Druckschrift 
Demokratie braucht Methode : von A wie Aufsuchen bis Z wie Zukunftshandeln
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Fish Bowl Idee Ein Fishbowl stellt eine sehr einfache, aber oft dynamische Alternative zur Podiumsdiskussion dar. Dabei vermeidet die Fishbowl-Methode deutliche Hierarchien zwischen Podium und Publikum. Die Methode ist besonders gut für Streitfragen und offene Diskussionsprozesse(Abwägung von Alter­nativen, Argumente austauschen usw.) in Runden ab ca. 20 Personen geeignet. Auch für(selbst-)kritische Reflexionen, z. B. nach Aktionen oder bei Gruppenproblemen, kann sie hilfreich sein. Bei einem Fishbowl werden ein innerer und ein äußerer Stuhlkreis aufgebaut. Im inneren Kreis stehen vier bis sechs Stühle und im äußeren Kreis Stühle für die restlichen Teil­nehmenden. In der Regel werden zwei Stühle im inneren Kreis freigelassen, auf die jeweils Diskutant_innen aus dem Publikum wechseln können, um sich aktiv mit einer Frage, einem Statement oder Vorschlag zu beteiligen. Zielgruppe Heterogenes Publikum: Bürger_innen/Interessengruppen, Multipli­kator_innen, Fachkräfte, Entscheidungsträger_innen, die vom Thema betroffen sind. Rahmen Dauer 20 120 Minuten In zwei Kreisen angeordnete Stuhlreihen Ab 20 Personen 132 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.