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Gender Glossar : 100 Begriffe zu Gender
Entstehung
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Troll Eigentlich ist der Troll ein Fabelwesen der nordischen Mythologie. Er gilt als Gegenstück zu Fee und Elfe.Trolling with bait ist jedoch die Beschreibung einer Angeltechnik im Englischen, bei der ein Köder langsam durch das Wasser gezogen wird. Aus demKödern hat sich der Begriff des Internet-Trolls entwickelt. Diese Person ködert andere User*innen, provoziert in Foren, Blogs oder Chats, stört mutwillig die digitale Kommunikation und kann konstruktive Debatten unmöglich machen. Dont feed the troll lautet ein Tipp, um Eskalationen zu vermeiden. Ge­meint ist, auf Provokationen nicht einzugehen, dem Troll keinen Anlass zu weiteren Interaktionen zu bieten. Mögliche Reaktionen auf Twitter sind beispielsweise der Person zu blockieren oder sie zu melden. Haben sich andere dem Trolling angeschlossen, sind ent­sprechende Maßnahmen gegen meh ­rere Personen bzw. deren Accounts angebracht. Strafrechtlich relevante Äußerungen können zu einer Straf­anzeige führen. Wie aber ist eine wütende Meinungs­äußerung von einer gezielten Sabota ­ge zu unterscheiden? Dies ist eine wichtige Frage für alle, die Social Media Accounts betreuen oder beispiels­weise die Kommentiermöglichkeiten einer Zeitung zu managen haben. Der Berliner Tagesspiegel etwa berichtet, dass bei ihm gut 10 % aller Kommen ­tare gelöscht werden, weil sie belei­digend, sexistisch, homophob oder rassistisch sind. Summieren sich der­artige Kommentare bei einem Stören ­fried erfolgt seine Sperrung. Doch Trolle sind hartnäckig und melden sich häufig unter neuem Pseudonym wieder an, auch mehrfach. Von vereinzelt auftretenden Trollen sind sogenannte Trollfabriken zu unter­scheiden. Dies sind Firmen, die Trolle dafür bezahlen, gezielt in Online­Medien zu provozieren, zu beleidigen und zu hetzen. Auch sorgen sie für die Verbreitung von Falschinformatio­nen. Trollfabriken sollen sogar schon Wahlen beeinflusst haben. Gender Glossar 100 Begriffe zu Gender 159