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Integration und sozialer Zusammenhalt in der Bürgergesellschaft
Entstehung
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betrifft: Bürgergesellschaft 29 fåíÉÖê~íáçå=ìåÇ=ëçòá~äÉê=wìë~ããÉåÜ~äí= áå=ÇÉê=_ êÖÉêÖÉëÉääëÅÜ~Ñí= i~äÉ=^âÖ å= _ êÖÉêÖÉëÉääëÅÜ~ÑíäáÅÜÉë=båÖ~ÖÉãÉåíW=ÄÉÉáåÇêìÅâí=ÄÉáÇÉ=pÉáíÉå>= Bürgerschaftliches Engagement ist Dreh- und Angelpunkt eines funktionierenden und lebens­werten sozialen Miteinanders in der Demokratie. Diese gesellschaftliche Erkenntnis ist zunächst unumstritten. Leider ist dagegen in vielen Köp­fen noch weit weniger selbstverständlich, dass zu diesem sozialen Miteinander auch die 15 Mil­lionen Zugewanderten und Menschen mit Mi­grationshintergrund gehören, die in Deutschland leben und arbeiten. Denn so wichtig Bürgerschaft­liches Engagement auch für die Mehrheitsgesell­schaft der autochthonen Deutschen sein mag, umso entscheidender ist es für die heterogene Gruppe der Zugewanderten. Bürgerschaftliches Engagement ist dabei ein Weg hinein in die deutsche Gesellschaft. Es ist so etwas wie der Schlüssel zur Tür der Gesellschaft und kann dabei helfen, aus einer Position der gesellschaft­lichen Marginalisierung und Randlage mitten unter die Menschen zu kommen. Bürgergesell­schaftliches Engagement ist damit für Migran­ten ein Weg in die Mitte der Gesellschaft. Dabei können sich Migrantinnen und Migran­ten über den Weg der politischen und sozialen Teilhabe integrieren, ohne ihre eigene Identi­tät zu verlieren. Im Gegenteil: indem sie Ver­antwortung in Vereinen, Organisationen, Kir­chen, Moscheevereinen und Initiativen über­nehmen, indem sie selbst die Initiative ergrei­fen und sich freiwillig engagieren, steuern sie ihre Integration und gleichsam ihr Ankommen in Deutschland aktiv mit. Sie sind nicht mehr Objekt, über das geredet und entschieden wird, sondern sie partizipieren, gestalten und verän­dern selbstbewusst ihr Umfeld, das ihnen Hei­mat ist oder werden soll. Bürgerschaftliches Engagement hilft Zuwanderern, zu Bürgern im besten republikanischen Sinne zu werden. Da­mit können Zugewanderte und Menschen mit Migrationshintergrund- unabhängig davon, ob sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder nicht, zu Bürgern im Sinne von Citoyens werden, die aktiv und selbstverantwortlich auf das politische Leben Einfluss nehmen. 1 Andererseits wirkt das bürgergesellschaftliche Engagement auch Vorurteilen und liebgewonnen Klischees der Mehrheitsgesellschaft entgegen. Bürgerschaftliches Engagement beeindruckt bei­de Seiten: die Zuwanderer und die Alteingeses­senen. 1 Vgl. dazu Dietrich Thränhardt/Uwe Hunger: Vom Partizipationspostulat zum Civil Society Konzept, in: Migration und soziale Arbeit/Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, 2/2000, S. 32-28. = ïïïKÑÉëKÇÉLÄìÉêÖÉêÖÉëÉääëÅÜ~Ñí=Ó=aÉê=^êÄÉáíëâêÉáë=ïáêÇ=ÖÉÑ êÇÉêí=îçå=ÇÉê=bêáÅÜJ_êçëíJpíáÑìåÖK= iÉáíìåÖW=aêK=jáÅÜ~Éä=_ êëÅÜI=_K=hççêÇáå~íáçåW=^äÄêÉÅÜí=hçëÅÜ íòâÉI=hçããìåáâ~íáçå=ìåÇ= dêìåÇë~íòÑê~ÖÉåI=cêáÉÇêáÅÜJbÄÉêíJpíáÑíìåÖI=RPNTM=_çååI=bJj~áäW=^äÄêÉÅÜíKhçëÅÜìÉíòâÉ]ÑÉëKÇÉ= ^êÄÉáíëâêÉáë= _ êÖÉêÖÉëÉääëÅÜ~Ñí= ìåÇ=^âíáîáÉêÉåÇÉê= ~~í =