Druckschrift 
Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
Entstehung
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Bürger_innen­Theater Idee Das Bürger_innentheater nutzt theatrale Mittel, um ein im Vorfeld von der Gruppe selbst gewähltes gesellschaftliches und politisches Thema körper­lich erfahrbar zu machen. Die Teilnehmenden schlüpfen dabei nicht in Rol­len im klassischen Sinne, sondern spielen Haltungen, Konflikte oder Situa­tionen nach, die sich an eigenen Erlebnissen und Deutungen orientieren. Es handelt sich um einen selbstreflexiven Spielprozess, bei dem Szenen mehr­fach gespielt und gemeinsam ausgewertet werden. Dabei bringt zuerst das Publikum, also die anderen Teilnehmenden im Raum, seine Beobachtun­gen ein und reflektiert, was es gesehen und verstanden hat. Danach teilen die Spielenden ihre Perspektive. Mit dem Bürger_innentheater entwickelt sich so ein gemeinsamer Denkraum: Szenen werden verändert, gespielt und immer wieder hinterfragt. Dabei steht nicht die ästhetische Darstel­lung im Vordergrund, sondern das gemeinsame Nachdenken und Verhan­deln der Teilnehmenden. Zielgruppe Heterogenes Publikum besonders geeignet für vielfältige Gruppen ohne gemeinsame Sprache oder Diskussionsroutine, durch körperlichen Zugang werden Verständigung und Teilhabe ermöglicht und gefördert. Bürger_innen, die gemeinsam ein gesellschaftliches Thema auf kreative, persönliche und dialogische Weise bearbeiten wollen. Rahmen Gruppengröße: 10 20 Personen Regelmäßige Treffen über mehrere Wochen/Monate(min. 10 Termine) Abschlussformat flexibel: offene Probe, Werkschau oder(informelle) ­szenische Präsentation 90 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.