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Flexicurity auf Europas Arbeitsmärkten : der schmale Grat zwischen Flexibilität und sozialer Sicherheit
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Internationale Politikanalyse International Policy Analysis Inge Kaufmann, Alexander Schwan Flexicurity auf Europas Arbeitsmärkten Der schmale Grat zwischen Flexibilität und sozialer Sicherheit Die EU-Arbeits- und Sozialminister wollen sich Anfang Dezember auf gemeinsame Grundsätze zu Flexicurity festlegen. Flexicurity steht für die Kombination aus Flexibilität und sozialer Sicherheit auf dem Arbeits­markt. Bisher befindet sich diese angestrebte Balance im Entwurf der EU-Kom­mission jedoch in einer Schieflage: zu viel Flexibilität und zu wenig soziale Sicherheit. Damit kommt sie vor allem kurzfristigen Interessen der Arbeit­geber entgegen. Die Alternative zum Kommissions-Vorschlag besteht in einer Abwen­dung von der reinen Unterstützung der Unternehmensinteressen durch Flexibilisierung und einer Hinwendung zu mehr sozialer Sicherheit und dem Schutz der Arbeitnehmerrechte. In diesem Artikel werden konkrete Vorschläge für eine ausgewogene Balance aus Flexibilität und Sicherheit am Arbeitsmarkt unterbreitet, die den Mitgliedstaaten längerfristig zu mehr Wachstum verhelfen und das Europäische Sozialmodell stärken. NOVEMBER 2007