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Denksplitter : Aphorismen 1959 bis 2009
Entstehung
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Beim Ra.senspiel im Kalkumer Elternhaus, Sommer 1972 te. Schließlich gab es in Politik und Publizistik hinreichend schaden­freudige Beobachter, die nur aufBelege lauerten, wonach der Umbau nicht»sozialverträglich« organisiert werden würde. Obwohl Spieker dieser heikle Balanceakt den Umständen nach und dank seiner weitreichenden Beziehungsnetze recht gut gelang, nagte an ihm- nachdem er 1994 mit 63 Jahren in Rente gegangen war ­noch lange die Enttäuschung, dass ihm bei seinem Arbeitgeber DGB niemand für diese Kärmerarbeit gedankt hatte. Auch diesen Schmerz hat er seinen Aphorismen anvertraut, allerdings nicht nur gedan­kenschwer stöhnend mit dem Ausruf:»Wie schnell wird ein Mensch vergessen, sobald er nicht mehr aktiv ist!«. Viel mehr lag es in sei­nem Naturell, resignative Gefühle in neue, allgemein gültige Gedan­19