Crashkurs Anti: Diskriminierung in Brandenburg Teil 3 – Faire Bedingungen in der Arbeitswelt? ZUSAMMENFASSUNG| 30.11.2022 Cottbus& Online-Talk der FES-Brandenburg Antidiskriminierung ist sowohl im Grundgesetz als auch in der Landesverfassung verankert. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist für rassistische Diskriminierung und sexistische Diskriminierung der wichtigste Rahmen(jenseits von Grundgesetz und Landesverfassung). Trotzdem erleben viele Menschen in Brandenburg Diskriminierung in allen Bereichen des Lebens. In der Auseinandersetzung mit diskriminierenden Verhältnissen und Erfahrungen von Diskriminierung ist es eine große Herausforderung, der Vielfältigkeit und Komplexität gerecht zu werden. Die Reihe „Crashkurs Anti:Diskriminierung in Brandenburg“ des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Antidiskriminierungsberatung Brandenburg der Opferperspektive e.V. setzt sich daher schlaglichtartig mit verschiedenen Diskriminierungsfeldern auseinander. Eines dieser Felder ist die Arbeitswelt. Erwerbsarbeit nimmt einen zentralen und wichtigen Teil des Lebens ein, nicht nur weil sie der Sicherung des Lebensunterhalts dient, sondern auch weil sie Partizipation und das Erfahren von Selbstwirksamkeit ermöglicht. Der Alltag und Lebenslauf vieler Menschen organisiert sich um die Erwerbsarbeit herum – Diskriminierung im Arbeitskontext kann somit fundamentale Auswirkungen auf die Lebensrealität bedeuten. Im dritten Teil der Reihe am 30. November 2022 geht es daher um die Fragen, wie es um Diskriminierung in der Brandenburger Arbeitswelt steht, wen sie betrifft und von wem sie ausgeht. Wie können sich Betroffene wehren? Welche Hilfsangebote gibt es und welche Strukturen in der Arbeitswelt müssen grundsätzlich geändert werden? Über faire Bedingungen in der Arbeitswelt diskutieren auf dem Podium Prof.in Dr. Lena Hipp, Professorin für Sozialstrukturanalyse an der Universität Potsdam, Joanna Hubert, Beraterin in der Fachstelle Migration und Gute Arbeit in Brandenburg, sowie Susanne Riepe, Projektleiterin Faire Integration Brandenburg. Ergänzt wird das Podium durch Projektvorstellungen von Marcel Molch vom DGB Südbrandenburg, Florian Seufert vom Projekt„Vielfältig Brandenburg“ des Projektkontors Minor und Juliane Uhlig, Fachreferentin bei „Gespaltene Belegschaft?! Miteinander im Betrieb“. Moderiert wird das Gespräch von Koray Yılmaz-Günay, Co-Leiter der Geschäftsstelle des Migrationsrates Berlin. Ein Grußwort sprich die Integrationsbeauftragte der Stadt Cottbus Grit Bartels.
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Faire Bedingungen in der Arbeitswelt? : Zusammenfassung | 30.11.2022, Cottbus & Online-Talk der FES-Brandenburg
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