfgang Spieker ein halbes Jahrhundert lang- mal in aphoristisch knapper Form, mal eher argumentativ wägend- Gedanken zur Zeit niedergeschrieben. Über 10.000»Denksplitter« hat er in den Jahren von 1959 bis 2009 nach der Tagesarbeit seinen»Tagebüchern« anvertraut. Die gesamten»Denksplitter und Formulierungsversuche« sind über die Homepage der Friedrich-Ebert-Stiftung bzw. des Archivs der sozialen Demokratie im handschriftlichen Original einsehbar: www.fes.de/Archiv. 5
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