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Solidarität im 21. Jahrhundert : die Familie - soziales Kapital einer menschenwürdigen Gesellschaft ; Dokumentation einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung am 6. Juni 2002 in Bonn
Entstehung
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75 Podiumsbeiträge Thomas Meyer Der Hauptpunkt in den Schlussfolgerungen von Renate Schmidt war: Wir brauchen eine Allianz für die Familie, die vor Ort in den Kommunen, in den Gemeinden, in den Städten zusammenwirkt, damit die Veränderun­gen, die die Familie braucht, auch wirklich eintreten und sich vernünftig entwickeln können. Renate Schmidt hat von einem Mentalitätswechsel gesprochen, der erforderlich ist. Ich bitte zunächst Frau Petra Pusch vom Verband deutscher Unternehme­rinnen um ein kurzes Statement zu folgender Frage: Teilen Sie die Sicht von Renate Schmidt und was wäre der Beitrag, den Sie als Unternehme­rinnen und die Unternehmer insgesamt dazu leisten können? Petra Pusch Zunächst möchte ich Frau Schmidt danken, dass sie das Thema Rivali­tät zwischen kinderlosen und kin­derhabenden Gruppen in der Ge­sellschaft angesprochen hat. So kann auch ich dazu einiges sagen. Ich selbst habe keine Kinder, habe mich bewusst dagegen entschie­den, aus beruflichen Gründen und weil die Lebensumstände dagegen sprachen. Dass ich heute gleich­wohl mich dazu äußern soll, finde ich klasse. Vielen Dank. Zu Ihrer Frage, was die Unterneh­men dazu beitragen und wie die Sicht des Verbandes deutscher Unternehmerinnen in diesem Punkt ist, zunächst Folgendes: Manchmal weiß ich gar nicht, warum man sich in der Politik über bestimmte State-