Kahvehane Gespräche Idee ↗ In Köln und Umgebung leben sehr viele türkeistämmige Menschen, zu denen die Friedrich-Ebert-Stiftung kaum Zugang hat. Die KahvehaneGespräche sind ein niedrigschwelliges Format, das bewusst in die türkischen Cafés – die Kahvehanes – geht, um dort insbesondere mit türkeistämmigen Männern ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, die Männer in einer Umgebung zu erreichen, die ihnen vertraut und ein wichtiger Teil ihres Alltags und ihrer Community ist. ↗ Am Anfang der Kahvehane-Gespräche steht keine Agenda, sondern es geht um den Aufbau gegenseitigen Vertrauens, um das Gesehen- und Gehörtwerden und im zweiten Schritt um den Austausch zu Themen, die für die Männer relevant sind. Dabei bestimmen sie selbst die Themen der Treffen. Im nächsten Schritt werden Expert_innen eingeladen, die die Teilnehmer über für sie relevante Themen in türkischer Sprache informieren. ↗ Der Vorteil an dieser Methode ist, dass sie sich auf andere Zielgruppen und andere Orte übertragen lässt: Ob in einer Eckkneipe, einer Weinstube oder einem Spätverkauf, man begegnet Menschen dort, wo sie sich gerne aufhalten, wo sie für einen Moment befreit sind vom Stress des Alltags und sich gerne auf Gespräche einlassen. Zielgruppe ↗ türkeistämmige Männer in Köln und Umgebung ↗ auf andere Zielgruppen übertragbar: z. B. Frauen in einem Frauencafé, Stammpublikum einer Eckkneipe 88 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
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Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
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