Stationengespräche oder„Ask Me Anything“ Idee ↗ An festgelegten Stationen im Raum besteht die Möglichkeit, sich zu Themen oder mit Expert_innen in kleine Gesprächsgruppen zu begeben. Die Teilnehmenden erleben einen schnellen Perspektivwechsel, können in kurzer Zeit kollektive Intelligenz entfachen und dabei in Bewegung bleiben. Die Methode fördert kooperative Diskussionen in Kleingruppen und ermöglicht durch Rotation und schriftliche Dokumentation aufgrund einer Vielzahl von Perspektiven oft überraschende Ergebnisse. Zielgruppe ↗ Um die Expertise der Teilnehmenden maximal zu nutzen, sollte die Gruppe heterogen sein. Rahmen ↗ Es braucht Platz für die Stationen. Diese sollten gut verteilt sein, so dass Gespräche möglich sind, ohne einander zu stören. Als Station kann eine Pinwand/Flipchart oder Ähnliches dienen. Moderationsmaterial, wie Klebezettel/Eddings etc. werden gebraucht, um Ergebnisse festzuhalten. Ablauf ↗ Alle Stationen werden mit Fragestellungen und Aufgaben bestückt oder im Format„Ask Me Anything“ mit einer Person, die ihr Thema, ihre Perspektive vermittelt, durchlaufen. Die Teilnehmenden arbeiten sich in kleinen Gruppen von Station zu Station. Jede Station hat immer eine Gruppe zu Gast. Jede Runde erhält eine feste Zeitvorgabe. Die 1. Runde verfügt über das größte Zeitbudget von ca. 15 min. Die folgenden Runden kommen mit 7 – 10 min aus. Die Gruppen rotieren von Station zu Station und machen Anmerkungen. Beiträge können ergänzt oder mit Symbolen für Widerspruch, Zustimmung oder Fragen markiert werden. ↗ Wieder an der Ausgangsstation angekommen, reflektiert, ergänzt und bearbeitet die Gruppe die Kommentierungen. Im Plenum werden die Ergebnisse dann vorgestellt und diskutiert. STATION 1 130 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
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Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
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