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Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
Entstehung
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Die Studie: Wie steht es um das Vertrauen in die Demokratie in Deutschland? von Jochen Dahm und Alina Fuchs Die Demokratie ist in Deutschland populär, zumindest als Idee das bestätigen Umfragen regelmäßig. Aber wie zufrieden sind die Deut­schen mit dem Funktionieren der Demokratie? Wo sehen sie Schwä­chen und Verbesserungspotenziale? Wie blicken sie auf Demokratie und Gesellschaft? Wie bewerten sie einzelne Reformvorschläge zur Demokratie? Antworten auf diese Fragen hat die Friedrich-Ebert-Stiftung 2019 erst ­mals in einer großen empirischen Studie erhoben, unserer Vertrauens­studie. Ein besorgniserregendes Ergebnis lautete: Weniger als die Hälfte der Befragten war 2019 mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden( www.fes.de/studie-vertrauen-in-demokratie ). Im Spätsommer 2022 haben wir die Frage erneut gestellt in einer nun veränderten Weltlage: Pandemie, Krieg, Klimakrise, Inflation. Wir wollten wissen, wie sich das Urteil der Bürger_innen über die Demo­kratie in Deutschland im Umfeld der vielfältigen Krisen der letzten Jahre verändert hat. Kurz: Wie steht es um das Demokratievertrauen in Krisenzeiten? Stabile Zustimmung mit drei großen Aber Die erfreuliche Nachricht: Die Zufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie ist stabil. Anders als vielleicht zu befürchten gewesen wäre, war die Zufriedenheit von 2019 zu 2022 sogar leicht angestie ­gen. Es gibt allerdings drei große Aber, die weiterhin Anlass zur Sorge geben. 40 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.