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Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
Entstehung
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Krisengeneration im Umbruch Was junge Menschen von Demokratie erwarten von Kerstin Ott und Nicole Loew Welche Herausforderungen ergeben sich aus der Studie für politische Bildner_innen(und Politik)? Die junge Generation ist durch die letzten Jahre vor allem eins gewor­den: krisenerfahren. Diese Erfahrung prägt ihre Sichtweise auf ihr engstes Umfeld ebenso wie auf gesellschaftliche Zusammenhänge und die Demokratie. Die Corona-Pandemie hat insbesondere die Ent­wicklungsmöglichkeiten junger Menschen beschränkt, die Klimakrise bedroht ihre künftigen Lebensgrundlagen und der Überfall Russlands auf die Ukraine hatte und hat enormen Folgen auch für junge Men­schen in Deutschland, wie z. B. den Preisanstieg bei Lebensmitteln, Energie und Mieten, Engpässe beim Wohnraum oder die aktuelle De­batte, wer Frieden und Sicherheit im Ernstfall militärisch verteidigt. Politik und Parteien stehen vor großen Herausforderungen. Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 hat sich ein Großteil junger Wähler_innen für Parteien am linken und rechten Rand entschieden, nicht für die Parteien der Mitte. Die anhaltende Enttäuschung unter jungen Menschen gegenüber der aktuellen Politik lässt sich schon in den Ergebnissen der Studie Krisen­erwachsen aus dem Jahr 2023 erahnen. In den Fokusgruppen zeigt sich im Gespräch mit jungen Wähler_innen( www.fes.de/studie­jungwaehler-und-ihr-blick-auf-politik ), wie verbreitet die Ansicht ist, dass Politik nicht für sie gemacht werde einerseits, weil sie als Gruppe zahlenmäßig nicht wahlentscheidend in einer immer älter werdenden Gesellschaft sind, andererseits weil sie sich nicht ange­sprochen fühlen, weder von der Art und Weise, wie politische Akteur_ innen kommunizieren, noch von den Inhalten, die nicht auf jüngere Zielgruppen ausgerichtet sind. Als Resultat erscheinen die vorhande­22 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.