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Progressive Männlichkeit - mehr als ein Wunschtraum? : warum wir für echten Fortschritt Männern auch Angebote machen müssen
Entstehung
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IMPULS Essay von Philipp Kauppert, März 2025 Progressive Männlichkeit mehr als ein Wunschtraum? Warum wir für echten Fortschritt Männern auch Angebote machen müssen Auf einen Blick Angesichts eines erstarkenden Maskulismus und kultu­rellen Backlashs braucht es neue Angebote für Männer und positive Identifikationsflächen, die Empathie, Ver­antwortung und echte Gleichberechtigung fördern. Dazu benötigen Männer Raum, um an sich zu arbei­ten sowohl auf politischer als auch auf persönlicher Ebene. Gerade angesichts der wachsenden Bedeutung von Care-Arbeit ergeben sich dabei auch neue Chan­cen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der persönliche Essay ist auch ein Zwischenfazit einer Ver­anstaltungsreihe zurProgressiven Männlichkeit ei­nem offenen Diskussions- und Suchprozess mit Stim­men aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik zur Neubestimmung männlicher Identität. Das Konzept der progressiven Männlichkeit stellt tra­ditionelle Vorstellungen von Männlichkeit in Frage. Es bricht mit einem Männerbild, das auf Dominanz, Ab­grenzung und emotionaler Kontrolle basiert, und setzt stattdessen auf ein neues Verständnis von Männlich­sein, das Vielfalt, Offenheit und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt rückt. Im Ringen um Geschlechter­gerechtigkeit sind Männer nicht alsRetter gefragt, sondern als gleichberechtigte Partner. Zugleich gilt es, eigene Privilegien zu erkennen und Machtstrukturen kritisch zu hinterfragen. Progressive Männlichkeit lädt dazu ein, sich selbst und die eigene Rolle in der Gesell­schaft neu zu denken als Teil eines größeren Projekts von Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Progressive Männlichkeit mehr als ein Wunschtraum? 1