Obama for President – Au β enpolitisches Erwartungsmanagement Drei Dinge nur könnten einen Obama als Präsidenten noch verhindern: Ein Terroranschlag, ein Anschlag auf den Kandidaten selbst oder eine unbekannte Intervention, wie sie in Science Fiction Romanen vorkommt: Ufos besetzen die USA, alle Wahlmaschinen versagen gleichzeitig oder etwas ähnlich Traumatisches. Aber dem Aberglauben zum Trotz ist Optimismus angesagt: Es wird viel Grund zum Feiern geben am Wahlabend. Mit Obama wird Vieles besser – aber nicht alles gut. Um mit dem Positiven anzufangen: Die USA, immer noch Supermacht, werden multilateraler agieren. Internationale Gespräche werden wieder das Attribut Dialog verdienen, der weltweite Umgangston und Stil werden wieder gepflegter. Der Cowboy mit seinen ruppigen Äu β erungen und seinem Freund-Feind Schema wird auf seine Ranch zurückkehren. Eine Obama-Administration wird sich aktiv des Themas Klimaschutz annehmen. Sie wird sind für verbindliche Ziele zur Verringerung der Emissionen in den USA, aber auch auf globaler Ebene einsetzen, unter Einbeziehung der Schwellenländer. Dies hätte allerdings auch ein Präsident McCain getan.http://www.co2-handel.de/article187_8866.html Fortschritte in den globalen Abrüstungsgesprächen sind ebenso zu erwarten wie ein konstruktiverer Umgang mit Konflikten weltweit. Die US-Unterstützung für Demokratien in Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten wird wieder ihren Namen verdienen – und Regime Change als Unwort der Bush-Agenda in die Geschichtsbücher verbannt. Die Idee einer spaltenden Liga der Demokratien ist vom Tisch. http://www.fesdc.org/documents/FESOCP022008www.pdf Vor allem aber wird sich das internationale Ansehen der USA verbessern: Kaum jemand könnte sympathischer und glaubhafter als der Afroamerikaner Obama den Amerikanischen Traum verkörpern. Die Welt würde Obama wählen.http://www.zeit.de/2008/24/Obama-Welt. Den USA als Vermittler wird wieder mehr Vertrauen entgegen gebracht werden. Der Hass auf die US-amerikanische Politik wird nachlassen. Barack Obama selbst betont, die Welt brauche weiterhin eine US-amerikanische Führung – eine militärische, diplomatische und moralische. http://www.foreignaffairs.org/20070701faessay86401/barack-obama/renewing-american-leadership.html Auch die deutsch-amerikanischen Beziehungen brauchen ein positives emotionales Element, denn der deutsche Anti-Amerikanismus der letzten Jahre gründet vielfach auf einem Anti-Bushismus . Dass kein Buhmann samt Vize mehr im Wei β en Haus schalten und walten wird, könnte für die Deutschen und für die Europäer jedoch seine Tücken haben: Wir wollen mitverhandeln und mitentscheiden, deshalb werden wir auch mehr
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Obama for president : außenpolitisches Erwartungsmanagement
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