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Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
Entstehung
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Digitale Werkzeuge ermöglichen auch euren Zielgruppen aufgrund ih­rer Orts- und Zeitunabhängigkeit heute mehr denn je und ziemlich un­kompliziert, sich zu informieren, politisch zu beteiligen und gesell­schaftlich zu engagieren. Digitale Formen des Engagements können schneller und individueller sein: Aufklärung zu Fake-News mit Freund_ innen teilen, digital spenden oder eine Online-Petition unterzeichnen und mit einem Klick Andere dazu einladen. Viele Menschen nutzen di­gitale Werkzeuge zunehmend für Mitbestimmung und finden mit ihren Anliegen Gehör und schneller Gleichgesinnte für Projekte. Und das Beste ist: Gut gemachte digitale Angebote können die ver­schiedensten Themen bedienen und bieten mit den vielfältigen digi­talen Formaten, den kollaborativen digitalen Werkzeugen und Vernet­zungsmöglichkeiten in den sozialen Medien nicht nur etwas für junge Menschen, sondern für alle Altersgruppen. Gerade die Pandemiejahre haben in uns allen digital kreative Poten­ziale geweckt, Kompetenzen, digitale Werkzeuge zu nutzen, erweitert und in vielerlei Hinsicht zu einer Selbstverständlichkeit der Nutzung geführt ob die Omas gegen Rechts, die sich über soziale Medien vernetzen, austauschen und ihre Treffen organisieren, oder die frisch gewählte 45-jährige Kommunalpolitikerin, die sich via Video-Tutorials und über die Selbstlernkurse der KommunalAkademie digital in der FES weiterbildet, wenn ihre Kinder abends im Bett sind, oder der Hei­zungsmonteur, der auf Change.org eine Petition für die Klimaneutrali­tät seiner Kommune startet und damit neue Themen und Perspekti­ven in lokale Räume trägt. Digitale Tools machen es möglich, dass Sorgearbeit und Engagement ganz neu gedacht werden können. Digi­tale oder hybride Sitzungen im Ehrenamt ermöglichen das Einbringen von Themen in Debatten oder Engagement, ohne das Haus zu verlas­sen oder eine_n Babysitter_in suchen zu müssen. Next Level Lernen: Neue Wege für digitale Bildung Die Digitalisierung hat auch die Art, wie wir lernen, stark verändert. Nicht erst seit der Corona-Pandemie spielt sich unser Alltag vermehrt in der digitalen Welt ab. Immer mehr Menschen lernen und informie­ren sich online über(gesellschafts-)politische Sachverhalte. Vor allem Videos(86%) und Audios(78%) liegen laut ARD/ZDF-Medienstudie 2024 ganz vorn in der täglichen Nutzung von Medien. 81,4% der Nut ­zenden in Deutschland sind zudem regelmäßig auf Social Media ak­tiv und verbringen dort täglich im Schnitt eine Stunde und 39 Minu ­ten so der Digital Report 2024. Und gerade bei jungen Menschen findet ein wichtiger Teil der politischen Sozialisation und Bildung in digitalen Räumen statt. Sie informieren und engagieren sich politisch über Plattformen der sozialen Medien und fast ausschließlich online. Demokratie braucht Methode 69