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Solidarität im 21. Jahrhundert : die Familie - soziales Kapital einer menschenwürdigen Gesellschaft ; Dokumentation einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung am 6. Juni 2002 in Bonn
Entstehung
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33 Renate Schmidt Solidarität im 21. Jahrhundert Der Beitrag der Familie Ich freue mich, dass Familien­politik mittlerweile in Deutsch­land einen solchen Popularitäts­schub bekommen hat, wie ich es in den jetzt gut 20 Jahren mei­ner hauptberuflichen politischen Tätigkeit noch niemals erlebt ha­be. Dafür gibt es viele Indizien, nämlich dass Veranstaltungen zu den ungewöhnlichsten Tages­und Jahreszeiten ausgesprochen gut besucht sind. Ich habe im letzten Jahr mit 250 Leuten be­setzte familienpolitische Veran­staltungen bei Gluthitze und strahlendem Sonnenschein am Sonntagvormittag um 11.00 Uhr durchgeführt, und die Teilnehmer haben trotzdem gut und lange mit­diskutiert. Die Tatsache, dass der Bundeskanzler über Familienpolitik ganzseitige Arti­kel in überregionalen Wochenzeitungen schreibt und die Wochenzei­tungen kontinuierlich berichten und immer neue Aspekte bringen man kommt kaum mehr nach, das zu lesen, ist hoch erfreulich. Ebenso, dass urplötzlich in politischen Gremien die Männer nicht gelangweilt in ihren Unterlagen blättern und sich leise unterhalten, wenn Frauen über Familie diskutieren, sondern bei diesem ehemaligenWehweh-Thema so habe ich es in meinem BuchSOS Familie genannt, bei diesem weichen Weiberthema plötzlich interessiert mitdiskutieren und eigene Vorschläge haben, ist etwas Neues und sehr positiv zu bewerten. Was ist passiert? Ist