Druckschrift 
Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
Entstehung
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Open Space und Bar Camp Idee Open Space(englisch fürgeöffneter Raum) ist eine Großgruppen-Metho­de zur Strukturierung von Besprechungen und Konferenzen. Sie schafft einen selbstorganisierten und selbstverantworteten Raum, in dem viele Menschen ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Charakteris­tisch: inhaltliche und formale Offenheit. Die Teilnehmenden geben eigene Themen ins Plenum. Vorgegeben wird ein Oberthema. Einzelthemen wer­den zu Beginn der Veranstaltung eingebracht und formuliert. So entsteht ein großerThemen-Marktplatz. Die Methode setzt auf eine breite Beteili­gung, erzeugt gegenseitiges Verständnis und Projektideen. Diese werden schon konkret in Handlungspläne und Strategien übersetzt. Zielgruppe Das Publikum sollte unbedingt heterogen sein, da sich die gesamte Exper­tise aus den verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmen­den speist. Die Bürger_innen/Interessengruppen sollten vom Thema betroffen sein. Publikum: Multiplikator_innen, Fachkräfte, Entscheidungsträger_innen, Interessierte Rahmen Dauer zwei Stunden bis drei Tage 12 2000 TN Es braucht sehr viel Platz: einen großen Raum, viele kleine Gruppenräume/ Pinnwände oder Ähnliches zum Dokumentieren. Achtung: Die Open-Space-Regeln kann man als hübsche Plakate kaufen. Damit lassen sich die Schmetterlinge und Hummeln oder das Gesetz der zwei Füße etc. gut einführen. Ablauf Nach einer Einführung zum Ablauf werden die Anliegen und Themen für die Arbeitsgruppen gesammelt. In der darauffolgenden Marktphase ordnen sich die Beteiligten den Themen zu. Danach folgt die Gruppenphase. Ergebnisse und Besprochenes werden dokumentiert. 128 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.